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Provence-Alpes-Côte d’Azur, Frankreich
Camping Esterel Caravaning
- Saison: Saisonbetrieb
- 495 Stellplätze
- Hunde erlaubt
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Region
Von der Côte d'Azur und den Calanques über Lavendel, Luberon und die Verdon-Schlucht bis zu den Alpen um Serre-Ponçon: Provence-Alpes-Côte d'Azur zum Campen.
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Provence-Alpes-Côte d’Azur, Frankreich
Überblick
Provence-Alpes-Côte d'Azur ist der warme Südosten Frankreichs, wo Mittelmeerküste und Hochalpen ungewöhnlich dicht beieinanderliegen. Das bekannteste Gesicht ist die mondäne Côte d'Azur, die Riviera zwischen Cannes und Menton, der das rote Vulkangestein des Esterel-Massivs vorgelagert ist. Weiter westlich reiht die Var-Küste um Saint-Tropez und Hyères ihre Strände und die vorgelagerten Îles d'Hyères aneinander. Bei Marseille fällt der Kalkstein in den schmalen Buchten des Calanques-Nationalparks steil ins Meer. Landeinwärts liegt die eigentliche Provence: Ockerdörfer im Luberon, der Mont Ventoux als „Riese der Provence" und die Lavendelfelder des Plateau de Valensole, das als eines der größten Lavendelgebiete überhaupt gilt. Dazwischen schneidet die Verdon-Schlucht, die als einer der größten Canyons Europas gilt, bis zu 700 Meter tief ein und mündet in den Lac de Sainte-Croix. Ganz im Norden steigt die Region in echtes Hochgebirge — der Nationalpark Écrins reicht über 4000 Meter, daneben liegen der Queyras und der große Stausee Serre-Ponçon. Im Westen reicht am Rhône-Delta die Camargue mit Lagunen, Flamingos und weißen Pferden herein.
Fürs Camping ist die Region entsprechend vielseitig. Am Mittelmeer liegen die gefragtesten Plätze, an der Côte d'Azur, im Var und rund um Marseille, und hier ist im Hochsommer früh reserviert. Wer Wasser sucht, muss aber nicht ans Meer: Die Verdon-Schlucht mit dem Lac de Sainte-Croix und der Stausee Serre-Ponçon sind eigene Camping-Landschaften mit Baden, Kajak und Wandern. Im Landesinneren geht es ruhiger zu, zwischen Lavendel, Weinbergen und provenzalischen Dörfern. Ganz im Norden, in den Alpen um Écrins und Queyras, ist Camping Berg- und Sommersache — die Saison ist kürzer und die Höhenlage merklich kühler als an der Küste.
Highlights
Die Hauptsaison reicht von April bis Oktober, am Meer ist sie am längsten. Frühling und Herbst sind an der Küste und in der Provence die angenehmsten Wochen, während Juli und August an der Côte d'Azur, in den Calanques und an den Verdon-Seen voll und heiß werden. Der Lavendel auf dem Plateau de Valensole blüht meist von Mitte Juni bis Mitte Juli und fällt damit in die Hochsaison. Im alpinen Norden um Écrins, Queyras und Serre-Ponçon ist die Saison kürzer und liegt im Sommer; dort können Frühjahr und Herbst schon empfindlich kühl sein.
Das verbindende Motiv ist der warme Süden mit Wasser in vielen Formen — Meer, Stausee und Schluchtfluss. An der Küste, von der Côte d'Azur über den Var bis zu den Calanques, dreht sich das Camping um Strände, Buchten und Meerblick. An den Binnengewässern, an der Verdon-Schlucht mit dem Lac de Sainte-Croix und am Serre-Ponçon, geht es ums Baden und um Wassersport ohne Salzwasser. Im Landesinneren, zwischen Lavendel, Weinbergen und Bergdörfern, geht es ruhiger zu, und im Norden folgt schließlich das echte Bergcamping in den Alpen. So verschieden die Lagen, so unterschiedlich fällt auch die Saison aus, von der langen Küstensaison bis zum kurzen Bergsommer.
Die meisten Autobahnen sind streckenabhängig mautpflichtig (péage): Man zieht ein Ticket und zahlt bei der Abfahrt. Die Mautklasse richtet sich nach Höhe, Gewicht und Achszahl, deshalb zahlen hohe und schwere Wohnmobile deutlich mehr als ein Pkw. Immer mehr Strecken sind schrankenlos (Free-Flow) und werden binnen 72 Stunden online über das Kennzeichen bezahlt. Für die Umweltzonen (ZFE) mehrerer großer Städte ist die fahrzeuggebundene Crit'Air-Plakette Pflicht, auch für ausländische Fahrzeuge samt Wohnmobil; sie wird online bestellt, also mit etwas Vorlauf planen. Korsika ist nur per Fähre mit dem Fahrzeug erreichbar — ab Toulon, Marseille und Nizza oder von Italien aus, in der Hochsaison sind die Überfahrten oft ausgebucht. Eine regionale Besonderheit betrifft den Nationalpark Calanques zwischen Marseille und Cassis: Bei Waldbrandgefahr kann der Zutritt im Sommer eingeschränkt werden, und die schmalen Stichstraßen zu einzelnen Buchten wie Sormiou oder Morgiou sind von Anfang Juni bis Anfang Oktober für den Autoverkehr gesperrt.
Wildcampen („camping sauvage") ist in Frankreich stark eingeschränkt und an Stränden, Dünen und der gesamten Küste sowie in Schutzgebieten grundsätzlich verboten, mit Bußgeldern ab 135 Euro. Reines Übernachten im Fahrzeug ist dabei etwas anderes als „Camping-Verhalten" mit Tisch, Stühlen und Markise. Am einfachsten und sichersten übernachtet man auf offiziellen Plätzen, dazu zählen auch die günstigen kommunalen „campings municipaux". Im Sommer sind die beliebten Lagen früh belegt, deshalb lohnt es sich, rechtzeitig zu reservieren.
Campingplätze
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FAQ
Das hängt davon ab, was du suchst. Für Strand, Baden und Trubel ist die Küste da — Côte d'Azur, Var und die Gegend um Marseille. Für Ruhe, Dörfer und Lavendel fährst du ins provenzalische Landesinnere. Und wer Berge, kühlere Luft und Bergseen mag, findet das im alpinen Norden um Écrins und Serre-Ponçon.
Die Lavendelblüte liegt meist zwischen Mitte Juni und Mitte Juli, am bekanntesten auf dem Plateau de Valensole in den Alpes-de-Haute-Provence. Das fällt in die Hochsaison, deshalb sind Plätze in der Gegend dann früh belegt — wer die Blüte sehen will, sollte rechtzeitig reservieren.
Ja, und zwar reichlich. An der Verdon-Schlucht mit dem Lac de Sainte-Croix und am Stausee Serre-Ponçon lässt sich baden und Wassersport treiben, ohne ans Meer zu fahren. Im Norden, in den Alpen um Écrins und Queyras, gibt es echtes Bergcamping — dort ist die Saison allerdings kürzer und höher gelegen kühler.