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Campingplätze in der Bretagne

Campingplätze in der Bretagne: was Nordküste, Finistère und Südküste unterscheidet, welche Rolle die Gezeiten spielen und wann die Saison an der Küste läuft.

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Camping La Baie

Bretagne, Frankreich

  • Direkt am Meer
  • Hunde erlaubt
  • Restaurant/Brötchen
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in der Bretagne

Nordküste, Finistère oder Südküste — was passt zu mir?

Die Nordküste zwischen Saint-Malo und der Rosa Granitküste ist windiger und im Sommer kühler, dafür bekommt man Klippen, extreme Gezeiten und mit Dinan und Saint-Malo zwei Städte in Reichweite — gut für alle, die Küste nicht nur zum Baden wollen. Das westliche Finistère um Crozon, die Pointe du Raz und die Abers ist der exponierteste Teil: grandios zum Wandern auf dem GR 34 und für Leuchttürme und Inseln, aber dem Wetter aus Westen ungeschützt ausgesetzt. Die Südküste vom Pays Bigouden bis zum Golf von Morbihan ist die mildeste Seite und hat die größte Platzauswahl — im Juli und August ist sie entsprechend voll.

Wie stark bestimmen die Gezeiten den Strandtag?

Stärker als fast überall sonst in Frankreich. In der Bucht von Saint-Malo und des Mont-Saint-Michel können zwischen Ebbe und Flut mehr als dreizehn Meter Höhenunterschied liegen, an der Rosa Granitküste bis zu zwölf, und im Golf von Morbihan fällt rund ein Drittel der Fläche trocken, während die Strömung an der schmalen Einfahrt bis zu vier Meter pro Sekunde erreicht. Ab einem Gezeitenkoeffizienten von 100 spricht man von einer Springflut; die höchsten treten laut dem regionalen Tourismusportal vor allem im Frühjahr und Herbst auf, am ausgeprägtesten bei Saint-Malo.

Lohnt sich das bretonische Binnenland, oder bleibt man besser an der Küste?

Es lohnt sich, wenn man etwas anderes sucht als Strand. Der Argoat ist zu großen Teilen Bocage — Weiden und Äcker zwischen Hecken und Steinmauern —, dazu Heide und Moor; in den Monts d'Arrée wirken die Quarzitgrate deutlich gebirgiger, als die 385 Meter des höchsten Punktes vermuten lassen. Der Treidelpfad des Canal de Nantes à Brest ist heute Rad- und Wanderweg und stellenweise Teil der Vélodyssée, und der Wald von Paimpont wird als Brocéliande mit Merlingrab und Val sans retour bereist. Die Platzauswahl ist im Inneren allerdings deutlich dünner als an der Küste, man plant also gezielter.