Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Sardinien, Italien
Camping Village Orri
- Saison: Saisonbetrieb
- 104 Stellplätze
- Direkt am Meer
Findet Guides, Platzberichte und Ausstattungsideen.
Region
Campingplätze auf Sardinien: von der Granitküste der Gallura über den Golfo di Orosei bis in den Süden um Cagliari – dazu Saison, Bergland und Fährhäfen.
Schnellauswahl
Hier siehst du zuerst einige passende Plätze. Die komplette Liste findest du direkt darunter.
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Sardinien, Italien
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Sardinien, Italien
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Sardinien, Italien
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Sardinien, Italien
Überblick
Sardinien ist nach Sizilien die zweitgrößte Insel des Mittelmeers, und ihre knapp 1.850 Kilometer Küste sind nur die Außenseite: Mehr als vier Fünftel der Insel sind Hügel- und Bergland. Im Nordosten besteht die Gallura aus rundgeschliffenem Granit und Korkeichenwäldern, davor liegt das La-Maddalena-Archipel als Nationalpark im Meer. An der Ostküste fällt der Supramonte am Golfo di Orosei mehrere hundert Meter senkrecht ins Wasser, und landeinwärts beginnt die Barbagia — dünn besiedeltes Hirtenland, das im Gennargentu auf über 1.800 Meter steigt und in dem Sardisch noch Alltagssprache ist. Der Westen ist offener und flacher: Alghero spricht bis heute einen katalanischen Dialekt, auf der Sinis-Halbinsel liegen Lagunen mit Flamingos neben der antiken Ruinenstadt Tharros. Im Süden thront Cagliari mit seiner Altstadt über dem Golf, westlich davon ist das Sulcis-Iglesiente die alte Bergbauregion der Insel, mit verlassenen Minenorten und den Wanderdünen von Piscinas. Und über die ganze Insel verteilt stehen die Nuraghen, prähistorische Steintürme, die es nur hier gibt — der besterhaltene von ihnen, Su Nuraxi bei Barumini, ist Weltkulturerbe.
Gecampt wird auf Sardinien vor allem an der Küste; im Bergland des Inneren ist ein Campingplatz die Ausnahme. Wer Barbagia, Supramonte oder die Nuraghenstätten sehen will, hat seinen Platz deshalb meist am Meer und fährt von dort hinein. Das Campingjahr ist dabei kürzer, als das milde Klima vermuten lässt: Nur eine Handvoll Plätze bleibt ganzjährig geöffnet, und im Frühjahr und Herbst hat längst nicht jeder auf — wer außerhalb des Sommers kommt, schaut besser vorher in die Öffnungszeiten.
Highlights
Sardiniens Campingjahr ist auf den Sommer zugeschnitten. Im Juni ist praktisch alles offen, und der große Betrieb kommt erst danach; im Juli und August füllen sich die Küstenplätze, und wer dann kommt, macht Platz und Überfahrt früh fest. Der September bleibt meist warm und deutlich entspannter, und auch dann hat noch die große Mehrheit der Plätze geöffnet. Im April und im Oktober sieht es anders aus: Dann hat längst nicht jeder Platz auf, ganzjährig bleibt nur eine Handvoll offen — außerhalb des Sommers lohnt deshalb der Blick in die Öffnungszeiten, bevor man sich auf einen Küstenabschnitt festlegt. Beim Wetter reden auf Sardinien zwei Winde mit: der Maestrale aus Nordwesten, der klare, sonnige, aber kalte Luft bringt, und der Scirocco, der heiße Luft aus Afrika heranführt.
Sardinien ist Meercamping: Viele Plätze liegen direkt am Wasser, und die Campinggegenden der Insel sind fast alle Küstengegenden — was sie voneinander unterscheidet, ist das, was hinter ihnen beginnt. Im Nordosten steht man zwischen rundgeschliffenen Granitblöcken und Korkeichen, mit dem La-Maddalena-Archipel und der Tavolara vor der Küste; in der Gallura wurde der Tourismus der Insel zuerst erschlossen. In der Ogliastra an der Ostküste fängt das Gebirge unmittelbar hinter dem Strand an: Kalk-Tafelberge, tief eingeschnittene Schluchten, dazu der Hafenort Arbatax mit seinen roten Porphyrfelsen. Der Westen um Alghero, Stintino und die Sinis-Halbinsel ist offener und windiger, mit weiten Sandstränden und flachen Lagunen dahinter. Im Süden reicht das Bild von Cagliari mit seinem fast sieben Kilometer langen Poetto-Strand bis ins stille Sulcis mit den alten Minenorten und den Dünen der Costa Verde. Hunde sind auf sardischen Plätzen meistens erlaubt, und viele haben eine Ver- und Entsorgung fürs Wohnmobil.
