Region

Campingplätze auf Korsika

Korsika vereint Hochgebirge und Mittelmeer: Strände an der Ostküste, der UNESCO-Golf von Porto, Bonifacios Kalkklippen und der GR20. Anreise nur per Fähre.

Überblick

Was du über Camping auf Korsika wissen solltest

Korsika ist eine Gebirgsinsel im Mittelmeer: Über den größten Teil der Fläche zieht sich Bergland, das bis zum 2.706 Meter hohen Monte Cinto ansteigt, und der Fernwanderweg GR20 folgt dem Hauptkamm quer über die Insel. An der zerklüfteten Westküste fällt das Gebirge steil in den Golf von Porto, wo die roten Felsen der Calanche de Piana und das Naturreservat Scandola zum UNESCO-Welterbe gehören. Die flache Ostküste trägt dagegen die langen Sandstrände und Lagunen der Plaine orientale, während im Süden Bonifacio auf weißen Kalkklippen über der Meerenge zu Sardinien liegt. Der Norden reicht mit dem schmalen Cap Corse und der Balagne um Calvi und L'Île-Rousse weit ins Meer, im gebirgigen Inneren liegt die Universitätsstadt Corte — und mit dem Korsischen, das dem Italienischen nahesteht, hat die Insel eine eigene Sprache und Kultur.

Die meisten Campingplätze liegen an der Küste: an den langen Sandstränden der Ostküste, in den Golfen des Westens um Sagone und Porto und im sonnigen Süden um Porto-Vecchio mit seinen bekannten Stränden. Im gebirgigen Inneren und am Cap Corse ist das Angebot deutlich dünner, und nur sehr wenige Plätze bleiben das ganze Jahr über offen. Weil fast alles auf den Sommer ausgerichtet ist, sind die beliebten Küstenlagen in der Hochsaison früh belegt — und zur Reservierung kommt dann noch die Fährbuchung hinzu.

Highlights

  • Das gebirgige Innere mit dem 2.706 Meter hohen Monte Cinto und dem GR20, der als einer der anspruchsvollsten Fernwanderwege Europas gilt
  • Der Golf von Porto mit den roten Felsen der Calanche de Piana und dem Naturreservat Scandola — UNESCO-Welterbe an der Westküste
  • Lange Sandstrände und Lagunen an der Ostküste, dazu der Süden um Porto-Vecchio und Bonifacio auf seinen Kalkklippen
  • Eine eigene korsische Sprache und Kultur, dazu die Universitätsstadt Corte im gebirgigen Herzen der Insel

Beste Reisezeit

Die Campingsaison ist klar auf den Sommer konzentriert: Von Juni bis September haben die meisten Plätze offen, im Juli und August wird es an den Stränden und auf den Fähren voll. Der Frühsommer und der September sind die angenehmeren Wochen, auch fürs Wandern im Landesinneren, wo der Hochsommer sehr heiß werden kann. Im Frühjahr öffnet erst ein Teil der Plätze, und über den Winter bleibt kaum etwas geöffnet.

Camping vor Ort

Camping heißt auf Korsika meist Küstencamping: Die meisten Plätze liegen entlang der Küsten rund um die Insel. An der flachen Ostküste zieht sich die Plaine orientale, im Westen prägt der Golf von Porto die Küste, und der Süden hat seine Plätze um Porto-Vecchio und Bonifacio. Auch der Norden mit dem Cap Corse und der Balagne um Calvi gehört dazu. Wer ins gebirgige Innere will — zum GR20 über den Hauptkamm, rund um Corte oder ins Alta Rocca unter den Bavella-Nadeln —, findet eine kleinere, ruhigere Auswahl. So läuft die erste Entscheidung meist darauf hinaus, an welchem Fährhafen man ankommt und ob der Standort an der Küste oder in den Bergen liegen soll.

Anreise & Planung

Die meisten Autobahnen sind streckenabhängig mautpflichtig (péage): Man zieht ein Ticket und zahlt bei der Abfahrt. Die Mautklasse richtet sich nach Höhe, Gewicht und Achszahl, deshalb zahlen hohe und schwere Wohnmobile deutlich mehr als ein Pkw. Immer mehr Strecken sind schrankenlos (Free-Flow) und werden binnen 72 Stunden online über das Kennzeichen bezahlt. Für die Umweltzonen (ZFE) mehrerer großer Städte ist die fahrzeuggebundene Crit'Air-Plakette Pflicht, auch für ausländische Fahrzeuge samt Wohnmobil; sie wird online bestellt, also mit etwas Vorlauf planen. Korsika ist nur per Fähre mit dem Fahrzeug erreichbar — ab Toulon, Marseille und Nizza oder von Italien aus, in der Hochsaison sind die Überfahrten oft ausgebucht. Auf der Insel legen die Fähren in Bastia, Ajaccio, L'Île-Rousse, Calvi und Porto-Vecchio an; im gebirgigen Inneren sind die Straßen eng, kurvig und entsprechend langsam.

Regeln & gut zu wissen

Wildcampen („camping sauvage") ist in Frankreich stark eingeschränkt und an Stränden, Dünen und der gesamten Küste sowie in Schutzgebieten grundsätzlich verboten, mit Bußgeldern ab 135 Euro. Reines Übernachten im Fahrzeug ist dabei etwas anderes als „Camping-Verhalten" mit Tisch, Stühlen und Markise. Am einfachsten und sichersten übernachtet man auf offiziellen Plätzen, dazu zählen auch die günstigen kommunalen „campings municipaux". Im Sommer sind die beliebten Lagen früh belegt, deshalb lohnt es sich, rechtzeitig zu reservieren.

Campingplätze

Alle Campingplätze auf Korsika

37 Plätze · Seite 1 von 2

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Camping Bodri

Korsika, Frankreich

  • 300 Stellplätze
  • Direkt am Meer
  • Hunde erlaubt
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Caravanios App mit Campingplatz-Routenfinder auf einem SmartphoneKI-Grafik
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Camping D’olzo

Korsika, Frankreich

  • Saison: Saisonbetrieb
  • 65 Stellplätze
  • Direkt am Meer
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping auf Korsika

Über welchen Fährhafen fahre ich am besten an?

Das hängt vom Ziel ab: Bastia sowie Calvi und L'Île-Rousse liegen günstig für den Norden und die Balagne, Ajaccio für den Westen, Porto-Vecchio für den Süden. Weil das Inselinnere gebirgig und die Straßen kurvig sind, spart ein Hafen nah am Standort einiges an Fahrzeit.

Ist Korsika nur etwas für Strandurlaub?

Nein. Die meisten Plätze liegen zwar an der Küste, aber das gebirgige Innere mit dem GR20, den Tälern um Corte und den Bavella-Nadeln gehört genauso zur Insel — nur mit kleinerer, ruhigerer Platzauswahl.

Wann ist die beste Zeit für Korsika?

Juni und September sind ideal: warm, aber nicht so voll und heiß wie im Juli und August, wenn Strände und Fähren am stärksten ausgelastet sind. Im Frühjahr hat erst ein Teil der Plätze offen, im Winter kaum einer.