Region

Campingplätze im Grand Est

Grand Est: Vogesen und Elsässer Weinstraße, dazu die Seen Lothringens, die Weinberge der Champagne und das bewaldete Maastal der Ardennen — Camping im Grenzland.

Überblick

Was du über Camping im Grand Est wissen solltest

Der Grand Est ist Frankreichs nordöstliche Grenzregion und stößt gleich an vier Länder — Deutschland, Luxemburg, Belgien und die Schweiz. Das Elsass zwischen den Vogesen und dem Rhein trägt die berühmte Weinstraße mit ihren Winzerdörfern; in Straßburg und Colmar ist die deutsch-französische Grenzkultur bis heute spürbar. Westlich der Kämme liegt Lothringen mit Metz und Nancy, ruhigen Seen wie dem Lac de Madine und einer alten Industrie- und Bergbaugeschichte. Weiter westlich beginnt die Champagne mit den Weinbergen um Reims und Épernay und den stillen Seen der Forêt d'Orient, ganz im Norden ziehen die bewaldeten Ardennen das Maastal entlang. Der Vogesenkamm selbst ist ein Mittelgebirge aus Wäldern, Bergseen und Höhenwegen, überragt vom Grand Ballon als höchstem Gipfel.

Für Camper ist der Grand Est eine Binnenregion ohne Meer — das Wasser kommt hier von Flüssen und Seen, nicht von der Küste. Die bekannteste und breiteste Auswahl liegt in den Vogesen und an ihrem elsässischen Fuß, rund um die Bergseen bei Gérardmer und die Winzerdörfer der Weinstraße unterhalb von Colmar. Genauso gehören Lothringens Badeseen wie der Lac de Madine und die stillen Seen der Champagne rund um die Forêt d'Orient dazu; im Norden kommen das bewaldete Maastal und die Ardennen hinzu — überall dort ist die Auswahl kleiner, aber real. Die Saison läuft vor allem von April bis September, nur wenige Plätze bleiben das ganze Jahr über offen.

Highlights

  • Das Elsass mit der Weinstraße unter den Vogesen — Winzerdörfer, dazu Straßburg und Colmar und eine spürbar deutsch-französische Grenzkultur
  • Die Vogesen als Wander- und Seengebirge: Höhenwege wie die Route des Crêtes, der Grand Ballon als höchster Gipfel und Bergseen wie Gérardmer
  • Lothringen mit Metz und Nancy und ruhigen Badeseen wie dem Lac de Madine im Regionalen Naturpark Lothringen
  • Die Champagne und die Ardennen: Weinberge um Reims und Épernay, dazu die Seen der Forêt d'Orient und das bewaldete Maastal im Norden

Beste Reisezeit

Die Hauptsaison reicht von April bis September, im Juni ist fast alles geöffnet. Im Juli und August füllen sich die Vogesenseen und die Plätze an der Weinstraße zuerst; Frühjahr und Herbst sind ruhiger und passen gut zu Weinorten, Städten und Wandertouren. Im Oktober dünnt das Angebot deutlich aus, und nur wenige Plätze bleiben das ganze Jahr über offen.

Camping vor Ort

Der Grand Est ist eine Binnenregion ohne Küste — Camping heißt hier Berge, Wälder, Flüsse und Seen statt Meer. Der Schwerpunkt liegt in den Vogesen und an der elsässischen Weinstraße: Plätze an den Bergseen und in den Tälern, dazu Plätze bei den Winzerorten unterhalb der Kämme, von wo Straßburg und Colmar gut erreichbar sind. Im übrigen Grand Est geht es ruhiger zu: an den Badeseen Lothringens, an den stillen Seen der Champagne und im bewaldeten Maastal der Ardennen. Als Grenzland zu vier Nachbarländern liegen viele Plätze nur eine kurze Fahrt von Deutschland, Luxemburg, Belgien oder der Schweiz entfernt.

Anreise & Planung

Die meisten Autobahnen sind streckenabhängig mautpflichtig (péage): Man zieht ein Ticket und zahlt bei der Abfahrt. Die Mautklasse richtet sich nach Höhe, Gewicht und Achszahl, deshalb zahlen hohe und schwere Wohnmobile deutlich mehr als ein Pkw. Immer mehr Strecken sind schrankenlos (Free-Flow) und werden binnen 72 Stunden online über das Kennzeichen bezahlt. Für die Umweltzonen (ZFE) mehrerer großer Städte ist die fahrzeuggebundene Crit'Air-Plakette Pflicht, auch für ausländische Fahrzeuge samt Wohnmobil; sie wird online bestellt, also mit etwas Vorlauf planen. Korsika ist nur per Fähre mit dem Fahrzeug erreichbar — ab Toulon, Marseille und Nizza oder von Italien aus, in der Hochsaison sind die Überfahrten oft ausgebucht.

Regeln & gut zu wissen

Wildcampen („camping sauvage") ist in Frankreich stark eingeschränkt und an Stränden, Dünen und der gesamten Küste sowie in Schutzgebieten grundsätzlich verboten, mit Bußgeldern ab 135 Euro. Reines Übernachten im Fahrzeug ist dabei etwas anderes als „Camping-Verhalten" mit Tisch, Stühlen und Markise. Am einfachsten und sichersten übernachtet man auf offiziellen Plätzen, dazu zählen auch die günstigen kommunalen „campings municipaux". Im Sommer sind die beliebten Lagen früh belegt, deshalb lohnt es sich, rechtzeitig zu reservieren.

Campingplätze

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Camping Au Mica

Grand Est, Frankreich

  • Saison: Saisonbetrieb
  • 35 Stellplätze
  • Hunde erlaubt
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping im Grand Est

Ist der Grand Est eher Berg- oder Seencamping?

Beides, aber kein Meer: Die Vogesen bieten Wald- und Bergseecamping mit Wanderwegen, dazu gibt es Badeseen im Binnenland — in Lothringen etwa den Lac de Madine, in der Champagne die Seen der Forêt d'Orient. Eine Küste hat die Region nicht.

Eignet sich der Grand Est für einen Wein- und Städtetrip?

Ja. Die Elsässer Weinstraße reiht Winzerdörfer zwischen Colmar und Sélestat auf, und in der Champagne liegen die Weinberge um Reims und Épernay. Metz, Nancy und Straßburg sind gut aus dem Umland erreichbar; Frühjahr und Herbst sind dafür die angenehmste Zeit.

Lohnt sich die Grenzlage für Ausflüge?

Der Grand Est grenzt an Deutschland, Luxemburg, Belgien und die Schweiz, und viele Plätze liegen nah an einem Nachbarland. Von der elsässischen Rheinebene ist Deutschland oft nur eine Brücke entfernt, aus dem Norden Lothringens und den Ardennen sind es Luxemburg und Belgien.