Region

Campingplätze in Mecklenburg-Vorpommern

Campingplätze in Mecklenburg-Vorpommern: Ostseeküste mit Rügen und Usedom, Seenplatte rund um die Müritz und die Hansestädte – Tipps zu Regionen und Saison.

Überblick

Was du über Camping in Mecklenburg-Vorpommern wissen solltest

Mecklenburg-Vorpommern ist Deutschlands Wasserland im Nordosten – und das gleich in zwei sehr verschiedenen Ausführungen. Im Norden zieht sich die längste Ostseeküste des Landes über hunderte Kilometer, mit breiten Stränden, mondänen Seebädern und den beiden größten deutschen Inseln, Rügen und Usedom. Dazu kommt die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst mit weiten Naturstränden und den ruhigen Boddengewässern dahinter; auf Rügen fällt im Nationalpark Jasmund die weiße Kreideküste ins Meer. Im Binnenland breitet sich die Mecklenburgische Seenplatte aus, mit der Müritz – dem größten ganz in Deutschland liegenden See – und tausenden kleineren Seen, durch die man tagelang paddeln kann. Dazwischen liegen die alten Hansestädte Rostock, Stralsund und Wismar mit ihren Backsteingotik-Altstädten; die von Stralsund und Wismar zählen zum UNESCO-Welterbe.

Beim Camping trägt das Land zwei gleichwertige Welten. An der Küste und auf den Inseln geht es ums Meer – Strand, Wind, Seebäder und stille Boddengewässer –, im Landesinneren um Süßwasser: Plätze am See, oft am Waldrand, umgeben von der Seenlandschaft und ihren Kanurouten. Die Auswahl ist groß und über beide Seiten verteilt, dazu kommen die Hansestädte als Ausflugsziele. Viele Plätze öffnen vom Frühjahr bis in den Herbst, einige bleiben ganzjährig auf; in den Sommerferien wird es an der Ostsee und an den beliebten Seen voll, wer dann kommt, sollte reservieren.

Highlights

  • Rügen und die Kreideküste: Deutschlands größte Insel verbindet die weißen Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund mit langen Sandstränden und der ruhigen Halbinsel Mönchgut im Süden.
  • Usedom und Fischland-Darß-Zingst: Auf Usedom reihen sich die mondänen Seebäder mit ihrer Bäderarchitektur, auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst locken breite Naturstrände und die Boddenlandschaft dahinter.
  • Mecklenburgische Seenplatte und Müritz: Rund um den größten ganz in Deutschland liegenden See ziehen sich tausende weitere Seen – ideal zum Paddeln und für naturnahes Camping am Wald.
  • Hansestädte Rostock, Stralsund und Wismar: Backsteingotik und Hafenflair; die Altstädte von Stralsund und Wismar gehören zum UNESCO-Welterbe.

Beste Reisezeit

Die Saison reicht weit über den Hochsommer hinaus: Viele Plätze haben vom Frühjahr bis in den Oktober geöffnet, und ein Teil bleibt das ganze Jahr über auf. Im Juli und August ist an der Ostseeküste und an den bekannten Seen viel los – wer es ruhiger mag, fährt im späten Frühling oder im September, wenn das Wasser noch warm genug fürs Baden ist und Strände wie Kanurouten leerer sind.

Camping vor Ort

Camping heißt hier fast immer Camping am Wasser – die Frage ist nur, an welchem. An der Ostsee sowie auf Rügen und Usedom liegen die Plätze am Strand, an der Steilküste oder an ruhigen Boddengewässern, mit Wind, Weite und Seebädern in der Nähe. In der Mecklenburgischen Seenplatte campt man am Süßwasser, oft am Waldrand, mitten in einer Seenlandschaft mit weiten Kanurouten; die Müritz und ihr Nationalpark sind das Zentrum. Wer Kultur dazu möchte, hat die Hansestädte als Tagesziele in Reichweite.

Anreise & Planung

Für Pkw und Wohnmobile gibt es in Deutschland keine allgemeine Autobahnmaut — auch die Lkw-Maut gilt nicht für Wohnmobile mit Wohneinrichtung, selbst über 3,5 Tonnen. Separat zahlen muss man nur an einzelnen privat betriebenen Tunneln, etwa in Rostock und Lübeck. Auf die Insel Sylt kommt man ausschließlich mit dem Autozug.

Regeln & gut zu wissen

In rund drei Dutzend Umweltzonen ist nur noch die grüne Umweltplakette erlaubt — das gilt auch für Wohnmobile und für im Ausland zugelassene Fahrzeuge; ohne sie droht ein Bußgeld. Ein Jedermannsrecht zum Wildcampen gibt es nicht: Zelten in freier Natur ist grundsätzlich verboten, die Details regeln die Bundesländer unterschiedlich, und in Naturschutzgebieten ist Übernachten immer tabu. Für Wohnmobile ist eine einzelne Nacht auf einem legalen Parkplatz zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit zulässig — aber ohne Campingverhalten, also ohne Stühle, Tisch oder ausgefahrene Markise.

Campingplätze

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Camping am Blanksee

Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland

  • Saison: Saisonbetrieb
  • Direkt am See
  • Hunde erlaubt
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in Mecklenburg-Vorpommern

Passt Mecklenburg-Vorpommern eher zum Strand- oder zum Seen-Camping?

Beides gleichwertig – das ist der Reiz. An der Ostsee sowie auf Rügen und Usedom bekommt man Meer, Strand und Seebäder, dafür im Sommer mehr Betrieb und Wind. In der Mecklenburgischen Seenplatte geht es ruhiger zu: Süßwasserseen, Wälder und Kanurouten. Wer sich nicht entscheiden mag, kombiniert beides in einer Reise.

Was ist der Unterschied zwischen Camping an der offenen Ostsee und an den Boddengewässern?

An der offenen Ostsee – etwa auf Usedom oder an den Außenküsten von Rügen und Fischland-Darß-Zingst – campt man mit breiten Stränden, Brandung und viel Wind. Die Boddengewässer dahinter sind ruhige, vom offenen Meer abgeschirmte Küstengewässer; dort geht es windgeschützter und stiller zu. Wer Weite und Strand sucht, ist an der offenen Küste richtig, wer es ruhiger mag, an den Bodden.

Kommt man auf die Inseln Rügen und Usedom mit dem Wohnmobil ohne Fähre?

Ja. Rügen und Usedom sind über Brücken und Dämme ans Festland angebunden, eine Autofähre braucht man nicht. Auf beiden Inseln liegen zahlreiche Plätze direkt an der Küste; in der Ferienzeit lohnt es sich, die beliebten Strandplätze früh zu reservieren.