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Latium, Italien
Village Camping Flaminio
- Saison: Saisonbetrieb
- 240 Stellplätze
- Hunde erlaubt
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Region
Campingplätze in Latium: Strände von der Maremma bis Gaeta, die Kraterseen Bolsena, Bracciano und Vico, das Apennin-Bergland im Osten — und Rom bequem per Bahn.
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Überblick
Latium liegt an der tyrrhenischen Westküste Mittelitaliens, und mehr als die Hälfte davon ist Hügelland. Im Nordwesten ist der Untergrund vulkanisch: Zwischen den Tuffhügeln liegen tiefe Kraterseen — der Lago di Bolsena als größter See der Region und der Bracciano-See, der Rom bis heute Trinkwasser liefert. Dahinter beginnt die Tuscia, das alte Etrurien, mit Tuffsteinorten auf Felsspornen und den etruskischen Nekropolen von Tarquinia und Cerveteri. Nach Osten steigt das Land in die Kalkketten des Apennin. Gleich hinter der Hauptstadt beginnen die Albaner Berge mit den Weinorten der Castelli Romani und zwei kleinen Kraterseen, seit Jahrhunderten Roms Erholungsgebiet. Ein Stück weiter östlich fällt bei Tivoli der Aniene über eine Stufe; dort stehen die größte römische Kaiservilla und die Renaissance-Villa d'Este mit ihren Wasserspielen. Weiter draußen folgen die Olivenhänge der Sabina, die weiten Karsthochflächen der Monti Simbruini und an der Grenze zu den Abruzzen die höchsten Gipfel der Region; südöstlich davon liegen die Bergstädtchen der Ciociaria über dem Sacco-Tal. Die Küste zieht über mehr als 300 Kilometer am Tyrrhenischen Meer entlang: im Norden die trockene Maremma laziale, vor Rom lange flache Sandstrände, dahinter die erst in den 1930er-Jahren trockengelegte Pontinische Ebene. Nach Süden wird das Ufer abwechslungsreicher — der Nationalpark Circeo bewahrt Wald, Dünen und Küstenseen als Rest der alten Sümpfe, weiter südlich schützt der Regionalpark Riviera di Ulisse Felsküsten und Buchten um Sperlonga und Gaeta. Ein Stück draußen im Meer liegen die Pontinischen Inseln.
Am Meer geht es um Badeurlaub: nördlich und südlich von Rom liegen lange, flache Sandküsten, weiter im Süden die felsigere Riviera um Sperlonga und Gaeta. Die Kraterseen im Norden sind die stillere Wahl — auf dem Bracciano-See sind private Motorboote verboten, weil er Roms Trinkwasser liefert, auf dem Vicosee ist Wassersport ganz untersagt; der Bolsenasee ist der größte und offenste der drei, mit ungewöhnlich klarem Wasser. Rom besucht man am besten von einem Platz am Stadtrand aus und fährt mit Bus oder Bahn hinein. Grüner und nur wenig weiter draußen liegen die Weinhügel der Castelli Romani und Tivoli mit seinen Villengärten. Im Bergland östlich davon, zwischen Sabina, Simbruini und Ciociaria, ist die Auswahl klein.
Highlights
Die Hauptsaison liegt zwischen Mai und September, im Juni ist die Auswahl am breitesten. April und September funktionieren an Küste und Seen meist schon bzw. noch gut, im Oktober schließt ein Teil der Plätze, und ganzjährig geöffnet bleibt nur eine kleine Minderheit. Juli und August sind am Meer und an den Kraterseen die vollsten Wochen — dann lohnt sich Reservieren. Für Rom, Tivoli und die Etruskerstädte sind Frühjahr und Herbst die angenehmeren Zeiten, weil die Sommer hier richtig heiß werden.
