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Überblick
Was du über Camping in MK wissen solltest
Nordmazedonien ist ein gebirgiger Binnenstaat mitten auf der Balkanhalbinsel — und als Campingland im Kern ein einziges Ziel mit Weltformat: der Ohridsee. Er gilt als ältester See Europas, ist rund 1,36 Millionen Jahre alt, bis zu 288 Meter tief und als kombiniertes Natur- und Kulturerbe UNESCO-geschützt; Hauptort am mazedonischen Ufer ist Ohrid. Die Auswahl an Plätzen im Land ist klein und eher einfach, aber sie liegt genau dort, wo man hinwill: Der Großteil verteilt sich auf das Nordwestufer des Sees um Struga und das Südufer bei Ljubaništa, Richtung Sveti Naum.
Der stillere Nachbar ist der Prespasee, den sich Nordmazedonien mit Albanien und Griechenland teilt — an seinem Ostufer liegt ein weiterer Platz. Auch die Nationalparks des Landes, darunter Mavrovo, Galičica und Pelister, liegen im Westen und Südwesten und damit in Reichweite der Seen. Abseits davon dünnt das Netz schnell aus: Im Binnenland und Richtung Osten gibt es nur einzelne Plätze, und Meerküste hat das Land keine. Wer Skopje oder den Osten ansteuert, richtet sich nach wenigen festen Punkten statt nach einer flächigen Platzlandschaft.
Highlights
- Ohridsee: ältester See Europas und UNESCO-Welterbe für Natur und Kultur zugleich — die Plätze liegen am Nordwestufer um Struga und am Südufer bei Ljubaništa, Richtung Sveti Naum.
- Prespasee: der ruhige Nachbar des Ohridsees, geteilt mit Albanien und Griechenland, mit einem Platz am Ostufer bei Krani.
- Nationalparks Mavrovo, Galičica und Pelister: die geschützten Bergwälder des Landes liegen im Westen und Südwesten — direkt im Rücken der beiden Seen, ideal zum Wandern vom Platz aus.
Beste Reisezeit
Die Sommer sind heiß und ausgesprochen niederschlagsarm — am Ohridsee ist der See selbst das beste Argument für die Hochsommerwochen, denn gebadet wird hier im Juli und August. Die Saison ist aber länger als das Badefenster: Viele Plätze öffnen schon im April und halten bis in den Oktober durch, ein Teil bleibt ganzjährig offen. Frühjahr und Herbst passen gut für die Nationalparks, ohne die Sommerhitze.
Camping vor Ort
Klein, einfach und seefokussiert: Die meisten Plätze liegen direkt am Wasser von Ohrid- oder Prespasee, große Ferienanlagen sind nicht das Bild. Hunde sind auf den gelisteten Plätzen durchgehend willkommen, und die meisten bieten Ver- und Entsorgung für Wohnmobile. Wer mehr sucht als Stellplatz, See und Ruhe, ist hier falsch — wer genau das sucht, richtig.
Anreise & Maut
Auf den Autobahnen A1 bis A4 wird streckenbezogene Maut an Mautstationen fällig, eine Vignette gibt es nicht; bezahlt wird bar (Denar oder Euro-Scheine) oder mit Karte, auf der A1 auch elektronisch. Wohnmobile werden unabhängig vom Gewicht nach Achszahl und Höhe eingestuft; Schnell- und Nationalstraßen sind mautfrei. Für die Einreise mit dem Fahrzeug ist eine Grüne Versicherungskarte mit dem Länderkürzel „MK“ nötig — ohne sie muss an der Grenze eine kostenpflichtige Kurzhaftpflicht abgeschlossen werden, also vor Abreise bei der eigenen Versicherung prüfen. Die klassischen Landrouten führen über Serbien (A1/E75 Richtung Skopje), über Albanien direkt an den Ohridsee oder über Griechenland; Nordmazedonien ist kein EU-Mitglied, für die Grenzabfertigung sollte man Zeit einplanen.
Regeln & gut zu wissen
Frei stehen mit Wohnmobil oder Zelt ist in Nordmazedonien offiziell nicht erlaubt — ausdrücklich verboten ist es nahe staatlichen Gebäuden, in Touristenzonen und an Stränden. Die offiziellen Campingplätze sind deshalb die Grundlage der Reiseplanung; auf Privatgrund steht man nur mit Erlaubnis des Eigentümers. Im Sommer herrscht erhöhte Waldbrandgefahr: offenes Feuer vermeiden.
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FAQ
Häufige Fragen zu Camping in MK
Gibt es in Nordmazedonien Campingplätze am Meer?
Nein — Nordmazedonien ist ein Binnenstaat ohne Küste. Das Badeziel des Landes ist der Ohridsee, an dessen Ufern auch die meisten Plätze liegen; dazu kommt der stillere Prespasee.
Kommt man abseits des Ohridsees mit dem Camper unter?
Ja: Am Ostufer des Prespasees steht man ebenfalls direkt am Wasser, und im Binnenland finden sich vereinzelt weitere Plätze. Der Schwerpunkt bleibt aber der Ohridsee — wer abseits der beiden Seen unterwegs ist, sollte nicht darauf bauen, spontan etwas zu finden.