Italiens Autobahnen sind überwiegend streckenabhängig bemautet: An der Auffahrt zieht man ein Ticket, bei der Abfahrt zahlt man nach gefahrener Strecke und Fahrzeugklasse — für Wohnmobile zählt neben der Achszahl auch die Höhe an der Vorderachse. Eine Vignette gibt es nicht. Einzelne neuere Autobahnen fahren im Free-Flow ganz ohne Mautstationen; hier bezahlt man nachträglich online oder per App. Die großen Inseln Sardinien und Sizilien erreicht man per Fähre, für die sich in der Hauptsaison eine frühe Reservierung lohnt. Sardiniens Fährhäfen liegen weit auseinander: Olbia, Golfo Aranci und Porto Torres im Norden, Arbatax an der Ostküste, Cagliari im Süden — je nach Zielgebiet entscheidet der Hafen über mehrere Stunden Landstrecke.
In vielen Innenstädten gelten verkehrsbeschränkte Zonen (ZTL), deren Einfahrt per Kamera überwacht wird — hineinfahren darf nur, wer berechtigt ist. In Mailand, Bologna und Palermo kommt eine City-Maut hinzu. In Norditalien gibt es zusätzlich zeitliche Umwelt-Fahrbeschränkungen; unter anderem sperren Bozen und Brixen an Werktagen ältere Diesel- und Benzinfahrzeuge aus. Wer mit dem Wohnmobil in die Städte will, parkt besser außerhalb und nutzt öffentliche Verkehrsmittel. Dazu kommt auf Sardinien ein eigenes Regionalgesetz: Das Campieren mit Zelt, Caravan, Wohnmobil oder ähnlichen mobilen Übernachtungsmitteln ist auf dem gesamten Regionsgebiet verboten, außer auf Campingplätzen und anderen Freiluft-Beherbergungsbetrieben sowie auf ausgewiesenen Stellflächen für vorübergehendes Abstellen. Kontrolliert wird das vom Forstdienst, besonders an der Küste und in den Meeresschutzgebieten.
Campingplätze
59 Plätze · Seite 1 von 3
Nach Ausstattung filtern
Gefiltert wird nur nach geprüften Angaben — Plätze ohne Angabe zu einem Merkmal erscheinen dann nicht.
Sardinien, Italien
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
KI-GrafikCampingplätze auf Sardinien in der App sammeln
Merke dir passende Plätze und plane Route, Etappen und Zwischenstopps direkt weiter.
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Sardinien, Italien
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Sardinien, Italien
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Sardinien, Italien
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Sardinien, Italien
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Sardinien, Italien
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Sardinien, Italien
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Sardinien, Italien
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Sardinien, Italien
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
Karte erst nach Zustimmung zu Karten-Cookies.
FAQ
Der Nordosten in der Gallura ist der touristisch am längsten erschlossene Teil der Insel, mit geschützten Buchten zwischen Granitblöcken und Bootsausflügen zum La-Maddalena-Archipel. Die Ostküste in der Ogliastra ist stiller und schroffer — wer wandern, klettern oder Schluchten sehen will, ist dort und am Golfo di Orosei richtig. Der Westen um Alghero, Stintino und die Sinis-Halbinsel hat die weitesten Sandstrände und den meisten Wind. Und der Süden verbindet Stadt und Küste: Cagliari mit Altstadt, Hafen und langem Stadtstrand, dahinter das ruhige Sulcis.
Landschaftlich ja — das Klima ist mediterran mit milden Wintern, und Supramonte, Barbagia und die Nuraghenstätten lassen sich ohne Sommerhitze angenehmer besuchen. Praktisch braucht es Vorbereitung: Im April und im Oktober hat längst nicht jeder Platz geöffnet, ganzjährig bleibt nur eine Handvoll offen. Und wenn der Maestrale aus Nordwesten weht, bleibt es sonnig und klar, wird aber deutlich kühler, als man es von einer Mittelmeerinsel erwartet.
Nicht mit dem Fahrzeug. Buchten wie Cala Luna und Cala Goloritzè liegen am Fuß mehrere hundert Meter hoher Kalkwände und sind nur per Boot oder auf Wanderwegen über das Hochplateau erreichbar; Bootsausfahrten starten in Cala Gonone und in Santa Maria Navarrese. Anfahren kann man die Orte davor, etwa Cala Gonone am Nordende des Golfs.