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Ostnorwegen, Norwegen
Larkollen Camping
- Saison: Saisonbetrieb
- 396 Stellplätze
- Hunde erlaubt
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Überblick
Was du über Camping in Ostnorwegen wissen solltest
Ostnorwegen, norwegisch Østlandet, ist der bevölkerungsreichste Landesteil Norwegens und reicht vom Oslofjord im Süden bis an die Hochgebirge im Norden und Westen. Zwischen der Hauptstadt Oslo, den langen Talachsen wie dem Gudbrandsdal und den schneebedeckten Gipfeln von Jotunheimen liegt eine Region, die selten auf ein einziges Bild passt: norwegischer Großstadtalltag trifft hier auf Hochgebirge, historische Handelsrouten auf Stabkirchen und Kanäle.
Camper bewegen sich in Ostnorwegen zwischen sehr unterschiedlichen Welten. Rund um Oslo und den Oslofjord ist die Region dicht besiedelt, mit kurzen Wegen zu Stadt, Fjord und Sehenswürdigkeiten wie dem Vigelandpark oder der Skisprungschanze Holmenkollen. Weiter nördlich führt das Gudbrandsdal als alte Verkehrsachse hinauf ins Gebirge, wo Jotunheimen mit dem Galdhøpiggen den höchsten Punkt Norwegens und ganz Skandinaviens trägt und der benachbarte Rondane-Nationalpark, Norwegens ältester, noch Wildrentiere beherbergt. Richtung Agder liegt mit Telemark ein deutlich milderes Tiefland mit Kanal, Seen und Stabkirchen.
Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, sollte die Höhenunterschiede einplanen: Passstraßen wie die Sognefjellsvegen an der Grenze zu Vestlandet sind im Winter über Monate gesperrt, während der Oslofjord-Rand und das Telemark-Tiefland ganzjährig erreichbar bleiben.
Highlights
- Der Vigelandpark in Oslo zeigt 212 Skulpturen von Gustav Vigeland und ist mit jährlich ein bis zwei Millionen Besuchern die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Norwegens.
- Im Jotunheimen-Gebirge liegt mit dem Galdhøpiggen (2.469 m) der höchste Berg Norwegens und ganz Skandinaviens, Ausgangspunkt für die Besteigung ist Lom; die nahe Sognefjellsvegen, Nordeuropas höchstgelegene Passstraße, verbindet Lom mit Luster und ist von November bis Mai wegen Schnee gesperrt.
- Im Dovrefjell-Nationalpark, dessen Südteil noch zu Ostnorwegen gehört, leben freilebende, vor rund 70 Jahren aus Grönland wiederangesiedelte Moschusochsen; empfohlen wird, ihnen nur aus mindestens 200 Metern Entfernung zu begegnen.
- Der Telemarkskanal führt über 18 Schleusen von Skien nach Dalen, darunter die 1892 als „achtes Weltwunder“ gefeierte Schleusentreppe von Vrangfoss. In Telemark liegt auch die Heddal-Stabkirche bei Notodden, die als Norwegens größte erhaltene Stabkirche gilt.
Beste Reisezeit
Ostnorwegens Höhenunterschied zwischen Oslofjord und Jotunheimen setzt auch den Kalender: Die Hauptsaison liegt wie im übrigen Norwegen zwischen Juni und August, wenn die norwegischen Sommerferien viele Reisende an den Oslofjord und in die Täler ziehen. Mai, Juni und September sind ruhigere Monate für den Oslofjord-Rand und das Telemark-Tiefland, die ohnehin über eine längere Saison verfügen. Im Hochgebirge um Jotunheimen und Rondane ist die Saison spürbar kürzer: Passstraßen wie die Sognefjellsvegen bleiben von November bis Mai gesperrt, sodass sich Bergtouren und Hochgebirgscamping faktisch auf die Sommermonate konzentrieren.
Camping vor Ort
Rund um Oslo und den Oslofjord ist das Camping städtisch geprägt, mit kurzen Wegen in die Hauptstadt, Nähe zum Fjord und Ausflügen zu Vigelandpark oder Holmenkollen. Entlang der großen Talachsen — Gudbrandsdal, Valdres, Hallingdal, Østerdal — liegen klassische Durchgangs- und Etappenplätze auf dem Weg Richtung Gebirge oder Trondheim. Im Hochgebirge selbst, rund um Jotunheimen und Rondane, ist die Saison kurz und das Klima spürbar kühler, und die Plätze dienen vor allem als Ausgangspunkt für Touren auf den Galdhøpiggen oder den Besseggen-Grat. Richtung Agder, in Telemark und dem flacheren Vestfold/Østfold, dominiert dagegen mildes Tiefland mit Kanal, Seen und Stabkirchen wie Heddal – eine ruhigere, wasserorientierte Alternative zum Gebirge.