Am Meer wechseln lange Sandstrände und felsigere Abschnitte: Rund um den Monte Circeo schützt ein Nationalpark Wald, Dünen und Küstenseen, weiter südlich zwischen Sperlonga und Gaeta liegt vieles im Regionalpark Riviera di Ulisse. Die Kraterseen im Norden sind das stillere Gegenstück — tiefes, klares Wasser in alten Calderas, umgeben von Tuffhügeln, Haselnuss- und Kastanienkulturen. Rom ist ein Stadtziel für sich: Standort am Rand, öffentliche Verkehrsmittel hinein, das Fahrzeug bleibt stehen. Östlich davon beginnt ein Apennin-Latium, das die meisten nicht erwarten: Wälder, weite Karstflächen und Quellbäche im größten Schutzgebiet der Region um Subiaco, dazu Olivenhänge in der Sabina und alte Bergstädte in der Ciociaria — hier ist die Auswahl klein. Was diese Lagen verbindet, ist die Nähe zu etwas sehr Altem: Etruskergräber, Kaiservillen, Klöster und Tuffsteinorte liegen fast überall in Reichweite.
Italiens Autobahnen sind überwiegend streckenabhängig bemautet: An der Auffahrt zieht man ein Ticket, bei der Abfahrt zahlt man nach gefahrener Strecke und Fahrzeugklasse — für Wohnmobile zählt neben der Achszahl auch die Höhe an der Vorderachse. Eine Vignette gibt es nicht. Einzelne neuere Autobahnen fahren im Free-Flow ganz ohne Mautstationen; hier bezahlt man nachträglich online oder per App. Die großen Inseln Sardinien und Sizilien erreicht man per Fähre, für die sich in der Hauptsaison eine frühe Reservierung lohnt. Zu den Pontinischen Inseln Ponza und Ventotene fahren Fähren und Tragflügelboote ab Formia, Terracina und Anzio, in der Hauptsaison auch ab San Felice Circeo; ein Fahrzeug dürfen Gäste im Sommer nicht mitnehmen, dafür gibt es bewachte Parkplätze an den Häfen.
In vielen Innenstädten gelten verkehrsbeschränkte Zonen (ZTL), deren Einfahrt per Kamera überwacht wird — hineinfahren darf nur, wer berechtigt ist. In Mailand, Bologna und Palermo kommt eine City-Maut hinzu. In Norditalien gibt es zusätzlich zeitliche Umwelt-Fahrbeschränkungen; unter anderem sperren Bozen und Brixen an Werktagen ältere Diesel- und Benzinfahrzeuge aus. Wer mit dem Wohnmobil in die Städte will, parkt besser außerhalb und nutzt öffentliche Verkehrsmittel. In Rom gibt es mehrere solcher Zonen — neben dem historischen Zentrum auch Trastevere, San Lorenzo, Testaccio und das Tridente-Viertel — und darüber hinaus die große Umweltzone Fascia Verde, aus der die ältesten Fahrzeugklassen von Montag bis Samstag ausgeschlossen sind.
Campingplätze
51 Plätze · Seite 1 von 3
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FAQ
Ja, und genau so ist es sinnvoll. Es gibt Plätze am Stadtrand, von denen Bus oder Bahn ins Zentrum fahren. Selbst hineinzufahren führt schnell in eine der römischen ZTL oder in die Umweltzone Fascia Verde — das Wohnmobil bleibt besser stehen.
Die Küste zwischen Monte Circeo und Gaeta bietet Brandung, Strand und Badebetrieb. Die Seen im Norden sind deutlich stiller, schon weil private Motorboote auf dem Bracciano-See verboten sind und auf dem Vicosee gar kein Wassersport erlaubt ist. Der Bolsenasee ist der offenste der drei, mit besonders klarem Wasser und Badeorten direkt am Ufer.
Ja, aber nur mit kleiner Auswahl. Östlich von Rom steigt die Region in die Sabiner Berge und die Monti Simbruini, mit Wäldern, weiten Karsthochflächen und Quellbächen bis auf rund 2.000 Meter; oberhalb von Subiaco wird im Winter sogar Ski gefahren. Wer dorthin will, findet nur einzelne Plätze — dafür eine Seite Latiums, die kaum jemand mit der Region verbindet.