Region

Camping auf der Peloponnes

Peloponnes: griechische Halbinsel mit Bergland, antikem Welterbe wie Olympia und Mystras, den Südfingern Messenien, Mani, Lakonien – ohne Fähre erreichbar.

Überblick

Was du über Camping auf dem Peloponnes wissen solltest

Die Peloponnes, auf Griechisch Peloponnisos, ist die große Halbinsel im Süden des griechischen Festlands, mit dem übrigen Land über den schmalen Isthmus von Korinth verbunden. Seit der Kanal von Korinth den Isthmus 1893 vollständig durchschnitten hat, wird sie von manchen Quellen sogar als Insel bezeichnet, auch wenn eine Brücke über den Kanal führt. Landschaftlich lebt die Halbinsel von einem ständigen Kontrast: raue, kaum besiedelte Gebirgszüge – allen voran der Taygetos im Süden und der Parnon, die größte Bergkette der Halbinsel im Grenzgebiet von Arkadien und Lakonien – wechseln sich mit fruchtbaren, dicht besiedelten Tälern ab.

Nach Süden hin läuft die Halbinsel in drei schmale Finger aus: Messenien im Westen mit fruchtbaren Ebenen und Olivenhainen, die karge, gebirgige Mani in der Mitte mit den steinernen Wehrtürmen ihrer alten Klanfamilien, und Lakonien im Osten mit Sparta im Landesinneren und der Felsenstadt Monemvasia vor der Küste, die einst wegen ihrer Unangreifbarkeit als „Gibraltar des Ostens“ galt. Im Zentrum liegt das bergige Arkadien, seit der Antike literarisches Sinnbild für unberührte, ländliche Idylle. Dazu kommt eine der dichtesten Ansammlungen antiker Stätten Griechenlands: Olympia im Westen, Mykene und Epidauros in der Argolis, Mystras bei Sparta – alle einzeln UNESCO-Weltkulturerbe. Nafplio an der Argolis-Küste war zudem die erste Hauptstadt des unabhängigen griechischen Staates, bevor die Regierung nach Athen zog.

Wer hier unterwegs ist, reist anders als auf den griechischen Inseln: Die Peloponnes hängt über den Isthmus am Festland und ist über die Autobahnen von Athen nach Patras und von Korinth nach Kalamata sowie die Rio-Andirrio-Brücke ganzjährig mit dem Auto erreichbar, ganz ohne Fähre. Patras selbst ist trotzdem wichtig für die Reiseplanung – als drittgrößte Stadt Griechenlands ist es der große Fährhafen der Halbinsel für alle, die von Italien anreisen oder von hier zu den Inseln übersetzen.

Highlights

  • Mystras, die byzantinische Stadt bei Sparta, ist seit 1989 UNESCO-Weltkulturerbe.
  • Monemvasia, die Felsenstadt vor der lakonischen Küste, galt bis zur griechischen Unabhängigkeit wegen ihrer schweren Einnehmbarkeit als „Gibraltar des Ostens“ und ist bis heute nur über einen schmalen Damm erreichbar.
  • Fünf archäologische Stätten der Peloponnes stehen einzeln auf der UNESCO-Welterbeliste: neben Mystras die Stätte von Olympia, die Stätten von Mykene und Tiryns, das Asklepieion von Epidauros und der Apollo-Epikurios-Tempel von Bassae – eine der dichtesten Ansammlungen antiker Stätten in Griechenland.
  • Die Mani, der mittlere der drei südlichen Finger, zeigt mit ihren steinernen Wehrtürmen und der kargen Landschaft am Taygetos ein Griechenland, das mit dem sonnigen Inselbild wenig zu tun hat.

Beste Reisezeit

Anders als bei den Inselregionen dieser Welle hängt eine Reise auf die Peloponnes nicht von Fährplänen ab: Autobahnen und die Rio-Andirrio-Brücke machen die Halbinsel ganzjährig mit dem Auto erreichbar. In den heißen, trockenen Sommermonaten gilt wie im übrigen Griechenland erhöhte Waldbrandgefahr, mit strengen Regeln für offenes Feuer.

Camping vor Ort

Die drei südlichen Finger der Halbinsel könnten unterschiedlicher kaum sein: Messenien im Westen ist die fruchtbare Seite mit Olivenhainen, langer Küste und sanfteren Buchten; die mittlere Mani ist karg und gebirgig, geprägt vom Taygetos-Massiv und den alten steinernen Wehrtürmen ihrer Klanfamilien – an ihrer Südspitze liegt mit Kap Matapan der südlichste Punkt des griechischen Festlands; Lakonien im Osten verbindet Mystras bei Sparta mit der Felsenstadt Monemvasia an der Küste. Dazwischen liegt das bergige Arkadien im Landesinneren, seit der Renaissance literarisches Sinnbild einer unberührten, ländlichen Idylle, mit Bergdörfern wie Dimitsana, Stemnitsa oder Vytina. An der Küste von Elis im Nordwesten und in der Argolis im Osten liegt man in Reichweite der großen antiken Stätten: Olympia im einen, Mykene, Epidauros und Nafplio im anderen Fall. Wer Ruhe sucht, ist eher in der Mani oder im arkadischen Bergland richtig; wer Küste mit kurzen Wegen zu antiken Stätten verbinden will, findet das eher in der Argolis oder rund um Olympia.

