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Emilia-Romagna, Italien
I Tre Moschettieri Camping Village
- Saison: Saisonbetrieb
- 500 Stellplätze
- Direkt am Meer
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Emilia-Romagna, Italien
Camping Bungalow Village Delle Rose
- Saison: Saisonbetrieb
- 200 Stellplätze
- Direkt am Meer
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Emilia-Romagna, Italien
Campeggio Ancora
- Saison: Saisonbetrieb
- 260 Stellplätze
- Direkt am Meer
Überblick
Was du über Camping in der Emilia-Romagna wissen solltest
Die Emilia-Romagna reicht vom Po bis auf den Kamm des Apennin, und ihr Doppelname erinnert an eine echte Trennung: Die Emilia im Westen gehörte bis ins 19. Jahrhundert zu Herzogtümern, die Romagna im Osten zum Kirchenstaat. Die Emilia folgt der schnurgeraden Römerstraße, die ihr den Namen gab — an ihr liegen Parma, Modena und Bologna wie aufgefädelt. Diese Städtekette ist Italiens Food Valley, und in den Seitentälern dahinter stehen die Burgen des alten Herzogtums Parma und Piacenza. Die Romagna läuft flach zur Adria aus, wo Rimini 1843 das erste Seebad der Küste eröffnete und Ravenna wenige Kilometer landeinwärts seine spätantiken Mosaiken bewahrt hat. Im Nordosten franst das Land in die Lagunen, Salinen und Pinienwälder des Po-Deltas aus; im Süden zieht sich über die ganze Länge der Region der bewaldete Apennin hin, mit zwei Nationalparks und Skiorten um den Monte Cimone.
Der Tourismus der Region spielt sich zum weitaus größten Teil an der Adria ab, und beim Camping ist es nicht anders: Von den Lidi am Rand des Po-Deltas über Ravenna und Cervia bis Rimini reiht sich ein Badeort an den nächsten, stellenweise mit alten Pinienwäldern zwischen Ort und Strand. Im Binnenland ist die Auswahl kleiner und ruhiger — Plätze in den Apenninentälern und im Hügelland vor den Städten, von denen aus Bologna, Parma oder Ravenna als Tagesziel gut erreichbar sind. Ganzjährig offen bleiben nur wenige Plätze; das meiste läuft auf die Badesaison zu.
Highlights
- Riviera Romagnola: gut hundert Kilometer flacher Sandstrand zwischen Cattolica und Ravenna, dicht besetzt mit Strandbädern. Rimini eröffnete hier 1843 das erste Seebad der Adria und wuchs Mitte des 20. Jahrhunderts zum führenden Seebad Europas.
- Po-Delta und die Valli di Comacchio: Lagunen, Salinen und alte Pinienwälder, seit 2015 UNESCO-Biosphärenreservat. In den Salinen stehen Rosaflamingos, im Delta wurden über 370 Vogelarten gezählt — die ruhigere Seite der Küste.
- Die Städte an der Via Emilia: Piacenza, Parma, Modena und Bologna liegen an der alten Römerstraße wie aufgefädelt. Von hier kommen Parmigiano, Parmaschinken und Balsamico, dazu die Sportwagenwerke der Gegend; Bolognas Arkaden sind seit 2021 UNESCO-Welterbe.
- Der Apennin im Süden: zwei Nationalparks mit ausgedehnten Buchen- und Tannenwäldern, darunter der waldreichste Italiens. Der Monte Cimone ist mit 2.165 Metern der höchste Berg des nördlichen Apennins und trägt das größte Skigebiet der Region.
Beste Reisezeit
Die Saison folgt der Küste: Ab April haben die meisten Plätze offen, im Hochsommer ist alles auf, und der September ist an der Adria oft noch warm genug fürs Meer. Ab Oktober macht der Großteil dicht, ganzjährig geöffnet bleibt nur eine Minderheit. Für die Städte an der Via Emilia und fürs Essen sind Frühjahr und Herbst die besseren Fenster — in der Po-Ebene wird es im Hochsommer schwül, und die Riviera lebt stark von italienischen Urlaubern, ist im Hochsommer also entsprechend voll. Der Apennin ist die kühlere Sommeralternative; im Winter, wenn dort die Skiorte laufen, ist die Campingauswahl allerdings sehr klein.
