Region

Campingplätze in Niedersachsen

Campingplätze in Niedersachsen: von der Nordseeküste über die Lüneburger Heide bis zum Harz. Wo die Plätze liegen, wann die Saison passt und was Camper wissen sollten.

Überblick

Was du über Camping in Niedersachsen wissen solltest

Niedersachsen ist nach Fläche das zweitgrößte Bundesland und landschaftlich eines der vielgestaltigsten. Im Norden liegt die Nordseeküste mit dem Wattenmeer und den Ostfriesischen Inseln, dahinter das weite, flache Ostfriesland. Die Mitte prägen die Lüneburger Heide mit ihrer spätsommerlichen Heideblüte, das Weserbergland und das ländliche Emsland. Ganz im Süden steigt das Land in den Harz auf, das nördlichste deutsche Mittelgebirge mit dem Brocken; dazwischen liegen Binnenseen wie das Steinhuder Meer und der Dümmer.

Die Auswahl ist groß und über das ganze Land verteilt, mit sehr unterschiedlichen Charakteren. An der Nordseeküste rund um Cuxhaven, das Wurster Land und den Jadebusen liegen die Plätze in Deich- und Strandnähe; auf die autofreien Inseln nimmt man das Wohnmobil dagegen nicht mit. In der Lüneburger Heide und im Weserbergland stehen ruhige Naturplätze zwischen Wald und Fläche, im Harz eher Mittelgebirgs- und Wintercamping, und an Binnenseen wie dem Steinhuder Meer sammelt sich das Wassercamping im Landesinneren. Viele Plätze öffnen früh im Jahr, und ein guter Teil bleibt ganzjährig offen.

Highlights

  • Nordseeküste und Wattenmeer — Deichcamping mit Gezeiten, Wind und Weitblick; die autofreien Ostfriesischen Inseln liegen per Fähre vor der Küste.
  • Lüneburger Heide — weite, flache Heide- und Waldlandschaft mit Wacholder und der Heideblüte im Spätsommer, ruhige Naturplätze abseits des Trubels.
  • Harz — das nördlichste deutsche Mittelgebirge mit dem Brocken, Höhenlagen und Wintercamping ganz im Süden des Landes (mit Sachsen-Anhalt geteilt).
  • Steinhuder Meer, Dümmer und Weserbergland — Wassercamping im Binnenland sowie Fluss- und Radrouten durch Fachwerkorte und grünes Bergland.

Beste Reisezeit

Von Frühling bis in den Herbst ist die Auswahl am größten; die meisten Plätze haben schon im April offen und viele bis in den Oktober hinein. Für die Heideblüte lohnt der Spätsommer, an Nordseeküste und Inseln sind die Sommerferien und schöne Wochenenden am vollsten — dann früh reservieren. Im Harz ist Camping auch im Winter ein Thema, und viele Plätze bleiben das ganze Jahr offen.

Camping vor Ort

Niedersachsen deckt beim Camping fast alle Landschaften ab, die Deutschland zu bieten hat. An der Nordsee campt man hinterm Deich, im Watt- und Gezeitenrhythmus und mit Wind; die Ostfriesischen Inseln sind meist autofrei und werden per Fähre erreicht, das Fahrzeug bleibt am Festland. Die Lüneburger Heide steht für ruhige, weite Naturplätze, das Weserbergland und das Emsland für Fluss- und Radcamping im Grünen. Der Harz bringt als einziges Mittelgebirge Höhenlagen und Wintercamping ins Bild, und rund um Steinhuder Meer und Dümmer liegt das Wassercamping im Binnenland.

Anreise & Planung

Für Pkw und Wohnmobile gibt es in Deutschland keine allgemeine Autobahnmaut — auch die Lkw-Maut gilt nicht für Wohnmobile mit Wohneinrichtung, selbst über 3,5 Tonnen. Separat zahlen muss man nur an einzelnen privat betriebenen Tunneln, etwa in Rostock und Lübeck. Auf die Insel Sylt kommt man ausschließlich mit dem Autozug. Die Ostfriesischen Inseln erreicht man nur per Fähre, und die meisten sind autofrei — das Wohnmobil bleibt auf dem Festland.

Regeln & gut zu wissen

In rund drei Dutzend Umweltzonen ist nur noch die grüne Umweltplakette erlaubt — das gilt auch für Wohnmobile und für im Ausland zugelassene Fahrzeuge; ohne sie droht ein Bußgeld. Ein Jedermannsrecht zum Wildcampen gibt es nicht: Zelten in freier Natur ist grundsätzlich verboten, die Details regeln die Bundesländer unterschiedlich, und in Naturschutzgebieten ist Übernachten immer tabu. Für Wohnmobile ist eine einzelne Nacht auf einem legalen Parkplatz zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit zulässig — aber ohne Campingverhalten, also ohne Stühle, Tisch oder ausgefahrene Markise. In Niedersachsen liegen solche Umweltzonen unter anderem in Hannover und Osnabrück; im Nationalpark Wattenmeer ist Übernachten außerhalb der Plätze grundsätzlich verboten.

Campingplätze

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AueCamp

Niedersachsen, Deutschland

  • Saison: Ganzjährig
  • Hunde erlaubt
  • WLAN
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BergseeCamp

Niedersachsen, Deutschland

  • Direkt am See
  • Hunde erlaubt
  • Sanitär
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Camping am Deich

Niedersachsen, Deutschland

  • Saison: Saisonbetrieb
  • Direkt am Meer
  • Hunde erlaubt
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in Niedersachsen

Ist Niedersachsen eher Küsten- oder Bergcamping?

Beides und mehr: Die Nordseeküste mit Wattenmeer und Inseln ist der bekannteste Teil, aber die Lüneburger Heide, der Harz im Süden und die Binnenseen im Landesinneren tragen genauso. Küste, Heide und Mittelgebirge liegen alle im selben Bundesland.

Kann ich mit dem Wohnmobil auf die Ostfriesischen Inseln?

Meist nicht. Die Inseln erreicht man per Fähre, und die meisten sind autofrei. Wer sie besuchen will, stellt Wohnmobil oder Wohnwagen an der Festlandküste ab und fährt als Tagesgast übers Wasser.

Sind die Plätze das ganze Jahr geöffnet?

Viele, aber nicht alle. Gerade im Harz und an einzelnen Küstenplätzen ist Wintercamping möglich, und ein guter Teil der Plätze bleibt ganzjährig offen; andere öffnen nur in der Saison von Frühling bis Herbst.