Region

Campingplätze in Kärnten

Campingplätze in Kärnten: die wärmsten Badeseen der Alpen von Wörthersee bis Klopeiner See, dazu Berg- und Talcamping in Hohen Tauern, Nockbergen und Gailtal.

Überblick

Was du über Camping in Kärnten wissen solltest

Kärnten ist Österreichs warmer Süden — und deutlich mehr als seine berühmten Badeseen. Das milde Klima und die klaren, warmen Seen prägen das offene Seenland rund um Klagenfurt und Villach. Nach Nordwesten steigt das Land aber in die Hohen Tauern auf, mit dem Großglockner als höchstem Berg Österreichs und dem größten Nationalpark der Alpen. Dazwischen liegen die sanfteren Nockberge, und im Südwesten ziehen sich Gail- und Lesachtal in die Berge. Im Süden bilden Karawanken und Karnische Alpen die Grenze zu Slowenien und Italien.

Beim Camping ist Kärnten vor allem ein See-Land: Die meisten Plätze liegen am Wasser, und die dichtesten Camping-Gegenden reihen sich an den großen Badeseen vom Wörthersee bis zum warmen Klopeiner See im Süden. Wer lieber in den Bergen steht, wird trotzdem fündig — in den Tälern hinauf zu den Hohen Tauern, in den Nockbergen und im ruhigen Gailtal. So verbindet die Region entspanntes Baden mit echtem Berg- und Talcamping.

Highlights

  • Die wärmsten Badeseen der Alpen: Vom Wörthersee bis zum Klopeiner See erreichen die Kärntner Seen im Sommer Badetemperaturen, die weiter nördlich in den Alpen selten sind — hier liegt der Kern des Campings im Land.
  • Hohe Tauern und Großglockner: Im Nordwesten steigt Kärnten in den größten Nationalpark der Alpen auf, mit dem höchsten Berg Österreichs — Bergcamping in den Tälern von Möll und Drau statt am Seeufer.
  • Die Nockberge: Zwischen Seenland und Hohen Tauern liegt eine sanftere, runde Mittelgebirgslandschaft, heute Biosphärenpark — ruhiges Natur- und Wandercamping abseits der belebten Ufer.
  • Der stille Südwesten: Gail- und Lesachtal ziehen sich in die Berge — die Karnischen Alpen bilden hier die Grenze zu Italien, die Karawanken weiter östlich die zu Slowenien; dünn besiedelte Tallagen für alle, die es ruhig mögen.

Beste Reisezeit

Die Hauptsaison läuft vom späten Frühjahr bis in den frühen Herbst. Kärntens Seen gehören zu den wärmsten der Alpen und erwärmen sich früh, sodass die Badesaison entsprechend lang ausfällt; im Hochsommer wird es an den bekannten Ufern voll und heiß. Angenehmer sind für viele der Juni und der September — das Wasser ist dann noch warm genug, die Plätze sind ruhiger, und für Wanderungen in den Tauern oder Fahrten auf den Panoramastraßen ist das mildere Wetter ideal.

Camping vor Ort

Kärnten teilt sich beim Camping in einen See-Süden und ein Berg-Hinterland. Den Kern bilden die warmen Badeseen, die als die wärmsten und saubersten der Alpen gelten — der Wörthersee ist der größte und bekannteste, dazu kommen Millstätter und Ossiacher See, und im Süden liegt der besonders warme Klopeiner See. Naturnäher gibt sich der Weißensee. Nach Nordwesten führen die Alpentäler ins Hochgebirge, wo man näher am Nationalpark Hohe Tauern und am Großglockner steht; die Nockberge liegen als sanftere Mittelgebirgslandschaft dazwischen, und Gail- und Lesachtal im Südwesten sind die stillen, wenig überlaufenen Tallagen. Verbindendes Motiv ist das milde Klima in Österreichs Süden.

Anreise & Planung

Auf Autobahnen und Schnellstraßen gilt in Österreich Vignettenpflicht, auch für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen. Die digitale Vignette ist ans Kennzeichen gebunden und in verschiedenen Laufzeiten von einem Tag bis zu einem Jahr erhältlich. Zusätzlich zur Vignette kostet auf einigen Alpenstrecken eine separate Sondermaut — dazu gehören die Brennerautobahn, die Tauernautobahn, der Arlbergtunnel, der Felbertauerntunnel sowie Panoramastraßen wie die Großglockner-Hochalpenstraße. Eine Umweltplakette wie in Deutschland brauchen Pkw und Wohnmobile bis 3,5 Tonnen nicht; sie gelten verkehrsrechtlich als Pkw. Auf einzelnen Abschnitten können aus Luftschutzgründen variable Tempolimits gelten. In Kärnten selbst führen mehrere Panoramastraßen als eigene Mautstrecken in die Berge, darunter die Nockalmstraße durch die Nockberge, die Villacher Alpenstraße auf den Dobratsch und die Malta-Hochalmstraße im Maltatal.

Regeln & gut zu wissen

Wildcampen ist in Österreich grundsätzlich stark eingeschränkt, und die Regeln unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. In Tirol ist das Campieren außerhalb von Campingplätzen — mit Zelt wie mit Wohnmobil — grundsätzlich verboten, in Kärnten das Zelten und Abstellen in der freien Landschaft ebenfalls, mit teils empfindlichen Strafen. In Nationalparks und Naturschutzgebieten gilt überall ein striktes Verbot. Rast- und Parkplätze darf man nur für eine Ruhepause nutzen, nicht zum Übernachten mit aufgebauten Campingmöbeln. Am einfachsten und sichersten übernachtet man auf offiziellen Plätzen.

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Camping Arneitz

Kärnten, Österreich

  • Saison: Ganzjährig
  • 420 Stellplätze
  • Direkt am See
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Camping Blasge

Kärnten, Österreich

  • 100 Stellplätze
  • Direkt am See
  • Hunde erlaubt
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in Kärnten

Ist Kärnten eher etwas für Seen- oder für Bergurlaub?

Beides, aber der Schwerpunkt liegt klar am Wasser: Die warmen Badeseen sind Kärntens Aushängeschild, und die meisten Plätze liegen am See. Wer lieber in die Berge will, findet trotzdem gutes Camping — in den Alpentälern des hochalpinen Oberkärnten und in den Mittelgebirgslagen dazwischen. Viele verbinden beides: vormittags baden, nachmittags in die Berge.

An welchem See soll ich Station machen?

Das hängt vom Urlaubsstil ab. Der Wörthersee ist der größte und bekannteste, Millstätter und Ossiacher See liegen zwischen den Bergen. Der kleine Klopeiner See im Süden gilt als der wärmste der Kärntner Seen, während der Weißensee naturnäher ausfällt. Kärntens Seen zählen ohnehin zu den wärmsten und saubersten der Alpen — viel falsch macht man mit keinem.

Muss ich für die Bergstraßen extra zahlen?

Auf einigen ja. Neben der österreichischen Vignette und den bekannten Alpen-Sondermauten führen in Kärnten mehrere Panoramastraßen als eigene Mautstrecken in die Höhe — etwa die Nockalmstraße durch die Nockberge, die Villacher Alpenstraße auf den Dobratsch und die Malta-Hochalmstraße im Maltatal. Fürs reine Seencamping am Talboden braucht ihr davon nichts.