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Kvarner, Kroatien
Ježevac Premium Camping Resort
- Saison: Ganzjährig
- 459 Stellplätze
- Direkt am Meer
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Kvarner, Kroatien
Krk Premium Camping Resort
- Saison: Saisonbetrieb
- 369 Stellplätze
- Direkt am Meer
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Kvarner, Kroatien
Camping Village Poljana
- Saison: Saisonbetrieb
- 350 Stellplätze
- Direkt am Meer
Überblick
Was du über Camping in Kvarner wissen solltest
Die Kvarner-Bucht ist das Meeresbecken der oberen Adria zwischen Istrien und dem kroatischen Küstenland, mit Rijeka als großer Hafenstadt am Kopf der Bucht. An der Festlandsküste zieht sich die Riviera von Opatija und Lovran entlang — mondäne Seebäder aus der Habsburgerzeit, mit Promenaden am Wasser und den Hängen des Küstengebirges direkt dahinter. Weiter südöstlich folgt das Seebad Crikvenica. Vor der Küste liegen die großen bewohnten Inseln der Bucht: Krk, Cres, Lošinj und Rab. Krk und Cres sind zugleich die größten Inseln Kroatiens, und während nach Krk eine feste Brücke führt, erreicht man die anderen mit der Fähre.
Kvarner ist aber nicht nur Meer. Gleich hinter der Küste steigt das bewaldete Hochland Gorski kotar auf — grüner Karst aus Buchen- und Tannenwäldern, deutlich kühler und regenreicher als das Wasser darunter, mit dem Nationalpark Risnjak als Kern. Südöstlich schließt die karge, dünn besiedelte Lika an, über der sich der Velebit als lange Bergwand aufbaut; von dort sind auch die Plitvicer Seen in Reichweite. Beim Camping bleibt die Auswahl trotzdem stark am Wasser: Man steht auf den großen Inseln oder an der Festlandsriviera, Badeseen kennt die Region nicht, und im Bergland ist die Auswahl klein.
Highlights
- Die Riviera von Opatija und Lovran: Seebäder, die in der Habsburgerzeit als mondäne Kurorte entstanden und bis heute den elegantesten Abschnitt der Festlandsküste bilden — weiter südöstlich folgt mit Crikvenica das nächste alte Seebad.
- Die großen bewohnten Inseln: Krk und Cres sind die größten Inseln Kroatiens, dazu kommen Lošinj und Rab. Nach Krk führt eine feste Brücke, die übrigen erreicht man mit der Fähre.
- Gorski kotar: grüner Karst gleich hinter der Küste, ein bewaldetes Hochland aus Buchen und Tannen mit dem Nationalpark Risnjak — kühler und regenreicher als die Bucht und damit die Gegenrichtung zum Hochsommer am Meer.
- Velebit und Lika: Über der kargen, dünn besiedelten Lika zieht sich Kroatiens langes Küstengebirge hin, geschützt im Nationalpark Nördlicher Velebit; von dort sind die Plitvicer Seen in Reichweite.
Beste Reisezeit
Die Küstensaison läuft im Kern von Mai bis September; die ersten Plätze öffnen schon im April, und ein guter Teil hält bis in den Oktober durch. Ganzjährig geöffnete Plätze sind die Ausnahme. Frühling und Herbst sind die ruhigeren Wochen, angenehm für die Küstenwege und die Inselstädtchen, während der Hochsommer die Badezeit ist. Im Bergland dreht sich das um: Gorski kotar und der Velebit sind kühl und niederschlagsreich, Schnee liegt dort im Winter regelmäßig — der Sommer ist hier die verlässliche Wanderzeit.
Camping vor Ort
Die Teilräume fühlen sich beim Camping deutlich unterschiedlich an. An der Festlandsriviera um Opatija und Lovran steht man im mondänsten Teil der Bucht, eng zwischen Wasser und ansteigendem Berghang. Auf den Inseln entscheidet die Anfahrt mit: Nach Krk führt eine feste Brücke, Cres, Lošinj und Rab erreicht man nur über Wasser. Wer statt Meer Wald und Höhe sucht, fährt ins Hinterland — Gorski kotar mit dem Nationalpark Risnjak ist ein Wandergebiet im Buchen- und Tannenwald, die Lika dahinter karg und weit. Die Auswahl an Plätzen ist dort allerdings klein.
