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Überblick
Was du über Camping in Montenegro wissen solltest
Montenegro ist ein kleines Land mit erstaunlich vielen Gesichtern. Im Südwesten liegt die Adriaküste mit ihren Buchten, allen voran die fjordartige, tief ins Land greifende Bucht von Kotor, deren steile Bergflanken samt Altstadt zum UNESCO-Welterbe zählen; südlich davon reihen sich die Riviera von Budva und die langen Sandstrände bei Bar und Ulcinj. Hinter der Küste steigt das karge Karsthochland des alten Montenegro auf, mit dem Lovćen über Kotor und der alten Residenzstadt Cetinje. Im Norden wird das Land zum Hochgebirge: der Nationalpark Durmitor mit Gletscherseen und die Tara-Schlucht, eine der tiefsten Schluchten Europas, sind hier das Zentrum fürs Wandern und Rafting. Und im Südosten breitet sich der Skadar-See aus, der größte See des Balkans und ein bedeutendes Vogelreservat.
Fürs Camping teilt sich das Land in mehrere gleichwertige Räume. Die Küste von der Bucht von Kotor über Budva bis zu den Südstränden ist mediterran und sonnig; das nördliche Bergland um Durmitor und die Tara ist kühler, grüner und die Adresse für Berge und Wildwasser; der Skadar-See bietet ruhiges Camping am Wasser mit Blick auf Schilf und Vögel. Weil das Land so klein ist, liegen diese sehr verschiedenen Welten dicht beieinander — vom Adriastrand ins Hochgebirge ist es keine lange Fahrt.
Highlights
- Die Bucht von Kotor — eine fjordartige, tief eingeschnittene Adriabucht mit steilen Bergflanken und der UNESCO-Altstadt von Kotor
- Die Südküste — die Riviera von Budva und die langen Sandstrände bei Bar und Ulcinj
- Durmitor und die Tara-Schlucht — Hochgebirge mit Gletscherseen und eine der tiefsten Schluchten Europas, Zentrum fürs Rafting
- Der Skadar-See — der größte See des Balkans, ein weites, schilfgesäumtes Vogelreservat an der Grenze zu Albanien
Beste Reisezeit
Die Saison ist lang, aber je nach Landesteil verschieden. An der milden Küste hat man von etwa April bis in den Oktober gute Campingwochen, mit einem vollen, heißen Hochsommer an den Stränden und rund um die Bucht von Kotor. Im Bergland um Durmitor und an der Tara ist die Saison kürzer und stärker auf den Sommer gezogen, wenn die Pässe frei sind und das Wasser zum Rafting passt. Frühling und Herbst sind an der Küste und am Skadar-See oft die angenehmeren, ruhigeren Zeiten; ein Teil der Plätze bleibt das ganze Jahr geöffnet.
Camping vor Ort
Montenegro ist beim Camping vor allem ein Land der Kontraste auf kurzer Distanz. An der Küste liegen die Plätze mediterran und sonnig, an der Bucht von Kotor zwischen Wasser und steilen Bergen, weiter südlich in Strandnähe bei Budva, Bar und Ulcinj. Im Norden verschiebt sich das Bild ins Hochgebirge: rund um Durmitor und die Tara-Schlucht campt man kühler und grüner, oft als Ausgangspunkt fürs Wandern oder Rafting. Am Skadar-See kommt eine dritte Stimmung dazu, ruhiges Camping am flachen, vogelreichen Ufer. Was diese Welten verbindet, ist die Nähe: Adria, Karstberge und See liegen so eng beieinander, dass ein kurzer Umzug die Landschaft komplett wechselt.
Anreise & Maut
Montenegro hat keine Vignette. Maut fällt nur an zwei Stellen an: am Sozina-Tunnel zwischen Podgorica und der Küste bei Bar sowie auf dem fertiggestellten Autobahnabschnitt der A1 zwischen Smokovac und Mateševo; bezahlt wird bar oder mit Karte direkt an der Mautstation. Das Land ist kein EU-Mitglied, an der Grenze gilt eine Kontrolle: Neben Führerschein und Fahrzeugpapieren braucht man die internationale Grüne Versicherungskarte, in der die Gültigkeit für Montenegro eingetragen sein muss. Bezahlt wird im Land mit dem Euro. Die Adria-Küstenstraße ist im Hochsommer stark befahren und stellenweise eng und kurvig — vor allem rund um Budva und die Bucht von Kotor sollte man mehr Zeit einplanen.
Regeln & gut zu wissen
Wildcampen und freies Stehen sind in Montenegro grundsätzlich nicht erlaubt und werden vor allem an der Küste und in den Nationalparks kontrolliert; in Schutzgebieten, an Stränden und in den touristischen Orten ist das Übernachten untersagt. Eine kurze Ruhepause zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit ist möglich, und auf Privatgrund darf man mit dem Einverständnis des Eigentümers stehen. Übernachtet wird sonst auf offiziellen Plätzen. In den Nationalparks wie Durmitor gelten eigene Regeln und teils Eintritts- oder Nutzungsgebühren.
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Bartula – My Olive Garden camp
Montenegro
- Saison: Saisonbetrieb
- 20 Stellplätze
- Direkt am See
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FAQ
Häufige Fragen zu Camping in Montenegro
Brauche ich in Montenegro eine Vignette?
Nein. Montenegro hat kein Vignettensystem. Maut zahlt man nur an zwei Stellen: am Sozina-Tunnel zwischen Podgorica und der Küste bei Bar und auf dem fertigen Autobahnabschnitt der A1 zwischen Smokovac und Mateševo. Bezahlt wird bar oder mit Karte direkt an der Mautstation.
Was muss ich als EU-Bürger an der Grenze beachten?
Montenegro gehört nicht zur EU, an der Grenze gibt es eine Kontrolle. Mitführen sollte man Führerschein, Fahrzeugpapiere und die internationale Grüne Versicherungskarte, in der die Gültigkeit für Montenegro eingetragen ist. Gezahlt wird im Land mit dem Euro.
Ist Camping in Montenegro nur Küste?
Nein. Die Adriaküste mit der Bucht von Kotor und den Südstränden bei Budva, Bar und Ulcinj ist nur ein Teil. Im Norden liegt das Hochgebirge um Durmitor und die Tara-Schlucht für Berge und Rafting, und im Südosten der weite Skadar-See mit ruhigem Camping am Wasser. Weil das Land klein ist, sind diese Gegenden schnell zu verbinden.