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Campingplätze in der Steiermark

Campingplätze in der Steiermark: Bergseen im Ausseerland, Thermencamping im Südosten, sanftes Weinland im Süden und die Alpen um Schladming und das Gesäuse.

Überblick

Was du über Camping in der Steiermark wissen solltest

Die Steiermark ist das grüne Herz Österreichs: das zweitgrößte Bundesland, zu weiten Teilen bewaldet und landschaftlich so vielgestaltig, dass ihr Wahlspruch „vom Gletscher zum Wein“ kaum übertreibt. Im Nordwesten türmen sich die Alpen mit dem Dachstein über Schladming, dem wilden Gesäuse und dem Ausseerland und seinen stillen Bergseen. Nach Süden hin wird das Land weicher und wärmer — sanfte Weinhügel, die man die Steirische Toskana nennt, und im Südosten ein Thermenland mit vielen Heilquellen. Dazwischen liegen die Landeshauptstadt Graz mit ihrer Weltkulturerbe-Altstadt und das Murtal, das sich als grüne Längsachse durchs Land zieht.

Fürs Camping zerfällt die Steiermark in mehrere sehr unterschiedliche Welten. Das Ausseerland und die Bäderseen bringen die klassische Seelage, an der hier auffällig viele Plätze liegen; im Südosten kommen Campingplätze direkt an den großen Thermen dazu, die auch im Winter offen halten. Der Süden ist Wein- und Genussland zum Radeln und Verkosten, der alpine Nordwesten um Schladming und das Gesäuse dagegen Wander- und Skigebiet. Verbindend ist das viele Grün und das Wasser — Seen, die Flüsse Mur und Enns und die Thermalquellen ziehen sich durch fast alle Teile des Landes.

Highlights

  • Der Süden ist Weinland: sanfte Hügel, Weinstraßen und Buschenschanken, die man die Steirische Toskana nennt — warmes Hügelland, das zum Radfahren und Verkosten einlädt.
  • Im Thermen- & Vulkanland im Südosten liegen Campingplätze direkt an den großen Heilbädern; viele halten das ganze Jahr offen und machen die Steiermark zu einem echten Winterziel.
  • Der alpine Nordwesten reicht vom Dachstein über Schladming bis ins Ennstal mit dem Nationalpark Gesäuse — Berg-, Wander- und Skirevier.
  • Das Ausseerland ist das steirische Salzkammergut: stille Bergseen wie Grundlsee und Altaussee, umstanden von Fels und Wald.

Beste Reisezeit

Die Steiermark hat kein einzelnes Saisonfenster, weil ihre Teile zu verschieden sind. Der Sommer passt überall — zum Baden an den Seen, zum Wandern im Ennstal und im Gesäuse. Den Süden erlebt man am schönsten im Spätsommer und Herbst, wenn in den Weinorten gelesen und aufgetischt wird. Und weil die Thermen ganzjährig geöffnet sind und Schladming ein Skigebiet ist, lohnt sich hier auch die kalte Jahreszeit fürs Camping.

Camping vor Ort

Vier Camping-Landschaften teilen sich die Steiermark. Im Ausseerland und an den Bäderseen liegen die Plätze am Wasser, ruhig und von Bergen umstanden. Das Thermenland im Südosten ist die Besonderheit des Landes: Hier stehen Campingplätze direkt an den großen Heilbädern, oft mit eigenem Zugang zur Therme und Betrieb das ganze Jahr. Der Süden ist warmes Weinhügelland, das sich über Weinstraßen und Buschenschanken zum Radfahren und Einkehren erschließt, der alpine Nordwesten um Schladming, Dachstein und Gesäuse das Revier für Wanderer und Skifahrer. Was alles zusammenhält, ist das viele Grün, für das die „Grüne Mark“ ihren Namen trägt.

Anreise & Planung

Auf Autobahnen und Schnellstraßen gilt in Österreich Vignettenpflicht, auch für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen. Die digitale Vignette ist ans Kennzeichen gebunden und in verschiedenen Laufzeiten von einem Tag bis zu einem Jahr erhältlich. Zusätzlich zur Vignette kostet auf einigen Alpenstrecken eine separate Sondermaut — dazu gehören die Brennerautobahn, die Tauernautobahn, der Arlbergtunnel, der Felbertauerntunnel sowie Panoramastraßen wie die Großglockner-Hochalpenstraße. Eine Umweltplakette wie in Deutschland brauchen Pkw und Wohnmobile bis 3,5 Tonnen nicht; sie gelten verkehrsrechtlich als Pkw. Auf einzelnen Abschnitten können aus Luftschutzgründen variable Tempolimits gelten. In der Steiermark selbst führt die A9 Pyhrn Autobahn zwei solche Streckenmaut-Abschnitte, den Bosruck- und den Gleinalmtunnel, für die zusätzlich zur Vignette eine Maut anfällt.

Regeln & gut zu wissen

Wildcampen ist in Österreich grundsätzlich stark eingeschränkt, und die Regeln unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. In Tirol ist das Campieren außerhalb von Campingplätzen — mit Zelt wie mit Wohnmobil — grundsätzlich verboten, in Kärnten das Zelten und Abstellen in der freien Landschaft ebenfalls, mit teils empfindlichen Strafen. In Nationalparks und Naturschutzgebieten gilt überall ein striktes Verbot. Rast- und Parkplätze darf man nur für eine Ruhepause nutzen, nicht zum Übernachten mit aufgebauten Campingmöbeln. Am einfachsten und sichersten übernachtet man auf offiziellen Plätzen.

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Camping Temel

Steiermark, Österreich

  • Saison: Saisonbetrieb
  • Sanitär
  • Strom
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Camping Murinsel

Steiermark, Österreich

  • Saison: Saisonbetrieb
  • 80 Stellplätze
  • Direkt am See
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in der Steiermark

Weinland im Süden oder Alpen im Norden — was passt besser?

Das sind zwei sehr verschiedene Urlaube. Der Süden rund um die südsteirischen Weinstraßen ist warmes, gemütliches Hügelland, mit Radwegen zwischen den Weinhügeln und Einkehr in den Buschenschanken. Der Nordwesten um Schladming, den Dachstein und das Gesäuse ist Hochgebirge zum Wandern, Bergsteigen und im Winter zum Skifahren. Wer Ruhe und Genuss sucht, fährt in den Süden; wer Berge will, in den Norden.

Kann man in der Steiermark auch im Winter campen?

Ja, und das aus zwei Gründen. Im Südosten liegen Campingplätze direkt an den großen Thermen, die ganzjährig geöffnet sind — Wintercamping mit Thermenzugang ist hier ein eigenes Thema. Und im Nordwesten ist Schladming ein Skigebiet, sodass sich auch dort Plätze für die kalte Jahreszeit finden.

Wo findet man in der Steiermark Camping am See?

Vor allem im Ausseerland im Nordwesten, dem steirischen Teil des Salzkammerguts, mit Bergseen wie Grundlsee und Altaussee. Dazu kommen kleinere Badeseen in anderen Landesteilen. Seelage ist in der Steiermark verbreiteter, als man es bei einem so bergigen und grünen Land zunächst vermutet.