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Campingplätze in Oberösterreich

Campingplätze in Oberösterreich: Seecamping im Salzkammergut, Radcamping an der Donau, ruhiges Naturcamping im Mühlviertel und in den Kalkalpen im Süden.

Überblick

Was du über Camping in Oberösterreich wissen solltest

Oberösterreich liegt in drei Streifen von Nord nach Süd. Nördlich der Donau steigt das Mühlviertel an, ein bewaldetes, über Jahrmillionen glattgeschliffenes Granithochland, ruhig und hügelig. In der Mitte durchzieht die Donau das Land als große Fluss- und Radweg-Achse, mit Linz, Wels und Steyr und der engen Flussschleife der Schlögener Schlinge. Im Süden wird es alpin: Hier liegen fast alle großen Seen im Salzkammergut, dahinter steigen die Kalkalpen bis zum Dachstein auf – die Kulturlandschaft Hallstatt–Dachstein gehört zum UNESCO-Welterbe.

Fürs Camping ist Oberösterreich vor allem für das Salzkammergut bekannt, wo die Plätze an Attersee, Traunsee, Mondsee und Hallstätter See liegen und viele Standorte direkt am Wasser stehen. Gleichwertig daneben gibt es aber noch drei ganz andere Camping-Räume: entlang der Donau mit dem Donauradweg, im stillen, waldreichen Mühlviertel und im alpinen Süden rund um Pyhrn-Priel und den Nationalpark Kalkalpen. Wer die bekannten Seen meidet, findet abseits deutlich ruhigere Ecken.

Highlights

  • Salzkammergut: Hier liegen fast alle großen Seen Oberösterreichs – Attersee, Traunsee, Mondsee und Hallstätter See –, der bekannteste Seecamping-Raum des Landes, mit der Welterbe-Landschaft Hallstatt–Dachstein im Süden.
  • Donauraum: Die Donau zieht als Fluss- und Radweg-Achse durch das Land, vorbei an Linz und der engen Schlögener Schlinge – gute Basis für eine Radtour auf dem Donauradweg mit dem Wohnmobil als Standquartier.
  • Mühlviertel: Nördlich der Donau ein bewaldetes, sanft gewelltes Granithochland – ruhiges Naturcamping abseits der bekannten Seen, deutlich stiller als der touristische Süden.
  • Alpiner Süden: Rund um Pyhrn-Priel und den Nationalpark Kalkalpen liegt eine der größten Waldwildnisse Österreichs, mit dem Dachstein als höchstem Punkt – Camping als Basis für Berge und Wandern.

Beste Reisezeit

Die Seesaison im Salzkammergut ist klar auf den Sommer ausgerichtet, wenn die Badeseen warm sind und der Betrieb an Attersee, Traunsee und Mondsee am dichtesten wird – dann lohnt sich frühes Reservieren an den beliebten Seeplätzen. Für den Donauradweg, das Mühlviertel und Wandertouren im Süden sind Frühling und Frühherbst oft die schöneren Wochen: milder, leerer und mit langen hellen Tagen. Wer Ruhe sucht, meidet den Hochsommer an den Seen und fährt eher in den Rand der Saison.

Camping vor Ort

Oberösterreich bündelt vier recht verschiedene Camping-Welten. Am bekanntesten ist das Seecamping im Salzkammergut, wo die Plätze an den Ufern von Attersee, Traunsee, Mondsee und Hallstätter See liegen, oft mit direktem Wasserzugang. Entlang der Donau geht es ums Radeln und um den Fluss – der Donauradweg führt an einer Reihe von Plätzen vorbei, etwa im Bereich der Schlögener Schlinge. Im Mühlviertel nördlich der Donau steht man ruhiger, im waldigen Granithochland abseits der großen Ziele. Und im alpinen Süden rund um Pyhrn-Priel und den Nationalpark Kalkalpen ist Camping die Basis für Berge und Wälder. Das verbindende Motiv ist der Wechsel von Wasser zu Wald und Berg auf kurzer Strecke.

Anreise & Planung

Auf Autobahnen und Schnellstraßen gilt in Österreich Vignettenpflicht, auch für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen. Die digitale Vignette ist ans Kennzeichen gebunden und in verschiedenen Laufzeiten von einem Tag bis zu einem Jahr erhältlich. Zusätzlich zur Vignette kostet auf einigen Alpenstrecken eine separate Sondermaut — dazu gehören die Brennerautobahn, die Tauernautobahn, der Arlbergtunnel, der Felbertauerntunnel sowie Panoramastraßen wie die Großglockner-Hochalpenstraße. Eine Umweltplakette wie in Deutschland brauchen Pkw und Wohnmobile bis 3,5 Tonnen nicht; sie gelten verkehrsrechtlich als Pkw. Auf einzelnen Abschnitten können aus Luftschutzgründen variable Tempolimits gelten.

Regeln & gut zu wissen

Wildcampen ist in Österreich grundsätzlich stark eingeschränkt, und die Regeln unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. In Tirol ist das Campieren außerhalb von Campingplätzen — mit Zelt wie mit Wohnmobil — grundsätzlich verboten, in Kärnten das Zelten und Abstellen in der freien Landschaft ebenfalls, mit teils empfindlichen Strafen. In Nationalparks und Naturschutzgebieten gilt überall ein striktes Verbot. Rast- und Parkplätze darf man nur für eine Ruhepause nutzen, nicht zum Übernachten mit aufgebauten Campingmöbeln. Am einfachsten und sichersten übernachtet man auf offiziellen Plätzen.

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Camping Seefeld

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  • Saison: Saisonbetrieb
  • Direkt am See
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in Oberösterreich

Welcher Teil Oberösterreichs passt zum Seecamping?

Die Seen liegen fast alle im Salzkammergut im Süden – Attersee, Traunsee, Mondsee und Hallstätter See sind die klassischen Ziele, viele Plätze stehen dort direkt am Wasser. Das ist zugleich der bekannteste und im Hochsommer vollste Camping-Raum des Landes. Wer Wasser, aber mehr Ruhe möchte, schaut eher an die Donau; wald- und bergnahes Naturcamping findet man im Mühlviertel und im Süden bei den Kalkalpen.

Eignet sich Oberösterreich für eine Radtour entlang der Donau?

Ja, die Donau ist eine der großen Achsen der Region, und der Donauradweg führt an einer Reihe von Plätzen vorbei. Landschaftlich markant ist die Schlögener Schlinge, wo sich der Fluss eng durch das Tal windet. Viele nutzen einen Platz an der Donau als Standquartier für Tagesetappen; Linz, Wels und Steyr liegen ebenfalls an dieser Achse.

Gibt es in Oberösterreich auch Berg- und Naturcamping abseits der Seen?

Ja, gleich in zwei Richtungen. Im Süden rund um Pyhrn-Priel und den Nationalpark Kalkalpen ist Camping die Basis für Berge, Wälder und Wandertouren bis hinauf zum Dachstein. Und nördlich der Donau liegt das Mühlviertel, ein ruhiges, bewaldetes Granithochland – beides deutlich stiller als die bekannten Seen im Salzkammergut.