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Dalmatien, Kroatien
Camping Stobreč Split
- Saison: Ganzjährig
- Direkt am Meer
- Hunde erlaubt
Findet Guides, Platzberichte und Ausstattungsideen.
Region
Dalmatien ist Kroatiens lange Adriaküste von Zadar über Split bis Dubrovnik – mit verkarsteten Buchten, großen Inseln, Nationalparks und alten Küstenstädten.
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Dalmatien, Kroatien
Überblick
Dalmatien ist Kroatiens lange, stark verkarstete Adriaküste, schmal zwischen Meer und Gebirge und von hunderten Inseln gesäumt. Für Camper teilt sie sich in den Norden um Zadar und Šibenik mit den Kornaten und den Krka-Wasserfällen, die Mitte um Split und die Makarska-Riviera unter dem Biokovo-Gebirge und den Süden um Dubrovnik mit der Weinhalbinsel Pelješac; dahinter steigt das karge Hinterland, die Zagora, in die dinarischen Berge auf.
Die großen Inseln sind ein eigener, gleichwertiger Teil Dalmatiens – Pag und Brač, das lavendelduftende Hvar oder das grüne, waldreiche Mljet, die meisten davon per Fähre erreichbar. Die Auswahl an Plätzen ist groß; die meisten liegen am Meer, von den Küstenorten bis auf die Inseln, ein reines See- oder Bergziel ist Dalmatien also nicht. Im Hochsommer sind die bekannten Riviera- und Inselabschnitte früh belegt, während Frühsommer und September oft ruhiger und angenehmer sind.
Highlights
Von Mai bis Oktober liegen die guten Campingwochen. Der Frühsommer und der September sind an der Küste und auf den Inseln am angenehmsten – warm genug zum Baden, aber ohne die volle Hitze und den Andrang des Hochsommers. Im Juli und August wird es heiß und trocken, und die Plätze an den Riviera-Abschnitten und auf den Inseln füllen sich dann früh.
Dalmatien ist vor allem Küsten- und Inselcamping: Die meisten Plätze liegen am oder nahe dem Meer, an den Rivieras des Festlands und auf den großen Inseln, die man per Fähre ansteuert. Dazwischen liegen ruhigere Naturplätze im verkarsteten Hinterland und am Rand der Nationalparks, etwa rund um die Krka oder unter dem Velebit. Wintercamping spielt hier kaum eine Rolle – die Saison zieht klar zum warmen Sommer.
Kroatien hat keine Vignette. Die Autobahnen sind streckenabhängig bemautet: An der Mautstation zieht man ein Ticket und zahlt beim Verlassen nach gefahrener Strecke, bar oder mit Karte; Wohnmobile werden dabei wie Pkw nach Achszahl, Gewicht und Höhe eingestuft. Schnellstraßen sind derzeit gebührenfrei. Einzelne Bauwerke kosten extra, etwa der Učka-Tunnel zwischen Istrien und Rijeka, während große Brücken wie die nach Krk oder auf die Halbinsel Pelješac frei sind. Viele Inseln erreicht man per Fähre, hauptsächlich mit der Reederei Jadrolinija — in der Hochsaison lohnt es sich, Überfahrten früh einzuplanen. Für Herbst 2026 ist die Umstellung auf ein digitales, schrankenloses Mautsystem angekündigt.
Wildcampen und freies Stehen sind in Kroatien grundsätzlich verboten, auf öffentlichem wie auf privatem Grund und auch als einfaches Biwak. Kontrolliert und mit Bußgeldern geahndet wird das vor allem in den dicht bebauten Küstenregionen und in den Nationalparks. Übernachtet wird deshalb auf offiziellen Plätzen, ob an der verkarsteten Küste, auf den Inseln oder im grünen Binnenland. Umweltzonen wie in einigen anderen Ländern gibt es in Kroatien nicht, eine Umweltplakette braucht man nicht.
Reiseplanung
Neben der Platzliste findest du im Kroatien-Hub Anreise, Maut, Fähren, Inseln und Wohnwagen-Guides gesammelt.
Campingplätze
141 Plätze · Seite 1 von 8
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FAQ
Alle Abschnitte lohnen sich, nur unterschiedlich: Der Norden um Zadar und Šibenik punktet mit Nationalparks und den Kornaten, die Mitte um Split und die Makarska-Riviera mit Stränden unter dem Biokovo, der Süden um Dubrovnik mit Altstadt-Nähe und der ruhigen Halbinsel Pelješac. Die großen Inseln sind noch einmal entspannter, dafür an die Fährzeiten gebunden.
Ja. Viele der großen Inseln – Pag, Brač, Hvar, Korčula, Vis oder Mljet – haben eigene Plätze, meist am oder nahe dem Meer. Man erreicht sie per Fähre, weshalb sich in der Hochsaison frühe Überfahrten und eine rechtzeitige Reservierung lohnen.
Seit die Pelješac-Brücke offen ist, nicht mehr: Der Süden rund um Dubrovnik ist über die Brücke und die Halbinsel Pelješac durchgehend auf kroatischem Gebiet erreichbar, ohne den früheren Grenzübertritt bei Neum. Die Brücke ist mautfrei.