Camping vor Ort
Die Küste macht den Schwerpunkt aus, ändert dabei aber ihren Charakter. Ganz im Norden, an den Lidi von Comacchio und den Stränden vor Ravenna, grenzen Lagunen, Salinen und alte Pinienwälder ans Meer — dort ist die Kulisse eher Natur als Trubel. Weiter südlich um Cervia und Cesenatico liegen die klassischen Badeorte mit Kanalhafen und Strandbädern, um Rimini und Riccione geht es städtischer und lebhafter zu. Das Binnenland ist die ruhigere Seite: Hügel und Täler des Apennins im Süden, davor die Städte der Via Emilia mit ihrer Küche. Verbindend sind die kurzen Wege — von einem Platz an der Küste ist Ravenna eine kurze Fahrt, Bologna gut eine Stunde.
Anreise & Planung
Italiens Autobahnen sind überwiegend streckenabhängig bemautet: An der Auffahrt zieht man ein Ticket, bei der Abfahrt zahlt man nach gefahrener Strecke und Fahrzeugklasse — für Wohnmobile zählt neben der Achszahl auch die Höhe an der Vorderachse. Eine Vignette gibt es nicht. Einzelne neuere Autobahnen fahren im Free-Flow ganz ohne Mautstationen; hier bezahlt man nachträglich online oder per App. Die großen Inseln Sardinien und Sizilien erreicht man per Fähre, für die sich in der Hauptsaison eine frühe Reservierung lohnt.
Regeln & gut zu wissen
In vielen Innenstädten gelten verkehrsbeschränkte Zonen (ZTL), deren Einfahrt per Kamera überwacht wird — hineinfahren darf nur, wer berechtigt ist. In Mailand, Bologna und Palermo kommt eine City-Maut hinzu. In Norditalien gibt es zusätzlich zeitliche Umwelt-Fahrbeschränkungen; unter anderem sperren Bozen und Brixen an Werktagen ältere Diesel- und Benzinfahrzeuge aus. Wer mit dem Wohnmobil in die Städte will, parkt besser außerhalb und nutzt öffentliche Verkehrsmittel.
Campingplätze
Alle Campingplätze in der Emilia-Romagna
68 Plätze · Seite 1 von 4
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Camping Villaggio Rubicone
Emilia-Romagna, Italien
- Saison: Saisonbetrieb
- Direkt am Meer
- Sanitär
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KI-GrafikCampingplätze in der Emilia-Romagna in der App sammeln
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Adriatico Cervia Easy Camping Village
Emilia-Romagna, Italien
- Sanitär
- Restaurant/Brötchen
- WLAN
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Agricola Giovanardi
Emilia-Romagna, Italien
- Saison: Saisonbetrieb
- Direkt am See
- Hunde erlaubt
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Airone Bianco Residence Village
Emilia-Romagna, Italien
- Saison: Saisonbetrieb
- Hunde erlaubt
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Bologna Easy Camping Village
Emilia-Romagna, Italien
- Saison: Saisonbetrieb
- 140 Stellplätze
- Hunde erlaubt
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Campeggio Acquacheta
Emilia-Romagna, Italien
- Saison: Saisonbetrieb
- 48 Stellplätze
- Hunde erlaubt
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FAQ
Häufige Fragen zu Camping in der Emilia-Romagna
Lohnt sich die Emilia-Romagna auch ohne Strandurlaub?
Ja. Ravenna bewahrt die spätantiken Mosaiken seiner Kirchen, Ferrara ist als Renaissancestadt UNESCO-Welterbe, und zwischen Parma und Piacenza stehen über dreißig Burgen und Schlösser des alten Herzogtums. Der Apennin im Süden ist Wander- und Waldgebiet mit zwei Nationalparks. Die Campingauswahl ist im Binnenland allerdings kleiner als an der Küste.
Wo an der Adriaküste ist es ruhiger?
Im Norden. Zwischen den Lidi von Comacchio und den Stränden vor Ravenna liegen Lagunen, Salinen und die alten Pinienwälder von San Vitale und Classe — Schutzgebiet statt Uferpromenade. Je weiter man nach Süden Richtung Rimini und Riccione kommt, desto städtischer und lebhafter wird es.
Was unterscheidet die Emilia von der Romagna?
Die Grenze ist historisch: Die Emilia im Westen gehörte bis ins 19. Jahrhundert zu Herzogtümern, die Romagna im Osten zum Kirchenstaat. Bis heute heißt das unterschiedliche Schwerpunkte — die Emilia ist Städte-, Burgen- und Küchenland zwischen Po und Apennin, die Romagna endet an der Adria und lebt zu einem guten Teil vom Badetourismus.