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Campingplätze in Norwegen

Campingplätze in Norwegen: Fjorde und Gletscher im Westen, die milde Schärenküste im Süden, weite Hochebenen und der arktische Norden mit Lofoten und Mitternachtssonne.

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Überblick

Was du über Camping in Norwegen wissen solltest

Norwegen ist ein langgestrecktes, dünn besiedeltes Land, das fast überall vom Meer und von Bergen geprägt ist — die meisten Norweger leben nah an der Küste. Sein bekanntestes Bild sind die tiefen Fjorde im Westen, wo Steilwände, Wasserfälle und Gletscher wie der Jostedalsbreen bis nah ans Wasser reichen. Im Landesinneren steigt das Gebirge zu weiten Hochebenen und Nationalparks auf, mit der Hardangervidda und den hohen Gipfeln des Jotunheimen. Der Süden rund um Sørlandet ist milder und flacher, mit Schären, Badebuchten und weißen Holzhausstädten, während der Osten um Oslo breitere Täler und große Binnenseen trägt. Weit im Norden liegen die Lofoten und das Nordkap, wo im Sommer die Mitternachtssonne nicht untergeht und im Winter das Nordlicht steht.

Fürs Camping teilt sich das Land in mehrere sehr unterschiedliche große Räume. Am bekanntesten ist Fjordnorwegen im Westen, wo die Plätze zwischen Fjordufern, Wasserfällen und Gletscherzungen liegen. Der Süden mit seiner Schärenküste ist das mildere, sommerliche Badeland, und das Bergland mit seinen Hochebenen und Nationalparks ist das Revier fürs Wander- und Naturcamping. Dazu kommen der Osten rund um Oslo mit Tälern und Seen und der weite Norden bis zu den Lofoten und zum Nordkap, wo die Anfahrt lang wird, die Landschaft aber einzigartig ist.

Highlights

  • Fjordnorwegen im Westen — die weltberühmten Fjorde mit Steilwänden, Wasserfällen und Gletschern wie dem Jostedalsbreen
  • Der Süden rund um Sørlandet — milde Schärenküste mit Badebuchten und weißen Holzhausstädten
  • Das Bergland — weite Hochebenen und Nationalparks wie die Hardangervidda und die hohen Gipfel des Jotunheimen, ein Revier für Wanderer
  • Der hohe Norden — Lofoten, Nordkap und die Arktis mit Mitternachtssonne im Sommer und Nordlicht im Winter

Beste Reisezeit

Norwegens Campingsaison ist kurz und liegt klar im Sommer. Im Juni und Juli haben praktisch alle Plätze offen; im hohen Norden geht dann die Mitternachtssonne nicht unter, und man kann fast rund um die Uhr unterwegs sein. Frühsommer und September sind oft die schönsten Wochen — weniger Betrieb, aber noch mild genug. Im Spätherbst und Winter läuft nur ein kleinerer Teil der Plätze ganzjährig weiter; wer dann fährt, sollte Öffnung und Anfahrt vorher klären.

Camping vor Ort

Camping in Norwegen ist stark von der Landschaft geprägt: Die Plätze liegen an Fjorden und an der Küste, an Seen und Flüssen oder mitten im Fjell zwischen Bergen und Hochebenen. Im Westen prägt das Fjord- und Gletschercamping mit weiten Aussichten das Bild, der Süden bringt entspanntes Bade- und Schärencamping, und in den Bergen und im Norden steht man ruhiger und wilder, oft als Ausgangspunkt für Wanderungen oder lange Küstenstraßen. Die Wege zwischen zwei Zielen dauern wegen Fjorden und Fähren länger, als die Karte vermuten lässt.