Anreise & Planung
Eine allgemeine Autobahn-Vignette gibt es in Norwegen nicht. Stattdessen wird auf vielen Straßen, Brücken und Tunneln sowie in mehreren Stadtzentren streckenweise Maut erhoben, und zwar automatisch: An den Mautstationen wird nur das Kennzeichen erfasst, bar bezahlen kann man nicht. Ausländische Fahrzeughalter bekommen die Rechnung anschließend per Post vom Dienstleister epass24, mit einer kleinen Zusatzgebühr für die Halterermittlung — wer sich vorab online bei epass24 registriert und eine Kreditkarte hinterlegt, spart diese Gebühr, und mit einem AutoPASS-Chip (brikke) gibt es zusätzlich Rabatt. Ein großer Kostenpunkt sind die Fähren, ohne die man die Fjorde im Westen kaum umfährt; sie sind meist mautpflichtig, mit der Vorausvereinbarung AutoPASS for Ferry lässt sich hier deutlich sparen. Norwegen ist insgesamt ein teures Reiseland, und die Anfahrt aus Deutschland ist lang — viele reisen über Dänemark und nehmen eine der Fähren nach Südnorwegen. Sonst gilt: das ganze Jahr über tagsüber Lichtpflicht, eine strenge Promillegrenze von 0,2, ein Tempolimit von meist 80 außerorts und 50 innerorts sowie im Winter die Pflicht zu passender Bereifung. Regional kommt hinzu: Hochgebirgspassstraßen wie die Sognefjellsvegen zwischen Lom und Luster, Nordeuropas höchstgelegene Passstraße, sind von November bis Mai wegen Schnee gesperrt — wer im Winter zwischen Ostnorwegen und Vestlandet unterwegs ist, muss auf tiefer gelegene Routen ausweichen.
Regeln & gut zu wissen
Norwegen ist für sein Jedermannsrecht (allemannsretten) bekannt, das jedem erlaubt, sich frei in der Natur aufzuhalten und auf unbebautem Land (utmark) zu zelten — mit mindestens 150 Metern Abstand zu bewohnten Häusern und höchstens zwei Nächten am selben Ort. Wichtig und oft missverstanden: Dieses Recht gilt nur für nicht-motorisierte Camper, also fürs Zelt, nicht für Wohnmobile, Campervans oder Wohnwagen. Mit dem Fahrzeug übernachtet man auf Camping- und Stellplätzen; das Stehen an Parkbuchten oder am Straßenrand ist nur dort geduldet, wo kein Verbotsschild steht, und ersetzt das Jedermannsrecht nicht. Rücksicht auf Natur und Anwohner wird großgeschrieben, und in Nationalparks und Schutzgebieten gelten eigene, strengere Regeln. Regional kommt hinzu: Im Dovrefjell-Nationalpark, dessen Südrand noch zu Ostnorwegen gehört, leben vor rund 70 Jahren aus Grönland wiederangesiedelte Moschusochsen frei im Gelände; empfohlen wird ein Mindestabstand von 200 Metern, mit Hund von 500 Metern, da die Tiere bei Bedrängnis nicht flüchten, sondern angreifen können.
Campingplätze
Alle Campingplätze in Ostnorwegen
99 Plätze · Seite 1 von 5
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Aurdal Fjordcamping
Ostnorwegen, Norwegen
- Saison: Ganzjährig
- 190 Stellplätze
- Hunde erlaubt
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KI-GrafikCampingplätze in Ostnorwegen in der App sammeln
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Bispen Camping NAF
Ostnorwegen, Norwegen
- Saison: Saisonbetrieb
- 74 Stellplätze
- Hunde erlaubt
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Elstad Camping
Ostnorwegen, Norwegen
- Saison: Saisonbetrieb
- 100 Stellplätze
- Hunde erlaubt
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FAQ
Häufige Fragen zu Camping in Ostnorwegen
Kann ich mit dem Wohnmobil nah an die Moschusochsen in Dovrefjell heranfahren, um sie zu fotografieren?
Nein. Die Tiere bewegen sich frei im Gelände, und empfohlen wird ein Mindestabstand von 200 Metern, mit Hund von 500 Metern, weil Moschusochsen bei Bedrängnis nicht flüchten, sondern angreifen können. Für die Beobachtung nutzt man ausgewiesene Wanderwege oder geführte Touren, nicht das Fahrzeug direkt am Tier.
Komme ich mit dem Wohnmobil im Winter über die Pässe von Ostnorwegen nach Vestlandet?
Über die Hochgebirgspässe meist nicht: Die Sognefjellsvegen zwischen Lom und Luster etwa ist von November bis Mai wegen Schnee gesperrt. Wer im Winter Richtung Westnorwegen will, muss auf tiefer gelegene, ganzjährig offene Routen ausweichen.
Brauche ich für die Einfahrt nach Oslo mit einem ausländischen Wohnmobil eine gesonderte Anmeldung?
Eine spezielle Oslo-Anmeldung gibt es nicht: Der Mautring der Hauptstadt funktioniert nach demselben automatischen System wie die Mautstellen im ganzen Land — das Kennzeichen wird erfasst, und ausländische Halter erhalten die Rechnung anschließend über den Dienstleister epass24.