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Südliche Große Tiefebene, Ungarn
Camping Jonathermál
- Saison: Ganzjährig
- Direkt am See
- Hunde erlaubt
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Südliche Große Tiefebene, Ungarn
Camping&Bungalows Makó
- Saison: Saisonbetrieb
- Sanitär
- WLAN
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Südliche Große Tiefebene, Ungarn
Davodi Kemping
- Saison: Saisonbetrieb
- 100 Stellplätze
- Hunde erlaubt
Überblick
Was du über Camping in der Südlichen Großen Tiefebene wissen solltest
Wer die Südliche Große Tiefebene – ungarisch Dél-Alföld – nicht über den Verwaltungsnamen kennt, kennt sie über ihre Orte: Szeged an der Theiß, das nach einer verheerenden Flut 1879 komplett neu und planmäßig aufgebaut wurde und bis heute an seinen kreisförmigen Ringstraßen und dem einheitlichen historischen Baustil erkennbar ist; Kecskemét mit seinem Jugendstil-Rathaus und der Tradition des Aprikosenbrands Barackpálinka; Gyula mit einer gotischen Backsteinburg, die als einzige vollständig erhaltene gotische Flachland-Ziegelburg Mitteleuropas gilt. Die Region liegt im äußersten Südosten Ungarns, an der Grenze zu Serbien und Rumänien; sie gilt als die sonnenscheinreichste Gegend des Landes, und auch Szeged selbst gilt als sonnenreichste Großstadt Ungarns – daher der Beiname Sonnenstadt.
Landschaftlich prägt die Sandpuszta die Region: Im Kiskunság-Nationalpark, der sich großteils mit dem UNESCO-Biosphärenreservat Kiskunság deckt und aus neun getrennten Teilgebieten mit eigenen Zugangsregeln besteht, wechseln sich Wanderdünen mit Salzsteppen und Salzseen ab. Am Rand der Puszta erinnert der Gedenkpark Ópusztaszer mit einem großen Rundgemälde an die Landnahme der ungarischen Stämme im Jahr 896. Im Westen liegt die Region an der Donau mit Kalocsa – dem Zentrum der ungarischen Paprika-Tradition – und dem für seine Fischsuppe bekannten Baja, im Osten an der Theiß.
Thermalwasser ist in der Region ein wiederkehrendes Camping-Motiv: An mehreren Orten liegen Plätze direkt neben einem Heilbad, etwa in Mórahalom bei Szeged oder in Gyula mit seinem Burgbad im Schlosspark. Wer die Sandpuszta des Kiskunság besuchen will, hält sich an die Zugangsregeln des Nationalparks und bleibt auf den markierten Wegen; wer stattdessen die Landnahme-Stätte Ópusztaszer sucht, campt eher in Stadt- oder Straßennähe und fährt von dort aus hin.
Highlights
- Szeged wurde nach der Theiß-Flut von 1879, die die Stadt zu rund 95 Prozent zerstörte, komplett neu geplant – die kreisförmigen Ringstraßen tragen bis heute die Namen der Städte, die beim Wiederaufbau halfen.
- Im Kiskunság-Nationalpark wechseln sich Wanderdünen der Sandpuszta mit Salzsteppen und Salzseen ab; die streng geschützten Kernzonen darf man nur mit schriftlicher Genehmigung und Führung betreten.
- Die gotische Backsteinburg von Gyula aus dem 15. Jahrhundert gilt als die einzige noch vollständig erhaltene gotische Flachland-Ziegelburg Mitteleuropas – im Schlosspark davor liegt das Heilbad Gyulai Várfürdő mit bräunlichem, mineralreichem Wasser.
- Im Gedenkpark Ópusztaszer erinnert ein rundes, 120 Meter langes Panoramabild von 1894 an die Landnahme der ungarischen Stämme im Jahr 896.
Beste Reisezeit
Die Region hat ein ausgeprägt kontinentales Binnenklima mit warmen, langen Sommern, und sie gilt als die sonnenscheinreichste Gegend Ungarns. Das spricht für eine Reisezeit vom späten Frühling bis in den Frühherbst, wenn die Sonne schon zuverlässig scheint, die größte Sommerhitze der offenen Tiefebene aber noch nicht erreicht ist – Schatten ist auf der Sandpuszta und in weiten Teilen des Flachlands rar. Die Thermalbäder der Region, etwa in Szeged, Gyula oder Mórahalom, ziehen dagegen unabhängig von der Jahreszeit Publikum und sind ein Ganzjahresmotiv für Camper mit Wellness-Interesse, während der Nationalpark und der Gedenkpark Ópusztaszer eher Ziele der wärmeren Monate sind.
Camping vor Ort
Camping in der Region verteilt sich auf mehrere sehr unterschiedliche Räume. An den Thermalorten wie Mórahalom bei Szeged oder Gyula mit seinem Burgbad im Schlosspark liegen Plätze direkt neben einem Heilbad – ein wiederkehrendes Motiv der Region, das zu Camping mit warmem Wasser passt. Die Städte Szeged und Kecskemét eignen sich für Camper, die Architektur und Stadtleben suchen: Szegeds nach der Flut von 1879 komplett neu geplantes Zentrum mit Ringstraßen, die die Namen der Städte tragen, die beim Wiederaufbau halfen, und Kecskeméts Jugendstil-Rathaus samt Aprikosenbrand-Tradition. Der Kiskunság-Nationalpark mit Sandpuszta und Salzseen sowie der Gedenkpark Ópusztaszer sind eigene Ausflugsziele mit klaren Regeln – im Nationalpark sind die streng geschützten Kernzonen nur mit Genehmigung und Führung zu betreten, und man bleibt grundsätzlich auf den markierten Wegen. Wer auf der Durchreise nach Serbien oder Rumänien ist, kreuzt mit den Autobahnen M5 und M43 zwei Trassen, die mitten durch die Region führen – ein Grund, hier auch ohne festes Reiseziel für ein, zwei Nächte zu bleiben.
