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Campingplätze in Frankreich

Frankreich ist Europas Campingland Nummer eins: große Ferienanlagen an Atlantik und Mittelmeer, Naturplätze in den Flusstälern, dazu Bretagne und Alpen.

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Überblick

Was du über Camping in Frankreich wissen solltest

Frankreich ist Europas Campingland Nummer eins — nirgendwo sonst gehört der Sommer so selbstverständlich dem Camping wie hier, und mit deutlichem Abstand werden mehr Campingnächte gezählt als in jedem anderen Land Europas. Drei sehr verschiedene Küsten am Mittelmeer, am Atlantik und am Ärmelkanal treffen auf Hochgebirge im Süden und Osten, sodass sich fast jede Camping-Landschaft im Land wiederfindet.

Fürs Camping teilt sich das Land in wenige große Räume. An der Atlantikküste liegen die weitläufigen Familienplätze der Vendée und der Landes; am Mittelmeer reihen sich die Plätze von Languedoc bis zur Côte d'Azur. Im Landesinneren ziehen die Flusstäler von Dordogne und Ardèche Familien mit Kanu, Felsen und warmem Wasser an. Im Norden tragen Bretagne und Normandie das Camping am Ärmelkanal, im Osten die Alpen.

Highlights

  • Europas Campingland Nummer eins — von großen Ferienanlagen an Atlantik und Mittelmeer bis zu Naturplätzen in den Flusstälern
  • Familien- und Naturcamping in den Flusstälern von Dordogne und Ardèche
  • Staatlich klassifizierte „hôtellerie de plein air" mit Anlagen von ein bis fünf Sternen
  • Korsika als Sonderfall — die Mittelmeerinsel ist nur per Fähre erreichbar

Beste Reisezeit

Die meisten Plätze öffnen von April bis September, Juni und September sind dabei fast durchgehend geöffnet. Frühling und Herbst sind die ruhigsten Wochen; wer im Juli und August ans Meer oder in die beliebten Flusstäler will, sollte früh reservieren. Nur wenige Plätze bleiben das ganze Jahr über offen.

Camping vor Ort

Camping ist in Frankreich eine eigene Institution: Die „hôtellerie de plein air" ist staatlich in ein bis fünf Sterne klassifiziert. An den Küsten und in den beliebten Flusstälern stehen große Ferienanlagen mit Mobilheimen, Pools und teils eigenen Wasserparks und Restaurants. Daneben gibt es die einfachen, günstigen „campings municipaux" der Gemeinden und ruhigere Naturplätze abseits der großen Ferienzentren.

Anreise & Maut

Die meisten Autobahnen sind streckenabhängig mautpflichtig (péage): Man zieht ein Ticket und zahlt bei der Abfahrt. Die Mautklasse richtet sich nach Höhe, Gewicht und Achszahl, deshalb zahlen hohe und schwere Wohnmobile deutlich mehr als ein Pkw. Immer mehr Strecken sind schrankenlos (Free-Flow) und werden binnen 72 Stunden online über das Kennzeichen bezahlt. Für die Umweltzonen (ZFE) mehrerer großer Städte ist die fahrzeuggebundene Crit'Air-Plakette Pflicht, auch für ausländische Fahrzeuge samt Wohnmobil; sie wird online bestellt, also mit etwas Vorlauf planen. Korsika ist nur per Fähre mit dem Fahrzeug erreichbar — ab Toulon, Marseille und Nizza oder von Italien aus, in der Hochsaison sind die Überfahrten oft ausgebucht.

Regeln & gut zu wissen

Wildcampen („camping sauvage") ist in Frankreich stark eingeschränkt und an Stränden, Dünen und der gesamten Küste sowie in Schutzgebieten grundsätzlich verboten, mit Bußgeldern ab 135 Euro. Reines Übernachten im Fahrzeug ist dabei etwas anderes als „Camping-Verhalten" mit Tisch, Stühlen und Markise. Am einfachsten und sichersten übernachtet man auf offiziellen Plätzen, dazu zählen auch die günstigen kommunalen „campings municipaux". Im Sommer sind die beliebten Lagen früh belegt, deshalb lohnt es sich, rechtzeitig zu reservieren.

Campingplätze

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Arena Camping

Nouvelle-Aquitaine, Frankreich

  • Saison: Saisonbetrieb
  • 135 Stellplätze
  • Direkt am Meer
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Au Bois De Calais

Nouvelle-Aquitaine, Frankreich

  • Saison: Saisonbetrieb
  • 30 Stellplätze
  • Hunde erlaubt
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BEL AIR

Auvergne-Rhône-Alpes, Frankreich

  • Saison: Saisonbetrieb
  • 63 Stellplätze
  • Sanitär
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in Frankreich

Wann ist die beste Reisezeit zum Camping in Frankreich?

Die Saison läuft von April bis September. Frühling und Herbst sind am ruhigsten; wer im Juli und August an die Küste oder in beliebte Flusstäler wie die Ardèche will, sollte früh reservieren.

Muss ich Maut und Umweltzonen einplanen?

Ja. Die meisten Autobahnen kosten streckenabhängig Maut, und hohe oder schwere Wohnmobile zahlen nach Fahrzeugklasse mehr. Für die Umweltzonen (ZFE) mehrerer großer Städte braucht es die Crit'Air-Plakette, die man vorab online bestellt und die auch für ausländische Wohnmobile gilt.

Wie komme ich mit dem Wohnmobil nach Korsika?

Nur per Fähre — ab Toulon, Marseille und Nizza oder von Italien aus. Fahrzeuge werden standardmäßig mitgenommen, aber in der Hochsaison sind die Überfahrten schnell ausgebucht, also früh buchen.