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Campingplätze in Österreich

Campingplätze in Österreich: Alpentäler und Badeseen, dazu der Donauraum mit der Wachau und der sonnige, weinreiche Osten von Weinviertel bis Südsteiermark.

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Überblick

Was du über Camping in Österreich wissen solltest

Österreich ist zu großen Teilen Gebirgsland — die Ostalpen nehmen rund zwei Drittel der Fläche ein. Ihre West-Ost-Ausdehnung reicht vom Bodensee und Vorarlberg im Westen bis zum Wienerwald am Rand Wiens. Der höchste Berg ist der Großglockner in den Hohen Tauern, geografisch eher in der Landesmitte. Zwischen dem Alpennordrand und der Donau liegt das hügelige Alpenvorland. Die Donau selbst ist die große Flussachse des Landes, mit der Wachau und ihren Weinterrassen zwischen Melk und Krems. Nördlich der Donau steigt ein bewaldetes Granithochland an — das Mühl- und das Waldviertel, kühler und ruhiger, mit Wäldern und Teichen. Nach Osten wird das Land flach, warm und sonnig, vom Weinviertel bis zum Neusiedler See im Burgenland. Im Südosten runden die Weinhügel der Südsteiermark und das steirische Thermenland das Bild.

Fürs Camping hat Österreich mehrere große Räume. Im Westen zieht sich der Alpenbogen durch Tirol, das Salzburger Land und Vorarlberg — hier steht man im Tal zwischen hohen Bergen, oft mit einer Skiregion in der Nähe. Im Süden und in der Mitte liegen die warmen Badeseen Kärntens und das Salzkammergut, wo sich alles ums Baden dreht. Entlang der Donau und durch die Wachau geht es ums Fluss- und Radcamping am Wasser. Im Granithochland nördlich der Donau findet man ruhiges Naturcamping an Wäldern und Teichen. Und der wärmere Osten um den Neusiedler See sowie die Südsteiermark mit ihren Weinhügeln und Thermen sind das sonnige Gegenstück zur Alpenkulisse.

Highlights

  • Der Alpenbogen im Westen — Camping in den Tälern von Tirol, dem Salzburger Land und Vorarlberg
  • Die warmen Seen — Kärntens Badeseen im Süden und das Salzkammergut in der Mitte
  • Der Donauraum mit der Wachau — Fluss- und Radcamping zwischen Weinterrassen
  • Der sonnige Osten und Südosten — Wein und Thermen vom Weinviertel über den Neusiedler See bis in die Südsteiermark

Beste Reisezeit

Die Hauptsaison läuft von Mai bis September, mit dem Hochsommer als voller Zeit an den Badeseen. An den Bergplätzen sind Frühling und Herbst oft die schönsten Wochen zum Wandern und Radeln. Österreich ist außerdem ein echtes Ganzjahresziel: In den Skiregionen bleibt ein guter Teil der Plätze über den Winter offen, Wintercamping ist hier keine Ausnahme.

Camping vor Ort

Beim Camping ist Österreich vor allem Berg und Wasser, aber längst nicht nur. In den Alpentälern von Tirol, dem Salzburger Land und Vorarlberg steht man mitten im Gebirge, mit Wander- und Radwegen vor der Tür und vielen Plätzen in Skigebietsnähe. An den warmen Badeseen Kärntens und im Salzkammergut dreht sich alles ums Baden. Entlang der Donau und durch die Wachau reiht sich Fluss- und Radcamping am Wasser. Im bewaldeten Norden findet man ruhige Lagen an Teichen und Wäldern. Im sonnigen Osten und Südosten kommen Wein- und Thermenland dazu, was auch die kühlere Jahreszeit trägt.

Anreise & Maut

Auf Autobahnen und Schnellstraßen gilt in Österreich Vignettenpflicht, auch für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen. Die digitale Vignette ist ans Kennzeichen gebunden und in verschiedenen Laufzeiten von einem Tag bis zu einem Jahr erhältlich. Zusätzlich zur Vignette kostet auf einigen Alpenstrecken eine separate Sondermaut — dazu gehören die Brennerautobahn, die Tauernautobahn, der Arlbergtunnel, der Felbertauerntunnel sowie Panoramastraßen wie die Großglockner-Hochalpenstraße. Eine Umweltplakette wie in Deutschland brauchen Pkw und Wohnmobile bis 3,5 Tonnen nicht; sie gelten verkehrsrechtlich als Pkw. Auf einzelnen Abschnitten können aus Luftschutzgründen variable Tempolimits gelten.

Regeln & gut zu wissen

Wildcampen ist in Österreich grundsätzlich stark eingeschränkt, und die Regeln unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. In Tirol ist das Campieren außerhalb von Campingplätzen — mit Zelt wie mit Wohnmobil — grundsätzlich verboten, in Kärnten das Zelten und Abstellen in der freien Landschaft ebenfalls, mit teils empfindlichen Strafen. In Nationalparks und Naturschutzgebieten gilt überall ein striktes Verbot. Rast- und Parkplätze darf man nur für eine Ruhepause nutzen, nicht zum Übernachten mit aufgebauten Campingmöbeln. Am einfachsten und sichersten übernachtet man auf offiziellen Plätzen.

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Camping Temel

Steiermark, Österreich

  • Saison: Saisonbetrieb
  • Sanitär
  • Strom
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Camping Seefeld

Oberösterreich, Österreich

  • Saison: Saisonbetrieb
  • Direkt am See
  • Sanitär
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in Österreich

Fahre ich für Bergcamping oder für Seecamping nach Österreich?

Beides ist möglich, und die beiden Welten liegen nah beieinander. Im Westen trägt der Alpenbogen durch Tirol, das Salzburger Land und Vorarlberg das Bergcamping — man steht im Tal zwischen hohen Gipfeln, oft in Skigebietsnähe. Fürs Seecamping fährt man in den Süden an die warmen Badeseen Kärntens oder in die Mitte ins Salzkammergut mit seinen Seen zwischen den Bergen.

Brauche ich in Österreich Vignette und zusätzliche Maut?

Ja. Auf Autobahnen und Schnellstraßen ist eine Vignette Pflicht, auch für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen; die digitale Version ist ans Kennzeichen gebunden. Auf einigen Alpenstrecken wie Brenner, Tauern, Arlberg oder der Großglockner-Hochalpenstraße kommt eine separate Sondermaut dazu.

Ist Camping in Österreich nur etwas für den Sommer?

Nein. Der Sommer ist die Hauptzeit an den Seen, aber Österreich ist ein Ganzjahresziel: In den Skiregionen bleiben viele Plätze über den Winter offen, und an den Bergplätzen sind auch Frühling und Herbst zum Wandern und Radeln schöne Reisezeiten.