Anreise & Planung
Ungarn hat eine rein elektronische Vignette, die e-matrica – es gibt keine Klebemarke fürs Fenster, kontrolliert wird per Kamera über das Kennzeichen. Man löst sie vor der Fahrt online oder an Tankstellen, wahlweise für zehn Tage, einen Monat oder ein Jahr; für einzelne Landkreise gibt es günstigere regionale Vignetten. Der Preis richtet sich nach der Fahrzeugklasse. Wohnmobile über 3,5 Tonnen brauchen seit 2026 ebenfalls eine Vignette statt der früheren streckenabhängigen Maut. Wer die Region als Durchreiseachse Richtung Serbien oder Rumänien nutzt: Die Autobahn M5 führt weiter Richtung Belgrad, die davon abzweigende M43 verbindet seit 2015 bei Nagylak erstmals Ungarn und Rumänien auf Autobahnniveau – beide Strecken verlaufen mitten durch die Südliche Große Tiefebene und sind Teil desselben Vignettennetzes.
Regeln & gut zu wissen
Freies Übernachten außerhalb von Camping- und Stellplätzen ist in Ungarn nicht erlaubt und kann Bußgeld kosten – rund um den Balaton wird das streng kontrolliert, also plant man besser feste Plätze ein. In Budapest kann die Stadt bei schlechter Luft vorübergehend Fahrverbote für ältere Fahrzeuge verhängen; wer in die Innenstadt will, prüft das am besten kurz vorher. Im Kiskunság-Nationalpark gilt zusätzlich: Der Park besteht aus mehreren getrennten Teilgebieten, von denen nur ein kleinerer Teil frei zugänglich ist; die streng geschützten Zonen dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung und Fachführung betreten werden, und man bleibt grundsätzlich auf den markierten Wegen und Lehrpfaden.
Campingplätze
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Camping Jonathermál
Südliche Große Tiefebene, Ungarn
- Saison: Ganzjährig
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Camping&Bungalows Makó
Südliche Große Tiefebene, Ungarn
- Saison: Saisonbetrieb
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Davodi Kemping
Südliche Große Tiefebene, Ungarn
- Saison: Saisonbetrieb
- 100 Stellplätze
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Gyomaendrődi Liget Gyógyfürdő és Camping
Südliche Große Tiefebene, Ungarn
- Saison: Ganzjährig
- 300 Stellplätze
- Direkt am See
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Kerekdombi Termál Kemping
Südliche Große Tiefebene, Ungarn
- Saison: Saisonbetrieb
- Hunde erlaubt
- Sanitär
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Liza Aqua & Conference Hotel, Liza Car Camping
Südliche Große Tiefebene, Ungarn
- Saison: Saisonbetrieb
- Hunde erlaubt
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Pusztacamping Oázis Tanya
Südliche Große Tiefebene, Ungarn
- Saison: Saisonbetrieb
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Szegedi Partfürdő Kemping és Apartman
Südliche Große Tiefebene, Ungarn
- Saison: Saisonbetrieb
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Szepi Üdülő Kemping
Südliche Große Tiefebene, Ungarn
- Saison: Saisonbetrieb
- Direkt am See
- Hunde erlaubt
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Sziksósfürdői Naturista Strand és Kemping
Südliche Große Tiefebene, Ungarn
- Saison: Saisonbetrieb
- Sanitär
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Thermál Kemping & Motel
Südliche Große Tiefebene, Ungarn
- Saison: Saisonbetrieb
- Hunde erlaubt
- Sanitär
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FAQ
Häufige Fragen zu Camping in der Südlichen Großen Tiefebene
Kann ich mit dem Wohnmobil einfach in den Kiskunság-Nationalpark hineinfahren?
Nur eingeschränkt. Der Park besteht aus mehreren getrennten Teilgebieten, von denen nur ein kleinerer Teil frei zugänglich ist; Fahrzeuge bleiben auf öffentlichen Straßen und ausgewiesenen Wegen, und die streng geschützten Kernzonen darf man nur mit schriftlicher Genehmigung und Fachführung betreten. Für den Besuch selbst plant man daher besser einen festen Standplatz in der Umgebung ein und fährt von dort in den Park.
Eignet sich die Südliche Große Tiefebene als Route Richtung Serbien oder Rumänien?
Ja. Die Autobahn M5 führt aus Richtung Budapest über Kecskemét und Szeged bis zur serbischen Grenze und weiter Richtung Belgrad, die M43 zweigt bei Szeged ab und verbindet seit 2015 bei Nagylak erstmals Ungarn und Rumänien auf Autobahnniveau. Wer ohnehin in diese Richtung unterwegs ist, kann die Region gut als ein- oder zweitägige Zwischenstation nutzen.
Gibt es in der Region Campingplätze direkt an einem Thermalbad?
Ja, das ist hier ein wiederkehrendes Motiv: In Mórahalom bei Szeged liegt ein Platz unmittelbar neben dem dortigen Heilbad, und in Gyula grenzt das Burgbad Gyulai Várfürdő an den Schlosspark der historischen Ziegelburg. Wer die Region wegen ihrer Sonnenstunden und ihrer Bäder ansteuert, findet solche Kombinationen an mehreren Orten.