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Groningen, Niederlande
Camping Wedderbergen
- Saison: Saisonbetrieb
- Sanitär
- Restaurant/Brötchen
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Region
Groningen: ruhiges Camping im Nordosten der Niederlande – Wattenmeer, dunkler Himmel am Lauwersmeer, alte Wierdenlandschaft und stilles Grenzland zu Deutschland.
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Überblick
Groningen ist die nordöstlichste Provinz der Niederlande und, gemessen an den Übernachtungszahlen, die am schwächsten besuchte des Landes – dabei ist genau das die Chance: Wer herkommt, hat die Wattenmeerküste, den Nationalpark Lauwersmeer und die Wierdenlandschaft oft für sich. Die Küste im Norden ist echtes Wattenmeer mit Deichen, Prielen und einer Fähre nach Schiermonnikoog; landeinwärts prägen Wierden – jahrtausendealte künstliche Wohnhügel – und alte Herrenhäuser das offene Westerkwartier rund um die Provinzhauptstadt, eine der großen Studentenstädte des Landes.
Im Südosten wird die Landschaft anders: Westerwolde bringt mit Wald und kleinen Bachtälern für niederländische Verhältnisse hügeliges Gelände, während das flache Reiderland an der Bucht des Dollart die stille Grenze zu Ostfriesland markiert – hier stand einst fruchtbares Marschland, bevor es im Mittelalter durch Sturmfluten der See überlassen wurde. Dazwischen liegen die Veenkoloniën mit ihrem schnurgeraden Kanalraster, ein Erbe der Torfgewinnung.
Camper finden die dichteste Auswahl im Westerkwartier nahe der Stadt und in Westerwolde an der deutschen Grenze; die Wattenmeerküste selbst bleibt der landschaftliche Kern der Provinz – wer das Watt, den Lauwersmeer-Nachthimmel oder die Fähre nach Schiermonnikoog sucht, plant den Norden gezielt ein.
Highlights
Juni bis September ist in Groningen die verlässlichste Zeit mit der breitesten Auswahl an geöffneten Plätzen; schon der April zeigt viele offene Plätze, ein echter Wintersockel existiert dagegen nur vereinzelt. Anders als an den großen Küstenprovinzen weiter südwestlich ist mit ausgeprägtem Hochsaison-Andrang kaum zu rechnen – Frühling und früher Herbst passen gut zu Wattwanderungen, Radtouren durchs Westerkwartier und klaren Nächten am Lauwersmeer.
Rund um die Stadt Groningen und im Westerkwartier liegen die Plätze in offener, von Wierden und alten Herrenhäusern geprägter Landschaft – gut für Radtouren und einen Ausflug in die Studentenstadt. Nahe der deutschen Grenze in Westerwolde wird es waldiger und kleinräumiger, mit Plätzen an Bachtälern statt am offenen Wasser; das benachbarte Reiderland und die Dollart-Bucht bringen dazu die flache, sehr ruhige Grenzlandschaft. Im Norden liegt die Wattenmeerküste mit dem Nationalpark Lauwersmeer, Deichen und einem der dunkelsten Nachthimmel des Landes. Wer Trubel und volle Ferienparks sucht, ist in Groningen an der falschen Adresse – die Provinz ist auf ruhiges, naturnahes Camping ausgelegt.
Für Pkw und Wohnmobile gibt es keine allgemeine Autobahnmaut. Kosten fallen nur an einzelnen Stellen an: Die A24/Blankenburg-Verbindung westlich von Rotterdam ist die einzige mautpflichtige Autobahnstrecke, abgerechnet elektronisch über Kennzeichenerfassung ohne Schranke; auch der Kiltunnel bei Dordrecht bleibt gebührenpflichtig. Der Westerscheldetunnel in Zeeland ist dagegen seit 2025 für Pkw, Wohnmobile und Gespanne mautfrei – der frühere Tunnelzuschlag entfällt. Die Waddeninseln erreicht man ausschließlich per Fähre. (Quelle: ADAC) Von Lauwersoog in Groningen aus fährt eine dieser Fähren nach Schiermonnikoog; Pkw und Wohnmobile werden auf dieser Strecke nicht mitgenommen und bleiben auf dem Parkplatz am Hafen. (Quelle: VVV Schiermonnikoog)
In mehreren Städten gelten Umweltzonen für Dieselfahrzeuge samt Wohnmobilen; in Amsterdam etwa sind innerhalb des Rings seit 2025 nur noch Diesel ab Euro 5 zugelassen, Benziner fahren frei. Wildcampen und freies Übernachten im Fahrzeug sind streng verboten, auch auf Privatgrund und mit empfindlichen Bußgeldern – legal übernachtet man auf dem dichten Netz aus Camping-, Mini- und Wohnmobilstellplätzen. Auf den Waddeninseln haben die Fähren eigene Fahrzeugregeln: Vlieland und Schiermonnikoog sind für Besucherautos gesperrt. Für Ameland und Terschelling ist die Pkw-Kapazität begrenzt und muss früh im Voraus reserviert werden. (Quelle: ADAC) Vor der Groninger Küste sind die unbewohnten Inseln Rottumeroog und Rottumerplaat als Naturreservat geschützt; der Zugang ist gesperrt und nur mit Sondergenehmigung möglich. (Quelle: Rijkswaterstaat/Staatsbosbeheer)
Campingplätze
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FAQ
Ja, vor allem im Norden: Dort liegt echtes Wattenmeer mit Deichen und Prielen bis zum Nationalpark Lauwersmeer, dazu die Fähre nach Schiermonnikoog. Die Provinz hat daneben aber auch die offene Wierdenlandschaft im Westerkwartier und die stille Grenzregion im Osten – wer gezielt ans Meer will, steuert den Norden der Provinz an, statt es auf einer Durchreise nebenbei mitzunehmen.
Ja, besonders im Osten: Westerwolde mit seinen Wäldern und Bachtälern sowie das flache Reiderland an der Dollart-Bucht liegen direkt an der Grenze zu Ostfriesland und bieten ruhige, wenig überlaufene Plätze abseits der großen Küstenrouten.
Am Nationalpark Lauwersmeer: Er ist seit 2016 als zweiter Dark-Sky-Park der Niederlande ausgezeichnet und zählt zu den dunkelsten Orten des Landes – ideal für Sternenbeobachtung, sobald es dunkel und klar ist.