Anreise & Planung
Kroatien hat keine Vignette. Die Autobahnen sind streckenabhängig bemautet: An der Mautstation zieht man ein Ticket und zahlt beim Verlassen nach gefahrener Strecke, bar oder mit Karte; Wohnmobile werden dabei wie Pkw nach Achszahl, Gewicht und Höhe eingestuft. Schnellstraßen sind derzeit gebührenfrei. Einzelne Bauwerke kosten extra, etwa der Učka-Tunnel zwischen Istrien und Rijeka, während große Brücken wie die nach Krk oder auf die Halbinsel Pelješac frei sind. Viele Inseln erreicht man per Fähre, hauptsächlich mit der Reederei Jadrolinija — in der Hochsaison lohnt es sich, Überfahrten früh einzuplanen. Für Herbst 2026 ist die Umstellung auf ein digitales, schrankenloses Mautsystem angekündigt.
Regeln & gut zu wissen
Wildcampen und freies Stehen sind in Kroatien grundsätzlich verboten, auf öffentlichem wie auf privatem Grund und auch als einfaches Biwak. Kontrolliert und mit Bußgeldern geahndet wird das vor allem in den dicht bebauten Küstenregionen und in den Nationalparks. Übernachtet wird deshalb auf offiziellen Plätzen, ob an der verkarsteten Küste, auf den Inseln oder im grünen Binnenland. Umweltzonen wie in einigen anderen Ländern gibt es in Kroatien nicht, eine Umweltplakette braucht man nicht.
Reiseplanung
Camping in Kroatien planen
Neben der Platzliste findest du im Kroatien-Hub Anreise, Maut, Fähren, Inseln und Wohnwagen-Guides gesammelt.
Campingplätze
Alle Campingplätze in Kvarner
49 Plätze · Seite 1 von 3
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Aminess Atea Camping Resort
Kvarner, Kroatien
- Saison: Saisonbetrieb
- 9 Stellplätze
- Direkt am Meer
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Baška Beach Camping Resort
Kvarner, Kroatien
- Saison: Saisonbetrieb
- Direkt am Meer
- Hunde erlaubt
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KI-GrafikCampingplätze in Kvarner in der App sammeln
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Bunculuka Camping Resort
Kvarner, Kroatien
- Saison: Saisonbetrieb
- 407 Stellplätze
- Direkt am Meer
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Camping Eurocamp Rača
Kvarner, Kroatien
- Saison: Saisonbetrieb
- 34 Stellplätze
- Direkt am Meer
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FAQ
Häufige Fragen zu Camping in Kvarner
Insel oder Festland — was passt am Kvarner besser?
Das entscheidet vor allem, wie unabhängig ihr unterwegs sein wollt. Krk hängt über eine feste Brücke am Festland und ist damit so spontan erreichbar wie ein Küstenplatz. Cres, Lošinj und Rab liegen dagegen hinter einer Fährüberfahrt, die man einplanen muss. Wer gar nicht aufs Wasser will, bleibt an der Festlandsküste zwischen der Riviera um Opatija und dem Seebad Crikvenica.
Gibt es am Kvarner auch Camping in den Bergen?
Ja, nur ist die Auswahl dort deutlich kleiner als am Wasser. Gorski kotar und die Lika sind echte Wander- und Naturräume — bewaldetes Hochland mit dem Nationalpark Risnjak, dahinter der Velebit. Weil das Bergland unmittelbar hinter der Küste beginnt, funktioniert es gut als kühle Ergänzung zu einem Standort am Meer; wer primär zum Wandern kommt, sollte die kleine Platzauswahl einkalkulieren.
Sind die Plitvicer Seen von der Kvarner-Bucht aus erreichbar?
Sie liegen nicht an der Bucht, sondern im Binnenland hinter dem Küstengebirge, von der Lika aus in Reichweite. Von einem Platz am Meer führt der Weg über den Velebit ins Landesinnere — das ist eher ein bewusst geplanter Tag als ein Abstecher am Nachmittag.