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Campingplätze in Dänemark

Campingplätze in Dänemark: windige Nordsee-Dünenküste, ruhige Ostsee-Förden und die Inseln von Fünen über Seeland bis Bornholm — flach, familienfreundlich, das Meer nie weit.

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Überblick

Was du über Camping in Dänemark wissen solltest

Dänemark ist ein flaches Küstenland aus der Halbinsel Jütland und vielen Inseln. Der höchste Punkt liegt nur wenig über 170 Metern, dafür ist die Küste mit über 7.000 Kilometern enorm lang — nirgends ist das Meer weit. Jütland trägt zwei ganz verschiedene Küsten: im Westen die ausgeglichene Nordseeküste mit großen Dünenfeldern, Wind und breiten Stränden, im Osten die formenreichere Ostsee mit tief ins Land reichenden Förden. Ganz im Süden geht die Westküste ins Wattenmeer über, ganz im Norden liegt Skagen an der Landspitze. Vor der Küste liegen die großen Inseln — Fünen als sanft-hügelige Gartenland-Insel um Odense, Seeland mit Kopenhagen — und weit draußen in der Ostsee die Granitinsel Bornholm, dazu ein Meer kleiner Inseln. Das milde Klima, die kurzen Wege und die flache Landschaft machen Dänemark zum klassischen Rad- und Familienland, in dem „hygge" mehr als ein Werbewort ist.

Fürs Camping teilt sich das Land in mehrere gleichwertige Räume. Jütlands Westen ist die raue, offene Nordseeküste mit Dünen und Wind; die Ostküste desselben Jütlands ist milder und geschützter, mit Förden und Städten wie Aarhus und Aalborg, und ganz oben wartet Skagen. Die Inseln Fünen und Seeland stehen für sanftere Landschaft und die Nähe zu Odense und Kopenhagen. Und die Sonneninsel Bornholm liegt als eigener Raum weit draußen in der Ostsee. Weil fast überall die Küste nah ist, ist Camping in Dänemark vor allem Camping am Meer.

Highlights

  • Jütlands Nordseeküste im Westen — weite Sandstrände hinter hohen Dünen, dazu das Wattenmeer im Süden
  • Jütlands ruhige Ostküste — mildere Förden und Badebuchten, dazu Skagen an der Nordspitze
  • Die Inseln Fünen und Seeland — sanfte Gartenlandschaft rund um Odense und Kopenhagen
  • Bornholm — sonnenverwöhnte Granitinsel weit im Osten, geologisch ein echter Sonderfall

Beste Reisezeit

Die Saison ist lang, aber sommerbetont: Schon im April haben fast alle Plätze geöffnet, im Frühsommer praktisch alle, und der Sommer ist die volle Familienzeit an den Stränden. Auch der September ist noch eine gute, ruhigere Zeit; danach dünnt die Auswahl deutlich aus. Nur ein Teil der Plätze bleibt ganzjährig offen, wer außerhalb des Sommers unterwegs ist, prüft die Öffnung besser vorab.

Camping vor Ort

Wer in Dänemark campt, merkt schnell, dass die Plätze fast überall aufs Wasser ausgerichtet sind: Der Weg zum Strand ist meist kurz, während ein stilles Seen-Idyll wie in Schweden oder Finnland fehlt — Binnenseen prägen das Land kaum. Weil das Gelände durchweg eben bleibt, erledigt sich vieles bequem per Rad, und Familien mit kleinen Kindern kommen gut zurecht. Auch die Strecken zwischen den Landschaften sind überschaubar: Ein Standortwechsel kostet selten mehr als eine Fahrstunde, sodass sich Nordsee, Ostsee und Inseln locker in einer Reise verbinden lassen. Viele Betriebe nehmen Hunde mit, und an einem guten Teil der Plätze gibt es eine Ver- und Entsorgungsstation fürs Wohnmobil — im Einzelfall lohnt trotzdem der Blick auf die Angaben des jeweiligen Platzes.

Anreise & Maut

Dänemark hat keine Autobahnmaut und keine Vignette — die Autobahnen sind kostenfrei. Gebührenpflichtig sind nur zwei Brücken: die Storebælt-Brücke zwischen Fünen und Seeland und die Öresund-Brücke nach Schweden; die Höhe richtet sich nach der Fahrzeuglänge und man zahlt vor Ort oder online. Umweltzonen gibt es in Kopenhagen, Aarhus, Aalborg und Odense, sie betreffen aber nur ältere Dieselfahrzeuge — Benziner und die meisten Wohnmobile bis 3,5 Tonnen sind praktisch nicht eingeschränkt, eine Registrierung ist nicht nötig. Die großen Inseln Fünen und Seeland sind über Brücken angebunden; Bornholm und viele der kleineren Inseln erreicht man per Fähre.

Regeln & gut zu wissen

Wildcampen und freies Stehen sind in Dänemark grundsätzlich verboten, auch mit dem Wohnmobil, und werden mit Bußgeldern geahndet. Als legale Alternative gibt es ein gut ausgebautes Netz ausgewiesener Naturlagerplätze und einfacher Shelter-Hütten; über die offizielle Plattform udinaturen.dk findet man mehr als tausend solcher Plätze im ganzen Land, mit klaren Regeln dazu, wo übernachtet und wo Feuer gemacht werden darf. Offenes Feuer im Wald ist sonst tabu. Am unkompliziertesten übernachtet man auf den offiziellen Campingplätzen.

Campingplätze

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Aalborg Camping

Nordjylland, Dänemark

  • Saison: Ganzjährig
  • Sanitär
  • Restaurant/Brötchen
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Aarø Camping

Syddanmark, Dänemark

  • Saison: Ganzjährig
  • Sanitär
  • Restaurant/Brötchen
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in Dänemark

Nordseeküste oder Ostseeküste — was passt besser?

Das hängt davon ab, welche Stimmung Sie suchen — und die beiden Küsten liegen oft nur eine Fahrstunde auseinander. Wer Weite, kräftige Brise und lange Strandspaziergänge mag, ist an der westjütländischen Nordseeküste richtig. Wer es lieber wärmer, ruhiger und windgeschützter hat, mit verwinkelten Buchten und leicht zugänglichem Badewasser, findet das an der Ostseeseite Jütlands und auf den Inseln. Viel falsch machen kann man nicht: Beides ist Camping in Strandnähe, nur mit ganz eigenem Charakter.

Muss ich in Dänemark Maut oder eine Vignette bezahlen?

Eine Vignette brauchen Sie nicht, und die Autobahnen sind kostenfrei. Kosten entstehen nur an zwei Brücken: der Storebælt-Brücke (Großer Belt) von Fünen nach Seeland und der Öresund-Brücke nach Schweden. Solange Sie in Jütland und auf Fünen unterwegs sind, zahlen Sie also gar keine Maut — erst der Sprung über den Großen Belt nach Seeland oder weiter nach Schweden kostet.

Darf ich in Dänemark frei stehen oder wild campen?

Nein, freies Stehen und Wildcampen sind grundsätzlich verboten und können ein Bußgeld kosten. Dänemark hat dafür aber ein gutes Netz an ausgewiesenen Naturlagerplätzen und Shelter-Hütten; über die offizielle Plattform udinaturen.dk lassen sich diese Plätze samt Regeln finden. Ansonsten ist man auf den vielen offiziellen Campingplätzen am einfachsten unterwegs.