Region

Campingplätze in Noord-Brabant

Noord-Brabant campen: Heide und Kiefernwald der Kempen, wandernde Duinen bei Kaatsheuvel, Moor der Peel, Süßwasserdelta Biesbosch – zwischen Natur und Städten.

Überblick

Was du über Camping in Noord-Brabant wissen solltest

Zwischen der belgischen Grenze und den großen Flüssen liegt mit Noord-Brabant die südliche Sandprovinz der Niederlande – flach wie das ganze Land, aber ohne eigene Küste und ohne großes Seengebiet. Stattdessen wechseln sich Kiefernwald, Heide und wandernde Sanddünen mit einer dichten Reihe großer Städte ab: Eindhoven, Tilburg, Breda und 's-Hertogenbosch liegen so nah beieinander, dass kaum ein Platz in der Provinz weit von einer Stadt entfernt ist.

Im Süden, an der Grenze zu Belgien, liegt de Kempen mit sandigen Heideflächen und Kiefernwäldern – der ruhigste, waldreichste Teil der Provinz. Weiter nördlich, zwischen Tilburg, Waalwijk und 's-Hertogenbosch, ziehen sich die Loonse en Drunense Duinen: Sie gelten als eine der größten Sandverwehungsflächen Westeuropas und werden wegen ihrer beweglichen Dünen „Brabantse Sahara“ genannt; seit 2024 gehören sie zum neu gegründeten Van Gogh Nationaal Park. Im Osten, an der Grenze zu Limburg, liegt mit De Peel ein größtenteils abgetorftes Hochmoorgebiet, dessen Schutzgebiete heute vor allem für Vogelbeobachtung bekannt sind. Und im äußersten Westen, an der Grenze zu Zuid-Holland, beginnt bereits der Nationalpark De Biesbosch, ein Süßwassergezeiten-Delta aus Kreeken, Röhricht und Grasland, das nach einer Sturmflut im 15. Jahrhundert entstand.

Camping heißt hier deshalb selten reines Wasser- oder Küstencamping wie im Norden des Landes, sondern eher Wald- und Heidelagen in Stadtnähe. Rund um die Loonse en Drunense Duinen kommt mit dem Freizeitpark Efteling bei Kaatsheuvel und Beekse Bergen ein reales Familienziel dazu – die Provinz erschöpft sich darin aber nicht.

Highlights

  • De Kempen im Süden ist mit Heide und Kiefernwald an der belgischen Grenze der ruhigste, waldreichste Teil der Provinz.
  • Die Loonse en Drunense Duinen gelten als eine der größten Sandverwehungsflächen Westeuropas – die „Brabantse Sahara“ bei Kaatsheuvel und Loon op Zand.
  • Nationalpark De Biesbosch im Westen ist ein Süßwassergezeiten-Delta aus Kreeken und Röhricht, am besten per Kanu oder Boot zu erleben.
  • Bei Kaatsheuvel liegt der Freizeitpark Efteling – in den Schulferien dürfte hier die Nachfrage in der ganzen Provinz am stärksten sein.

Beste Reisezeit

Die Saison ist so breit wie im ganzen Land: Schon im April und noch im September sind viele Plätze geöffnet, nur ein kleiner Teil bleibt ganzjährig offen. Rund um Efteling und Beekse Bergen dürfte es in den Schulferien am vollsten werden; wer es ruhiger mag, weicht in die Kempen oder Richtung De Peel aus, wo auch im Hochsommer noch Platz sein sollte.

Camping vor Ort

Die dichtesten Lagen liegen im waldreichen Streifen zwischen Kempen und Loonse en Drunense Duinen: Rund um Vessem im Süden dominieren Wald- und Heidelagen, weiter nördlich bei Kaatsheuvel und Loon op Zand rückt die Dünenlandschaft mit Nähe zur Efteling in den Vordergrund. Auch bei De Peel im Osten, rund um Elsendorp, liegt eine dichte Lage – ruhiger und naturnäher, geprägt vom ehemaligen Hochmoor. Im Westen, an der Biesbosch, ist die Auswahl deutlich kleiner – wer das Süßwasserdelta mit dem Kanu erleben will, findet dort eher einzelne als viele Plätze. Für Städtetrips nach Eindhoven, Tilburg, Breda oder 's-Hertogenbosch eignen sich Plätze aus der jeweiligen Umgebung; reines Stadtcamping ist in der Provinz die Ausnahme.

Anreise & Planung

Für Pkw und Wohnmobile gibt es keine allgemeine Autobahnmaut. Kosten fallen nur an einzelnen Stellen an: Die A24/Blankenburg-Verbindung westlich von Rotterdam ist die einzige mautpflichtige Autobahnstrecke, abgerechnet elektronisch über Kennzeichenerfassung ohne Schranke; auch der Kiltunnel bei Dordrecht bleibt gebührenpflichtig. Der Westerscheldetunnel in Zeeland ist dagegen seit 2025 für Pkw, Wohnmobile und Gespanne mautfrei – der frühere Tunnelzuschlag entfällt. Die Waddeninseln erreicht man ausschließlich per Fähre. (Quelle: ADAC)

Regeln & gut zu wissen

In mehreren Städten gelten Umweltzonen für Dieselfahrzeuge samt Wohnmobilen; in Amsterdam etwa sind innerhalb des Rings seit 2025 nur noch Diesel ab Euro 5 zugelassen, Benziner fahren frei. Wildcampen und freies Übernachten im Fahrzeug sind streng verboten, auch auf Privatgrund und mit empfindlichen Bußgeldern – legal übernachtet man auf dem dichten Netz aus Camping-, Mini- und Wohnmobilstellplätzen. Auf den Waddeninseln haben die Fähren eigene Fahrzeugregeln: Vlieland und Schiermonnikoog sind für Besucherautos gesperrt. Für Ameland und Terschelling ist die Pkw-Kapazität begrenzt und muss früh im Voraus reserviert werden. (Quelle: ADAC)

Campingplätze

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Hoeve de Knol

Noord-Brabant, Niederlande

  • Saison: Saisonbetrieb
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in Noord-Brabant

Ist Noord-Brabant für Camping am Wasser geeignet wie an der niederländischen Küste?

Nicht im klassischen Sinn – die Provinz hat keine eigene Küste und kein großes Seengebiet. Wasserlandschaft im engeren Sinn gibt es vor allem im äußersten Westen an der Biesbosch, einem Süßwassergezeiten-Delta; der Rest der Provinz ist geprägt von Wald, Heide und den großen Städten.

Wie weit ist es von den Campingplätzen zur Efteling?

Am nächsten liegen Plätze rund um Kaatsheuvel, Loon op Zand und die Loonse en Drunense Duinen. Von den übrigen Teilen der Provinz, etwa aus der Kempen oder von De Peel, ist die Efteling meist ein Tagesausflug mit dem Auto.

Was unterscheidet de Kempen von den Loonse en Drunense Duinen?

De Kempen im Süden ist stille, bewachsene Heide- und Kiefernwaldlandschaft an der belgischen Grenze. Die Loonse en Drunense Duinen weiter nördlich sind dagegen noch aktives, wanderndes Sandverwehungsgebiet – offener und karger als die Kempen.