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Ligurien, Italien
Camping Fornaci al Mare
- Saison: Ganzjährig
- Direkt am Meer
- Hunde erlaubt
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Ligurien, Italien
Camping Framura
- Saison: Saisonbetrieb
- 145 Stellplätze
- Direkt am Meer
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Überblick
Was du über Camping in Ligurien wissen solltest
Ligurien ist ein schmaler Bogen zwischen Meer und Gebirge: Auf über 300 Küstenkilometern bleibt selten mehr als ein paar Kilometer Ebene, bevor die Ligurischen Alpen und der Apennin ansteigen. Fast siebzig Prozent der Region sind bewaldet, und hinter der dicht besiedelten Küste liegen stille Täler, Pässe und Schutzgebiete — darunter der Beigua-Park, der größte Regionalpark der Region. Nach Westen hin stehen die Berge weiter zurück, die Strände werden breiter und sandiger, und rund um Sanremo und Imperia ist das Klima so mild, dass die Blumenriviera bis heute von Schnittblumen und Oliven lebt. In der Mitte liegt Genua: Italiens wichtigster Hafen, dahinter eine der größten Altstädte Europas und gleich darüber der steil ansteigende Berghang. Östlich der Stadt wird die Küste steil und felsig — im Golfo del Tigullio liegt Portofino, eines der bekanntesten Ziele der Region. Weiter östlich fallen die Terrassendörfer der Cinque Terre als einziger Nationalpark Liguriens direkt zum Wasser ab, und der Golf von La Spezia schließt die Region gegen die Toskana ab.
Gecampt wird in Ligurien vor allem dort, wo auch gelebt wird: entlang der Küste, und zwar auf ganzer Länge von der französischen Grenze bis zur Toskana. Im Westen macht der breitere Küstenstreifen vieles leichter — dort führt auf einer stillgelegten Bahntrasse ein autofreier Radweg rund vierundzwanzig Kilometer direkt am Meer entlang, und das Küstengebirge hinter Finale Ligure gilt als eines der besten Mountainbike-Reviere Europas. Im Osten ist zwischen Fels und Wasser weniger Platz, und die bekanntesten Ziele erreicht man ohnehin besser ohne Fahrzeug: Für die Cinque Terre und Portofino ist der Zug das Verkehrsmittel der Wahl. Im Bergland dahinter ist die Auswahl klein; wer dorthin fährt, kommt wegen der Kammwege, der Naturparks und der Ruhe, nicht wegen des Strandurlaubs.
Highlights
- Riviera di Ponente — die sanfte Westseite: Weil die Berge weiter zurückstehen, bleibt mehr Platz zwischen Wasser und Hang, und die Strände sind breit und sandig. Rund um Sanremo und Imperia ist das Klima so mild, dass Schnittblumen und Taggiasca-Oliven zum Landschaftsbild gehören; auf einer stillgelegten Bahntrasse führt dort ein autofreier Radweg rund vierundzwanzig Kilometer fast durchgehend am Meer entlang.
- Genua — Italiens wichtigster Hafen und eine Stadt, die sich über rund fünfunddreißig Kilometer zwischen Wasser und steil ansteigendem Gebirge entlangzieht. Die Altstadt zählt zu den größten Europas, die Prachtstraßen der Palazzi dei Rolli sind UNESCO-Welterbe, und das Aquarium der Stadt gilt als größtes Europas.
- Riviera di Levante — die felsige Ostseite: Im Golfo del Tigullio drängen sich Portofino und Santa Margherita Ligure eng zwischen Steilküste und Wasser, weiter östlich fallen die Terrassendörfer der Cinque Terre als einziger Nationalpark der Region direkt zum Meer ab. Zwischen Portovenere und Lerici am Golf von La Spezia endet Ligurien gegen die Toskana.
- Das Hinterland — schon wenige Kilometer landeinwärts wird Ligurien Bergland: Ligurische Alpen und Apennin steigen auf über zweitausend Meter, ein Großteil der Fläche ist bewaldet und dünn besiedelt. Größter Regionalpark ist der Beigua-Park auf der Kontaktzone beider Gebirge, ein Weitwanderweg zieht über den ganzen Kamm von West nach Ost, und das Küstengebirge hinter Finale Ligure gilt als eines der besten Mountainbike-Reviere Europas.
Beste Reisezeit
Die Hauptsaison liegt im Juli und August — dann wird es an den Stränden voll und heiß. Das Frühjahr ist die Zeit für alles, was nicht im Wasser stattfindet: Die Küste ist mild genug, um die Küstenwege zu laufen und den Radweg im Westen ohne Hitze zu fahren, und die Trails hinter Finale Ligure sind bei diesem Klima ohnehin fast das ganze Jahr befahrbar. Fürs Baden passen eher der Frühsommer und der September, wenn das Meer noch warm ist und die Strände schon leerer sind. Die Saison zieht sich dabei lang hin: Vom Frühjahr bis in den Oktober haben die meisten Plätze geöffnet, und weil das Küstenklima auch im Winter mild bleibt, sind etliche das ganze Jahr über offen. Im Hinterland ist es dann allerdings deutlich rauer als unten am Wasser.
