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Kreta, Griechenland
Camping Elizabeth
- Saison: Ganzjährig
- Direkt am Meer
- Hunde erlaubt
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Region
Kreta: Griechenlands größte Insel mit Weißen Bergen, Samaria-Schlucht, minoischen Palästen und einer Südküste, die man oft nur zu Fuß oder per Boot erreicht.
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Überblick
Kreta ist mit rund 8.300 Quadratkilometern die größte griechische Insel und bildet zugleich – amtlich Κρήτη – ganz allein eine der dreizehn griechischen Verwaltungsregionen, gegliedert in die vier Bezirke Chania im Westen, Rethymno, Heraklion als Verwaltungssitz und Lasithi im Osten. Anders als die Ionischen Inseln oder die Ägäis-Regionen, die jeweils viele Inseln bündeln, trägt hier eine einzige, lang gestreckte Insel die ganze Region – von den Weißen Bergen im Westen mit der Samaria-Schlucht, die als eine der längsten Schluchten Europas gilt, über das Idagebirge mit dem Psiloritis als höchstem Berg der Insel bis zur Lasithi-Hochebene im Osten.
Als Zentrum der minoischen Kultur liegen auf Kreta die bekanntesten Palastanlagen der Insel: Knossos bei Heraklion, dazu Phaistos und weitere Fundstätten im Süden – Geschichte, die hier auf Schritt und Tritt präsent ist. Die Südküste ist eine eigene Welt: Orte wie Agia Roumeli am Ausgang der Samaria-Schlucht oder das autofreie Loutro haben keine Straßenanbindung und sind nur zu Fuß oder mit dem Boot zu erreichen.
Wer mit dem Wohnmobil kommt, kommt in aller Regel per Fähre – ab Piräus nach Heraklion oder nach Chania über den Hafen Souda, beides Überfahrten von rund acht bis neuneinhalb Stunden, in der Hochsaison am besten früh gebucht. Auf der Insel selbst macht die Fahrsituation den Unterschied: Die Nordküste hat mit der Nationalstraße zwischen Kissamos, Chania, Rethymno und Heraklion die durchgehende Hauptachse, die gerade zur Autobahn ausgebaut wird, aber noch streckenweise eng und kurvig ist; im Süden und im Bergland sind es schmale, langsamere Straßen, auf denen eine Querung der Insel spürbar mehr Zeit kostet als der direkte Weg an der Nordküste.
Highlights
Kreta hat ein ausgeprägtes Mittelmeerklima mit trocken-heißen Sommern und milderen, regenreicheren Wintern. Die Samaria-Schlucht ist nur zwischen Anfang Mai und Ende Oktober tagsüber geöffnet – wer die Schlucht wandern will, ist an dieses Fenster gebunden, mit Frühling und frühem Herbst als angenehmster Zeit abseits der größten Sommerhitze. Im Hochsommer wird es an der Küste heiß und trocken, mit erhöhter Waldbrandgefahr in Bergen und Wäldern; wer dann per Fähre anreist, sollte früh buchen, weil die mehrstündige Überfahrt ab Piräus in den Sommerwochen stark nachgefragt ist.
Camping auf Kreta heißt vor allem: eine sehr lange Insel mit sehr unterschiedlichen Teilräumen. An der breiten Nordküste zwischen Chania, Rethymno und Heraklion liegt die am leichtesten befahrbare Route der Insel, dazu die minoischen Stätten und die größeren Städte der Insel – das passt zu allen, die Strand, Kultur und kurze Wege in die nächste Stadt kombinieren wollen. Im Westen um die Weißen Berge und die Samaria-Schlucht wird es bergig und wanderlastig, mit kühleren Nächten und einer Saison, die an das Zugangsfenster der Schlucht gekoppelt ist. Die Südküste rund um Sfakia, Plakias oder die Ierapetra-Region ist stellenweise nur über schmale, kurvige Bergstraßen erreichbar – manche Orte wie Agia Roumeli oder Loutro sogar überhaupt nicht mit dem Fahrzeug, sondern nur zu Fuß oder per Boot. Im Osten liegt mit der Lasithi-Hochebene auf rund 830 Metern ein ruhiger, ländlicher Gegenpol, weit weg vom Küstenrummel.
Griechenland hat keine Vignette. Auf den Autobahnen wird die Maut streckenweise an Mautstationen kassiert; für Wohnmobile über einer bestimmten Höhe fällt der höhere Tarif an. Über Land führt der Weg lang über den Balkan, deshalb nehmen viele die Fähre aus Italien — etwa von Ancona oder Bari nach Patras oder Igoumenitsa, mit Stellplatz fürs Wohnmobil an Bord. Innerhalb Griechenlands sind die meisten Inseln nur per Fähre zu erreichen, vor allem ab Piräus bei Athen und ab Patras; in der Hauptsaison lohnt sich frühes Buchen. Nach Kreta bedeutet das konkret: Die Fähre ab Piräus nach Heraklion braucht mit regulären Fähren rund neuneinhalb Stunden, nach Chania (Ankunft im Hafen Souda) rund achteinhalb Stunden; mehrere Reedereien nehmen dabei auch Wohnmobile und Wohnwagen mit. Auf der Insel selbst ist die Nordküste mit ihrer durchgehenden Hauptstraße zwischen Kissamos, Chania, Rethymno und Heraklion am einfachsten zu befahren – sie wird derzeit zur Autobahn ausgebaut, ist aber streckenweise noch eng und kurvig. Süden und Bergland sind eine andere Fahrsituation: schmale, kurvenreiche Straßen, auf denen eine Querung der Insel deutlich mehr Zeit braucht als der direkte Weg an der Küste.
Wildcampen und freies Stehen sind in Griechenland grundsätzlich verboten — besonders an Stränden und Küstenstreifen, an Waldrändern und in der Nähe der vielen archäologischen Stätten; auch privates Gelände ist tabu, und bei Verstößen drohen empfindliche Geldbußen. Am sichersten übernachtet man auf offiziellen Campingplätzen. In den heißen, trockenen Sommermonaten herrscht vielerorts erhöhte Waldbrandgefahr, offenes Feuer ist dann streng reglementiert. Die Samaria-Schlucht liegt im einzigen Nationalpark der Insel und ist nur zwischen Anfang Mai und Ende Oktober tagsüber zugänglich, mit eigener Zugangskontrolle.
Campingplätze
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FAQ
Per Fähre ab Piräus: Nach Heraklion dauert die Überfahrt mit regulären Fähren rund neuneinhalb Stunden, nach Chania über den Hafen Souda rund achteinhalb Stunden. Mehrere Reedereien nehmen Wohnmobile und Wohnwagen mit; in der Hochsaison lohnt sich frühes Buchen.
Die Nordküste zwischen Kissamos, Chania, Rethymno und Heraklion ist die einfachste Route und wird gerade zur Autobahn ausgebaut. Richtung Süden und ins Bergland werden die Straßen schmal und kurvig, und manche Orte an der Südküste wie Agia Roumeli oder Loutro haben gar keine Straßenanbindung.
Der Nationalpark mit der Schlucht ist nur von Anfang Mai bis Ende Oktober tagsüber geöffnet; außerhalb dieses Fensters bleibt sie gesperrt, was auch die beste Reisezeit für den Westen der Insel mitbestimmt.