Anreise & Maut

Eine allgemeine Autobahn-Vignette gibt es in Norwegen nicht. Stattdessen wird auf vielen Straßen, Brücken und Tunneln sowie in mehreren Stadtzentren streckenweise Maut erhoben, und zwar automatisch: An den Mautstationen wird nur das Kennzeichen erfasst, bar bezahlen kann man nicht. Ausländische Fahrzeughalter bekommen die Rechnung anschließend per Post vom Dienstleister epass24, mit einer kleinen Zusatzgebühr für die Halterermittlung — wer sich vorab online bei epass24 registriert und eine Kreditkarte hinterlegt, spart diese Gebühr, und mit einem AutoPASS-Chip (brikke) gibt es zusätzlich Rabatt. Ein großer Kostenpunkt sind die Fähren, ohne die man die Fjorde im Westen kaum umfährt; sie sind meist mautpflichtig, mit der Vorausvereinbarung AutoPASS for Ferry lässt sich hier deutlich sparen. Norwegen ist insgesamt ein teures Reiseland, und die Anfahrt aus Deutschland ist lang — viele reisen über Dänemark und nehmen eine der Fähren nach Südnorwegen. Sonst gilt: das ganze Jahr über tagsüber Lichtpflicht, eine strenge Promillegrenze von 0,2, ein Tempolimit von meist 80 außerorts und 50 innerorts sowie im Winter die Pflicht zu passender Bereifung.

Regeln & gut zu wissen

Norwegen ist für sein Jedermannsrecht (allemannsretten) bekannt, das jedem erlaubt, sich frei in der Natur aufzuhalten und auf unbebautem Land (utmark) zu zelten — mit mindestens 150 Metern Abstand zu bewohnten Häusern und höchstens zwei Nächten am selben Ort. Wichtig und oft missverstanden: Dieses Recht gilt nur für nicht-motorisierte Camper, also fürs Zelt, nicht für Wohnmobile, Campervans oder Wohnwagen. Mit dem Fahrzeug übernachtet man auf Camping- und Stellplätzen; das Stehen an Parkbuchten oder am Straßenrand ist nur dort geduldet, wo kein Verbotsschild steht, und ersetzt das Jedermannsrecht nicht. Rücksicht auf Natur und Anwohner wird großgeschrieben, und in Nationalparks und Schutzgebieten gelten eigene, strengere Regeln.

Campingplätze

Alle Campingplätze in Norwegen

366 Plätze · Seite 1 von 19

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Aamnes Camping

Nordnorwegen, Norwegen

  • Saison: Saisonbetrieb
  • 40 Stellplätze
  • Direkt am Meer
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Aglen Camping

Trøndelag, Norwegen

  • 58 Stellplätze
  • Direkt am Meer
  • Hunde erlaubt
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Andenes Camping

Nordnorwegen, Norwegen

  • Saison: Saisonbetrieb
  • 50 Stellplätze
  • Direkt am Meer
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in Norwegen

Wie funktionieren Maut und Fähren in Norwegen?

Eine Vignette gibt es nicht. Maut fällt streckenweise auf Straßen, Brücken, Tunneln und in einigen Stadtzentren an und wird automatisch über das Kennzeichen erfasst — bar zahlt man nicht. Als ausländischer Halter bekommt man die Rechnung per Post von epass24; wer sich vorab online registriert und eine Kreditkarte hinterlegt, spart die Zusatzgebühr, mit einem AutoPASS-Chip gibt es Rabatt. Die vielen Fjordfähren sind meist mautpflichtig, mit AutoPASS for Ferry lässt sich dabei sparen.

Darf ich mit dem Wohnmobil in Norwegen frei stehen?

Das bekannte Jedermannsrecht (allemannsretten) erlaubt zwar das freie Zelten in der Natur, gilt aber nur für nicht-motorisierte Camper — Wohnmobile, Campervans und Wohnwagen sind ausdrücklich nicht gedeckt. Mit dem Fahrzeug übernachtet man auf Camping- und Stellplätzen. An Parkbuchten oder am Straßenrand ist es nur geduldet, wo kein Verbotsschild steht, und ersetzt das Jedermannsrecht nicht; in Schutzgebieten gelten strengere Regeln.

Wann ist die beste Zeit fürs Camping in Norwegen?

Die Saison ist kurz und liegt im Sommer: Im Juni und Juli haben praktisch alle Plätze offen, im hohen Norden dann sogar mit Mitternachtssonne. Frühsommer und September sind oft am schönsten, weil es ruhiger und noch mild ist. Außerhalb der Sommermonate hat nur ein Teil der Plätze ganzjährig geöffnet — dann lohnt es sich, Öffnung und Anfahrt vorher zu klären.