Anreise & Planung

Griechenland hat keine Vignette. Auf den Autobahnen wird die Maut streckenweise an Mautstationen kassiert; für Wohnmobile über einer bestimmten Höhe fällt der höhere Tarif an. Über Land führt der Weg lang über den Balkan, deshalb nehmen viele die Fähre aus Italien — etwa von Ancona oder Bari nach Patras oder Igoumenitsa, mit Stellplatz fürs Wohnmobil an Bord. Innerhalb Griechenlands sind die meisten Inseln nur per Fähre zu erreichen, vor allem ab Piräus bei Athen und ab Patras; in der Hauptsaison lohnt sich frühes Buchen. Die Peloponnes selbst braucht dafür keine eigene Fährüberfahrt: Sie ist über die Autobahnen A8 (Athen–Patras) und A7 (Korinth–Kalamata) sowie die Rio-Andirrio-Brücke bei Patras ganzjährig auf dem Landweg erreichbar; Patras ist dabei zugleich der große Fährhafen der Halbinsel Richtung Italien und zu vielen Inseln.

Regeln & gut zu wissen

Wildcampen und freies Stehen sind in Griechenland grundsätzlich verboten — besonders an Stränden und Küstenstreifen, an Waldrändern und in der Nähe der vielen archäologischen Stätten; auch privates Gelände ist tabu, und bei Verstößen drohen empfindliche Geldbußen. Am sichersten übernachtet man auf offiziellen Campingplätzen. In den heißen, trockenen Sommermonaten herrscht vielerorts erhöhte Waldbrandgefahr, offenes Feuer ist dann streng reglementiert.

Campingplätze

Alle Campingplätze auf dem Peloponnes

55 Plätze · Seite 1 von 3

Nach Ausstattung filtern

Gefiltert wird nur nach geprüften Angaben — Plätze ohne Angabe zu einem Merkmal erscheinen dann nicht.

Caravanios App mit Campingplatz-Routenfinder auf einem SmartphoneKI-Grafik
Caravanios App Camping-Reiseplanung

Campingplätze auf dem Peloponnes in der App sammeln

Merke dir passende Plätze und plane Route, Etappen und Zwischenstopps direkt weiter.

Download im iOS App Store Caravanios im iOS App Store öffnen Jetzt bei Google Play Caravanios bei Google Play öffnen

Campingplätze entlang deiner Route in der App planen

Camping Alphiós

Peloponnes, Griechenland

  • Saison: Saisonbetrieb
  • 97 Stellplätze
  • Hunde erlaubt
Zum Campingplatz

Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.

Camping Diana

Peloponnes, Griechenland

  • Saison: Ganzjährig
  • Hunde erlaubt
  • Sanitär
Zum Campingplatz

Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.

Camping Dias

Peloponnes, Griechenland

  • Saison: Saisonbetrieb
  • 100 Stellplätze
  • Direkt am Meer
Zum Campingplatz

Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.

Camping Kalogria

Peloponnes, Griechenland

  • Saison: Saisonbetrieb
  • Direkt am Meer
  • Hunde erlaubt
Zum Campingplatz

Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.

Camping Loutsa

Peloponnes, Griechenland

  • Saison: Saisonbetrieb
  • 70 Stellplätze
  • Direkt am Meer
Zum Campingplatz

Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.

Camping Methoni

Peloponnes, Griechenland

  • Saison: Saisonbetrieb
  • 100 Stellplätze
  • Direkt am Meer
Zum Campingplatz

Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.

FAQ

Häufige Fragen zu Camping auf dem Peloponnes

Muss ich für einen Roadtrip auf der Peloponnes eine Fähre einplanen?

Nein – anders als bei den griechischen Inseln reicht für die Peloponnes selbst die Landroute: Autobahnen verbinden Athen mit Patras und Korinth mit Kalamata, dazu die Rio-Andirrio-Brücke bei Patras. Patras bleibt trotzdem wichtig, weil von dort Fähren nach Italien und zu vielen Inseln ablegen.

Ist die Peloponnes wegen des Kanals von Korinth eigentlich eine Insel?

Formal hängt sie über eine Brücke am Kanal weiter mit dem Festland zusammen, aber seit der Kanal von Korinth den Isthmus 1893 vollständig durchschnitten hat, wird die Halbinsel von manchen Quellen tatsächlich als Insel bezeichnet.

Was unterscheidet Messenien, Mani und Lakonien für einen Camping-Trip?

Messenien im Westen ist die fruchtbare, buchtenreichere Seite mit Olivenhainen; die Mani in der Mitte ist karg und gebirgig mit ihren alten Wehrtürmen und reicht bis zum südlichsten Punkt des griechischen Festlands am Kap Matapan; Lakonien im Osten verbindet Mystras bei Sparta mit der Felsenstadt Monemvasia an der Küste.