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Campingplätze in Belgien

Campingplätze in Belgien: Nordseeküste mit Seebädern, wallonische Ardennen mit Wäldern und Flusstälern, das flache Radland Flandern und die ruhige Kempen – kurze Wege.

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Überblick

Was du über Camping in Belgien wissen solltest

Belgien ist ein kleines Land mit erstaunlich viel Landschaft auf kurzer Strecke. Im flachen Norden liegen die rund 65 Kilometer lange Nordseeküste mit durchgehendem Sandstrand und Seebädern, das dicht besiedelte Flandern mit den Kunststädten Brügge, Gent und Antwerpen sowie die sandige Kempen mit Heide, Kiefernwald und Seen. Nach Süden steigt das Land über ein lössbedecktes Hügelland zu den Ardennen an – einem Schiefergebirge aus Wäldern, tief eingeschnittenen Flusstälern und Burgenorten, über dem im Hohen Venn mit dem Signal de Botrange die höchste Erhebung des Landes liegt. Sprachlich und landschaftlich teilt sich Belgien in das niederländischsprachige Flandern im Norden und das französischsprachige Wallonien im Süden, mit dem zweisprachigen Brüssel dazwischen.

Fürs Camping legt das kleine Land sehr verschiedene Welten dicht nebeneinander. An der Küste reihen sich zwischen De Panne und Knokke die Seebäder mit Strand- und Familienurlaub; das flache Flandern ist Rad- und Städteland rund um die Kunststädte; die Kempen im Nordosten bietet ruhiges Naturcamping zwischen Heide und Seen; und die wallonischen Ardennen ziehen mit Wäldern, Flusstälern an Ourthe und Semois und Burgenorten die Wander- und Naturcamper an. Weil die Wege kurz sind, lassen sich diese Räume gut miteinander verbinden.

Highlights

  • Nordseeküste: rund 65 Kilometer durchgehender Sandstrand mit einer Kette von Seebädern von De Panne über Ostende bis Knokke – breiter Strand, Dünen und Familienurlaub am Meer.
  • Wallonische Ardennen: bewaldetes Schiefergebirge mit tief eingeschnittenen Flusstälern an Ourthe, Semois und Lesse, Burgenorten wie La Roche und Bouillon und dem Hohen Venn als höchster, moorgeprägter Lage.
  • Flandern: flaches Rad- und Städteland mit den Kunststädten Brügge, Gent und Antwerpen und einem dichten Radwegenetz für Touren ganz ohne Höhenmeter.
  • Kempen: sandige Geestlandschaft im Nordosten mit Heide, Kiefernwald und Seen – ruhiges Naturcamping abseits der bekannteren Küste und Berge.

Beste Reisezeit

Belgien lässt sich über eine lange Saison bereisen. Frühjahr und Herbst sind hier fast so ergiebig wie der Sommer: Viele Plätze öffnen schon im April und haben bis in den Oktober auf, und ein Teil bleibt das ganze Jahr über offen. Das milde, maritime Klima macht Vor- und Nachsaison angenehm, wenn es ruhiger und weniger voll zugeht. Am vollsten wird die Küste in den Sommerferien und an schönen Wochenenden – wer dann ans Meer will, bucht besser vor; die Ardennen sind zum Wandern im Frühling und Herbst oft am schönsten.

Camping vor Ort

Belgiens Campingplätze geben sich unaufgeregt und alltagstauglich. Der Hund ist auf den allermeisten Plätzen willkommen, und Ver- und Entsorgung fürs Wohnmobil gehört vielerorts zur Ausstattung – wenn auch nicht flächendeckend, sodass sich vor der Buchung ein Blick auf den einzelnen Platz lohnt. Und Camping ist hier keine reine Sommersache: Das Angebot verteilt sich breit über die Saison, und ein spürbarer Teil der Plätze bleibt sogar ganzjährig geöffnet – gute Voraussetzungen für alle, die ihre Reise flexibel legen.

Anreise & Maut

Belgien hat keine Autobahn-Vignette und keine allgemeine Pkw-Maut – die Autobahnen sind gebührenfrei (eine allgemeine Maut ist erst ab 2027 im Gespräch). Die einzige heutige Ausnahme ist der Liefkenshoek-Tunnel bei Antwerpen, der eine Gebühr kostet, für hohe Wohnmobile deutlich mehr als für Pkw. Das Land ist klein und die Wege sind kurz; die Grenzen zu den Niederlanden, Deutschland, Luxemburg und Frankreich sind schnell erreicht.

Regeln & gut zu wissen

In Antwerpen, Gent und Brüssel gelten Umweltzonen (LEZ), die vor allem ältere Diesel aussperren. Wichtig für Reisende von außerhalb: Nicht in Belgien zugelassene Fahrzeuge müssen sich vor der Einfahrt registrieren – das ist kostenlos, sollte aber rechtzeitig erledigt werden. Wildcampen ist verboten, an der Küste und in Flandern besonders streng. Eine einzelne Nacht auf einem Parkplatz wird mancherorts geduldet, solange kein Verbotsschild steht und man sich nicht wie auf dem Campingplatz einrichtet – für alles Weitere ist der offizielle Platz die sichere Wahl.

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Ardenne Camping

Wallonien, Belgien

  • Saison: Saisonbetrieb
  • 106 Stellplätze
  • Hunde erlaubt
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in Belgien

Eher Küste oder Ardennen – was passt besser?

Beides hat einen klaren Charakter. Die Nordseeküste ist flach, weit und auf Strand, Seebäder und Familienurlaub ausgelegt; die wallonischen Ardennen sind hügelig, bewaldet und stehen für Wandern, Flusstäler und Ruhe. Weil Belgien klein ist, muss man sich nicht strikt entscheiden – von der Küste in die Ardennen ist es nie weit. Und dazwischen lohnen sich zwei weitere Ziele: das flache Radland Flandern mit seinen Kunststädten und, im Nordosten, die Kempen mit Heide, Kiefernwald und Seen.

Brauche ich für Belgien eine Vignette oder muss ich Maut zahlen?

Nein. Belgien hat keine Autobahn-Vignette und keine allgemeine Pkw-Maut; die Autobahnen sind gebührenfrei. Die einzige Ausnahme heute ist der Liefkenshoek-Tunnel bei Antwerpen, der eine Gebühr kostet – für hohe Wohnmobile deutlich mehr als für Pkw. Eine allgemeine Maut ist erst ab 2027 im Gespräch.

Muss ich wegen der Umweltzonen etwas vorbereiten?

Wenn du nach Antwerpen, Gent oder Brüssel hineinfährst, ja: Dort gelten Umweltzonen (LEZ), die vor allem ältere Diesel betreffen, und nicht in Belgien zugelassene Fahrzeuge müssen sich vorab registrieren. Das ist kostenlos, sollte aber vor der Fahrt erledigt sein. Wer mit dem Wohnmobil ohnehin auf einem Platz außerhalb der Innenstädte steht, ist meist gar nicht betroffen.