Region

Campingplätze in Baden-Württemberg

Campingplätze in Baden-Württemberg: der Schwarzwald mit Titisee und Schluchsee, der Bodensee, die Schwäbische Alb, Wein am Oberrhein und das Neckartal.

Überblick

Was du über Camping in Baden-Württemberg wissen solltest

Baden-Württemberg liegt im warmen Südwesten Deutschlands und ist landschaftlich eines der vielfältigsten Bundesländer. In seiner wärmsten Ecke am Oberrhein reifen am Kaiserstuhl und im Markgräflerland die Weine. Dahinter steigt der Schwarzwald auf, das dunkle Mittelgebirge mit tiefen Tälern, Hochmooren und stillen Seen, überragt vom Feldberg. Im Osten trägt die Schwäbische Alb ihre karge Karsthochfläche mit Höhlen und der jungen Donau, im Süden liegen der Bodensee und das barocke Oberschwaben. Durch die Mitte windet sich der Neckar an Stuttgart und Heidelberg vorbei, gesäumt vom Kraichgau und dem waldigen Odenwald.

Fürs Camping ist der Schwarzwald das Aushängeschild, mit vielen Plätzen an den Seen und in den Tälern. Rund um den Bodensee und im barocken Oberschwaben kommt entspanntes Wasser- und Familiencamping dazu, während die Schwäbische Alb mit dem Donautal die ruhigeren Wander- und Naturplätze trägt. Am Oberrhein steht das Camping im Zeichen von Wein und mildem Klima, und im Neckarraum um Stuttgart und Heidelberg sind die Plätze eher Ausgangspunkt für Städtetouren als klassisches Ferienziel. Über das ganze Land verteilt ist die Auswahl groß; Wasser gibt es vor allem am Bodensee, an den Schwarzwaldseen und entlang von Rhein und Neckar.

Highlights

  • Der Schwarzwald ist die bekannteste Campinglandschaft des Landes: dunkle Wälder, tiefe Täler und Bergseen wie Titisee und Schluchsee, überragt vom Feldberg, dem höchsten Gipfel der deutschen Mittelgebirge.
  • Am Bodensee im Süden und im angrenzenden Oberschwaben liegen die Plätze am Wasser und im barocken Hügelland — mild, sonnig und beliebt fürs Familiencamping, mit Zielen wie den Inseln Mainau und Reichenau.
  • Die Schwäbische Alb ist eine karge Karsthochfläche mit Höhlen, Wacholderheiden und der jungen Donau, die sich durchs Donautal schneidet — ruhiges Land zum Wandern und Naturcamping.
  • Am Oberrhein liegt eine der wärmsten Ecken Deutschlands: Am Kaiserstuhl und im Markgräflerland reihen sich Weinorte, in denen das Campingjahr früh beginnt und lang in den Herbst reicht.

Beste Reisezeit

Baden-Württemberg lässt sich über eine lange Saison bereisen, weil die Höhen so verschieden sind. Der Sommer passt überall — zum Baden am Bodensee und an den Schwarzwaldseen, zum Wandern auf der Alb und in den Bergen. Am milden Oberrhein und rund um den Bodensee beginnt das Campingjahr früh und reicht weit in den Herbst, der in den Weinorten besonders schön ist. Im höheren Schwarzwald wird es dagegen früher kühl und winterlich.

Camping vor Ort

Baden-Württemberg verteilt sein Camping auf mehrere sehr unterschiedliche Landschaften. Der Schwarzwald ist die bekannteste, mit Plätzen an Bergseen wie Titisee und Schluchsee und in den Tälern zwischen den bewaldeten Höhen. Am Bodensee und im barocken Oberschwaben liegen die Plätze am Wasser und in sanftem Hügelland, oft familienfreundlich. Die Schwäbische Alb mit ihren Höhlen, Karstflächen und dem jungen Donautal ist eher das Revier für Wanderer und ruhiges Naturcamping. Am Oberrhein locken die warmen Weinlagen, während der Neckarraum um Stuttgart und Heidelberg vor allem Standorte für Städtetouren bietet. Was die Teile verbindet, ist der Wechsel aus Wald, Wasser und Wein auf engem Raum.

Anreise & Planung

Für Pkw und Wohnmobile gibt es in Deutschland keine allgemeine Autobahnmaut — auch die Lkw-Maut gilt nicht für Wohnmobile mit Wohneinrichtung, selbst über 3,5 Tonnen. Separat zahlen muss man nur an einzelnen privat betriebenen Tunneln, etwa in Rostock und Lübeck. Auf die Insel Sylt kommt man ausschließlich mit dem Autozug.

Regeln & gut zu wissen

In rund drei Dutzend Umweltzonen ist nur noch die grüne Umweltplakette erlaubt — das gilt auch für Wohnmobile und für im Ausland zugelassene Fahrzeuge; ohne sie droht ein Bußgeld. Ein Jedermannsrecht zum Wildcampen gibt es nicht: Zelten in freier Natur ist grundsätzlich verboten, die Details regeln die Bundesländer unterschiedlich, und in Naturschutzgebieten ist Übernachten immer tabu. Für Wohnmobile ist eine einzelne Nacht auf einem legalen Parkplatz zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit zulässig — aber ohne Campingverhalten, also ohne Stühle, Tisch oder ausgefahrene Markise. In Baden-Württemberg ist vor allem Stuttgart zu beachten: Die dortige Umweltzone umfasst das gesamte Stadtgebiet, sodass man auch mit dem Wohnmobil nur mit grüner Plakette hineinfahren darf.

Campingplätze

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Camping am Badsee

Baden-Württemberg, Deutschland

  • Saison: Saisonbetrieb
  • Direkt am See
  • Hunde erlaubt
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Camping Bankenhof

Baden-Württemberg, Deutschland

  • Saison: Ganzjährig
  • Sanitär
  • Restaurant/Brötchen
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in Baden-Württemberg

Welcher Teil von Baden-Württemberg passt zu welchem Urlaub?

Der Schwarzwald ist die Wahl für Wald, Berge und Seen, der Bodensee mit Oberschwaben für mildes Wasser- und Familiencamping. Die Schwäbische Alb bietet ruhiges Wandern, Höhlen und das Donautal, der Oberrhein Wein und Wärme. Der Neckarraum um Stuttgart und Heidelberg ist weniger klassisches Ferienziel als Ausgangspunkt für Städtetouren.

Wo findet man in Baden-Württemberg Camping am Wasser?

Vor allem am Bodensee im Süden und an den Schwarzwaldseen wie Titisee und Schluchsee, dazu Plätze entlang von Rhein und Neckar. Ein reines Seenland ist Baden-Württemberg aber nicht — viele Plätze liegen im Wald, in den Weinbergen oder auf den Höhen der Alb.

Kann man in Baden-Württemberg auch außerhalb des Sommers campen?

Ja. Am milden Oberrhein und am Bodensee ist die Saison lang und reicht weit in den Herbst, der in den Weinorten besonders schön ist. Im höheren Schwarzwald wird es dagegen früher kühl, und im Hochwinter geht es überall ruhiger zu.