Region

Campingplätze in Nordrhein-Westfalen

Von der Eifel und dem Sauerland mit ihren Talsperren bis zum flachen Münsterland: Wo man in Nordrhein-Westfalen am besten campt, zwischen Seen und Wäldern.

Überblick

Was du über Camping in Nordrhein-Westfalen wissen solltest

Nordrhein-Westfalen ist weit mehr als das Ballungsgebiet an Rhein und Ruhr, für das es bekannt ist. Landschaftlich teilt es sich in einen flachen Norden und einen bewaldeten Mittelgebirgssüden. Im Norden liegen das weite, radfreundliche Münsterland mit seinen Wasserschlössern, der niederländisch geprägte Niederrhein am Fluss und im Osten die Höhenzüge von Teutoburger Wald und Weserbergland. Der Süden gehört den Mittelgebirgen: der Eifel mit ihrem Nationalpark, dem hügeligen Bergischen Land und dem Sauerland, das die höchsten Lagen des Landes und im Winter sogar Schnee trägt.

Beim Camping tragen vor allem diese Mittelgebirge im Süden und das offene Land im Norden, nicht die Städte dazwischen. Wer Wasser sucht, findet es an den großen Talsperren des Sauerlands und am Rursee in der Eifel, denn ein Meer hat das Binnenland nicht. Das Sauerland ist zugleich die einzige Ecke mit richtigem Wintersport, weshalb hier auch in der kalten Jahreszeit mehr Plätze offen bleiben; im Münsterland, am Niederrhein und im Teutoburger Wald geht es flacher und ruhiger zu. Die Saison ist lang, viele Plätze öffnen früh im Jahr und bleiben bis in den Herbst, ein Teil sogar ganzjährig.

Highlights

  • Sauerland: NRWs Wasser- und Winterland im Südosten. An Talsperren wie Möhnesee und Biggesee campt man am See, rund um Winterberg fällt im Winter Schnee.
  • Eifel: Das linksrheinische Mittelgebirge trägt den einzigen Nationalpark des Landes. Am Rursee und in den bewaldeten Tälern nahe der belgischen Grenze liegen ruhige, naturnahe Plätze.
  • Münsterland: Flaches, grünes Radland im Norden, bekannt für seine Wasserschlösser und ein dichtes Wegenetz — Camping ohne Steigungen, gut für gemütliche Touren.
  • Niederrhein: Weite Ebene am Rhein, direkt an der niederländischen Grenze. Flach und wasserreich, mit ländlichen, ruhigen Plätzen und kurzem Weg in die Niederlande.

Beste Reisezeit

Von Frühjahr bis Herbst passt in Nordrhein-Westfalen fast alles. Das milde Klima im Tiefland macht schon April und Mai zu guten Radmonaten im Münsterland und am Niederrhein, und im Herbst färben sich die Wälder von Eifel und Sauerland. Im Hochsommer wird es an den Talsperren voller. Eine Ausnahme ist der Winter: Rund um die Skiorte im Sauerland bleibt Camping auch bei Schnee ein Thema.

Camping vor Ort

Zwei Welten, ein Land. Im Süden campt man mitten in den Mittelgebirgen, an den Talsperren und im Wald der Eifel, im Bergischen Land und im Sauerland, wo Wandern, Radfahren und im Winter der Schnee den Ton angeben. Im Norden liegt man flacher und weiter, im Münsterland zwischen Radwegen und Wasserschlössern, am grünen Niederrhein nahe der niederländischen Grenze und in den Höhenzügen des Teutoburger Waldes. Verbindend ist das Wasser: keine Küste, aber Flüsse und große Stauseen, an denen die wassernahen Plätze liegen.

Anreise & Planung

Für Pkw und Wohnmobile gibt es in Deutschland keine allgemeine Autobahnmaut — auch die Lkw-Maut gilt nicht für Wohnmobile mit Wohneinrichtung, selbst über 3,5 Tonnen. Separat zahlen muss man nur an einzelnen privat betriebenen Tunneln, etwa in Rostock und Lübeck. Auf die Insel Sylt kommt man ausschließlich mit dem Autozug.

Regeln & gut zu wissen

In rund drei Dutzend Umweltzonen ist nur noch die grüne Umweltplakette erlaubt — das gilt auch für Wohnmobile und für im Ausland zugelassene Fahrzeuge; ohne sie droht ein Bußgeld. Ein Jedermannsrecht zum Wildcampen gibt es nicht: Zelten in freier Natur ist grundsätzlich verboten, die Details regeln die Bundesländer unterschiedlich, und in Naturschutzgebieten ist Übernachten immer tabu. Für Wohnmobile ist eine einzelne Nacht auf einem legalen Parkplatz zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit zulässig — aber ohne Campingverhalten, also ohne Stühle, Tisch oder ausgefahrene Markise.

Campingplätze

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Camp Hammer

Nordrhein-Westfalen, Deutschland

  • Saison: Ganzjährig
  • Hunde erlaubt
  • Sanitär
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Campen am Damm

Nordrhein-Westfalen, Deutschland

  • Direkt am See
  • Hunde erlaubt
  • Sanitär
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Camping Axelsee

Nordrhein-Westfalen, Deutschland

  • Saison: Ganzjährig
  • Hunde erlaubt
  • Sanitär
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in Nordrhein-Westfalen

Gibt es in Nordrhein-Westfalen Camping am Wasser?

Ein Meer hat das Binnenland nicht, aber Wasser genug. Die großen Talsperren im Sauerland und der Rursee in der Eifel sind die klassischen Seelagen; dazu kommen ruhigere Plätze am Rhein und an den Seen des Niederrheins und Münsterlands.

Wo im Land ist es am besten für Natur und Wandern?

In den Mittelgebirgen des Südens: die Eifel mit ihrem Nationalpark, das hügelige Bergische Land und vor allem das Sauerland mit den höchsten Lagen des Landes. Der Teutoburger Wald im Norden ist die flachere Alternative fürs Wandern.

Kann man in NRW auch im Winter campen?

Am ehesten im Sauerland: Rund um die Skiorte im Rothaargebirge, etwa Winterberg, bleiben mehr Plätze ganzjährig offen. Im übrigen Land ist Wintercamping möglich, aber eher die Ausnahme als die Regel.