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Campingplätze in Italien

Campingplätze in Italien: von den Alpen und den oberitalienischen Seen über lange Badeküsten bis zum mediterranen Süden und den Inseln.

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Überblick

Was du über Camping in Italien wissen solltest

Italien zieht sich vom Alpenkamm im Norden über die Po-Ebene und den langen Rücken des Apennin bis weit in den Mittelmeerraum. Dazwischen liegen die oberitalienischen Seen am Alpensüdrand, rund 7.600 Kilometer Küste an vier Meeren und mit Sardinien und Sizilien zwei der größten Inseln des Mittelmeers.

Gecampt wird im ganzen Land. Im Norden reihen sich alpine Plätze in Südtirol und den Dolomiten, dazu die großen Seen am Alpensüdrand mit dem Gardasee als bekanntestem. Die Adria trägt lange Badeküsten, nach Westen folgen die ligurische und die tyrrhenische Küste mit der Toskana. Der oft unterschätzte Süden mit Apulien, Kampanien und Kalabrien ist durch und durch mediterran und hält seine Badesaison bis weit in den Herbst. Auch Sardinien und Sizilien sind vollwertige Campinglandschaften; erreichbar sind sie per Fähre.

Highlights

  • Oberitalienische Seen mit Gardasee, Lago Maggiore und Comer See
  • Alpines Bergcamping in Südtirol und den Dolomiten
  • Lange Badeküsten an Adria, Tyrrhenischem und Ligurischem Meer
  • Mediterraner Süden und die Inseln Sardinien und Sizilien

Beste Reisezeit

Die Hauptsaison liegt im Sommer, doch Italien ist kein einheitliches Saisonland. Im mediterranen Süden und auf den Inseln bleibt es mild, dort zieht sich die Badezeit weit in den Herbst; im Norden sind die Sommer heiß und die Winter kühl, viele Seen- und Küstenplätze öffnen von Frühjahr bis Oktober. Frühling und Herbst sind an den oberitalienischen Seen und der tyrrhenischen Küste oft die angenehmere Zeit, im Hochsommer sind bekannte Ziele früh belegt.

Camping vor Ort

Die Camping-Landschaften sind so verschieden wie das Land selbst. In den Dolomiten und in Südtirol gibt es alpines Bergcamping, die oberitalienischen Seen verbinden Wasser und Bergkulisse, und die Adria steht für flache, familienfreundliche Badeorte. An der ligurischen und tyrrhenischen Küste liegen Plätze zwischen Meer und Hügeln, im Süden und auf den Inseln geht es mediterran zu, mit einer Badesaison bis weit in den Herbst. Hunde sind auf vielen Plätzen willkommen, Wohnmobil-Service ist verbreitet, aber nicht überall selbstverständlich.

Anreise & Maut

Italiens Autobahnen sind überwiegend streckenabhängig bemautet: An der Auffahrt zieht man ein Ticket, bei der Abfahrt zahlt man nach gefahrener Strecke und Fahrzeugklasse — für Wohnmobile zählt neben der Achszahl auch die Höhe an der Vorderachse. Eine Vignette gibt es nicht. Einzelne neuere Autobahnen fahren im Free-Flow ganz ohne Mautstationen; hier bezahlt man nachträglich online oder per App. Die großen Inseln Sardinien und Sizilien erreicht man per Fähre, für die sich in der Hauptsaison eine frühe Reservierung lohnt.

Regeln & gut zu wissen

In vielen Innenstädten gelten verkehrsbeschränkte Zonen (ZTL), deren Einfahrt per Kamera überwacht wird — hineinfahren darf nur, wer berechtigt ist. In Mailand, Bologna und Palermo kommt eine City-Maut hinzu. In Norditalien gibt es zusätzlich zeitliche Umwelt-Fahrbeschränkungen; unter anderem sperren Bozen und Brixen an Werktagen ältere Diesel- und Benzinfahrzeuge aus. Wer mit dem Wohnmobil in die Städte will, parkt besser außerhalb und nutzt öffentliche Verkehrsmittel.

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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in Italien

Wann ist die beste Reisezeit für Camping in Italien?

Der Sommer ist Hauptsaison, aber die beste Zeit verschiebt sich mit dem Klima. Im mediterranen Süden und auf den Inseln reicht die Badezeit weit in den Herbst, im Norden liegen die besten Wochen an Seen und Küsten zwischen Frühjahr und Oktober. Frühling und Herbst sind vielerorts entspannter als der Hochsommer.

Kann man in Italien ganzjährig campen?

Teilweise. In den Bergen von Südtirol und den Dolomiten haben einzelne Plätze ganzjährig geöffnet, und der milde Süden lässt auch im Winter Camping zu. Der Großteil der Seen- und Küstenplätze ist aber saisonal und schließt im Spätherbst — nur wenige bleiben das ganze Jahr offen.

Wie kommt man mit dem Wohnmobil nach Sardinien oder Sizilien?

Beide Inseln erreicht man mit Autofähren vom Festland, Sizilien zusätzlich über die kurze Überfahrt bei Messina. In der Hauptsaison sollte man Fähre und Stellplatz früh reservieren.