Camping vor Ort
Das Verbindende ist die Enge: Fast überall stehen die Berge so dicht hinter dem Wasser, dass Küste, Ort und Hang auf wenigen Kilometern zusammenkommen. Wie sich das anfühlt, hängt von der Seite ab. Im Ponente zwischen Albenga, Finale Ligure und der Blumenriviera ist der Streifen breiter und die Strände sind flacher — das ist die klassische Badeseite, und die Berge dahinter sind trotzdem in Sichtweite. Im Levante um den Golfo del Tigullio, die Cinque Terre und den Golf von La Spezia ist alles steiler und enger zusammengeschoben; hier lebt der Urlaub von Ausblicken, Küstenwegen und den Dörfern am Wasser. Und wer der Küste den Rücken kehrt, ist schnell in einer ganz anderen Landschaft: Wälder, Pässe und Kammwege beginnen unmittelbar hinter der ersten Häuserzeile.
Anreise & Planung
Italiens Autobahnen sind überwiegend streckenabhängig bemautet: An der Auffahrt zieht man ein Ticket, bei der Abfahrt zahlt man nach gefahrener Strecke und Fahrzeugklasse — für Wohnmobile zählt neben der Achszahl auch die Höhe an der Vorderachse. Eine Vignette gibt es nicht. Einzelne neuere Autobahnen fahren im Free-Flow ganz ohne Mautstationen; hier bezahlt man nachträglich online oder per App. Die großen Inseln Sardinien und Sizilien erreicht man per Fähre, für die sich in der Hauptsaison eine frühe Reservierung lohnt. Genua ist dabei einer der wichtigsten Fährhäfen des Landes: Von hier legen Schiffe nach Sardinien, Sizilien, Korsika und Nordafrika ab.
Regeln & gut zu wissen
In vielen Innenstädten gelten verkehrsbeschränkte Zonen (ZTL), deren Einfahrt per Kamera überwacht wird — hineinfahren darf nur, wer berechtigt ist. In Mailand, Bologna und Palermo kommt eine City-Maut hinzu. In Norditalien gibt es zusätzlich zeitliche Umwelt-Fahrbeschränkungen; unter anderem sperren Bozen und Brixen an Werktagen ältere Diesel- und Benzinfahrzeuge aus. Wer mit dem Wohnmobil in die Städte will, parkt besser außerhalb und nutzt öffentliche Verkehrsmittel. In den fünf Dörfern der Cinque Terre gilt das genauso: Die Ortskerne sind für ortsfremden Verkehr gesperrt, die Zufahrtsstraßen sind eng und steil, und mit dem Wohnmobil kommt man dort nicht sinnvoll hinunter — üblich ist ein Standort weiter außerhalb und die Weiterfahrt mit dem Zug, der die Dörfer in wenigen Minuten verbindet.
Campingplätze
Alle Campingplätze in Ligurien
74 Plätze · Seite 1 von 4
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Campeggio Trigoso
Ligurien, Italien
- Saison: Saisonbetrieb
- 317 Stellplätze
- Direkt am Meer
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Agricamping Oasi del Belvivere only tents
Ligurien, Italien
- Saison: Saisonbetrieb
- Hunde erlaubt
- Sanitär
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Campeggio Baciccia
Ligurien, Italien
- Saison: Ganzjährig
- Direkt am Meer
- Restaurant/Brötchen
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Campeggio Delfino
Ligurien, Italien
- Saison: Saisonbetrieb
- Direkt am Meer
- Hunde erlaubt
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Campeggio Dolce Vita
Ligurien, Italien
- Saison: Saisonbetrieb
- 45 Stellplätze
- Hunde erlaubt
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FAQ
Häufige Fragen zu Camping in Ligurien
Wie besucht man die Cinque Terre am besten mit dem Wohnmobil?
Gar nicht direkt. Die fünf Dörfer sind für ortsfremden Verkehr gesperrt, und die Straßen hinunter sind eng und steil. Wer sie sehen will, sucht sich einen Standort außerhalb — etwa Richtung Levanto oder La Spezia — und fährt mit dem Zug, der die Orte in wenigen Minuten miteinander verbindet. Das gilt sinngemäß auch für Portofino.
Ponente oder Levante — welche Seite passt besser?
Der Westen ist der entspanntere Badeteil: breitere Strände, mehr Platz zwischen Meer und Bergen, sehr mildes Klima ganz im Westen. Der Osten ist spektakulärer und enger — Steilküste, Terrassendörfer, Portofino und der Golf von La Spezia —, dafür ist dort alles etwas dichter gedrängt. Wer beides will, muss nicht weit fahren: Zwischen den Enden der Region liegen nur gut 300 Küstenkilometer.
Lohnt sich Ligurien außerhalb des Hochsommers?
Ja, das ist sogar die stärkere Zeit. Frühjahr und Herbst sind an der Küste angenehm warm, die Küstenwege und der Radweg im Westen lassen sich dann ohne Hitze machen, und die Trails im Bergland hinter Finale Ligure sind ohnehin fast ganzjährig ein Thema. Etliche Plätze bleiben auch im Winter geöffnet — im Hinterland wird es dann aber spürbar kühler und rauer.