Region

Campingplätze im Burgenland

Campingplätze im Burgenland: der Neusiedler See mit Wind und Radwegen, der Nationalpark im Seewinkel, die Weinorte der Mitte und das Thermenland im Süden.

Überblick

Was du über Camping im Burgenland wissen solltest

Das Burgenland ist die Österreich-Seite ohne Alpenbild: das flachste Bundesland Österreichs, warm und sonnig — die viel zitierte Sonnenseite des Landes, ganz ohne hohe Berge. Im Norden liegt der Neusiedler See, ein flacher Steppensee mit breitem Schilfgürtel, dahinter der Seewinkel mit seinen Salzlacken und einer außergewöhnlichen Vogelwelt. Nach Süden hin wird das Land hügeliger: In der Mitte reihen sich die Weinorte des Blaufränkischlands, ganz im Süden liegt ein ruhiges, sanft gewelltes Thermenland.

Die Campingauswahl ist überschaubar und sommerlich geprägt. Am dichtesten ist das Angebot rund um den Neusiedler See, wo Wind, Wasser, Radwege und Nationalpark nah beieinanderliegen. Die Weinorte im Mittelburgenland und das thermenreiche Südburgenland sind gleichwertige Ziele, auch wenn dort weniger Plätze zu finden sind. Fürs alpine oder hochgelegene Bergcamping ist das Burgenland der falsche Ort.

Highlights

  • Neusiedler See: ein flacher Steppensee mit breitem Schilfgürtel, warm und windig — das Zentrum fürs Segeln, Surfen und die flachen Radwege rund ums Wasser.
  • Seewinkel und Nationalpark Neusiedler See–Seewinkel: Salzlacken und pannonische Steppe mit einer außergewöhnlichen Vogelwelt, grenzüberschreitend Teil eines UNESCO-Welterbes.
  • Weinland: hügelige Rebflächen rund um den kräftigen Blaufränkisch im Mittelburgenland, dazu die Weinorte der Ruster Bucht am Neusiedler See — Camping zwischen Wein und Genuss.
  • Südburgenland und Thermen: das ruhigste, grünste Eck des Landes mit sanften Hügeln, dazu bekannte Thermen — Bad Tatzmannsdorf im Süden und Lutzmannsburg im Mittelburgenland.

Beste Reisezeit

Die guten Campingwochen liegen im Burgenland zwischen April und Oktober. Frühling und Herbst passen besonders zu Radtouren, Weinorten, Natur und Thermen — angenehm warm, aber nicht mehr voll. Im Hochsommer wird es am Neusiedler See am schnellsten eng; wer dann an den See will, plant besser früh. Ganzjährig geöffnete Plätze sind selten, das Burgenland ist beim Camping klar eine Warm-Saison-Region.

Camping vor Ort

Camping im Burgenland heißt Flachland, Sonne und Wasser statt Berge. Am Neusiedler See dreht sich vieles um See, Wind und die flachen Radwege entlang des Schilfgürtels, dazu der Nationalpark im Seewinkel mit seiner Vogelwelt. Wer es ruhiger und grüner mag, findet in den Weinhügeln des Mittelburgenlands und im Thermenland des Südburgenlands das andere Gesicht der Region: sanfte Landschaft, Weinorte und Thermen. Das verbindende Motiv ist das milde, pannonische Klima, das die Saison früh beginnen und spät enden lässt.

Anreise & Planung

Auf Autobahnen und Schnellstraßen gilt in Österreich Vignettenpflicht, auch für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen. Die digitale Vignette ist ans Kennzeichen gebunden und in verschiedenen Laufzeiten von einem Tag bis zu einem Jahr erhältlich. Zusätzlich zur Vignette kostet auf einigen Alpenstrecken eine separate Sondermaut — dazu gehören die Brennerautobahn, die Tauernautobahn, der Arlbergtunnel, der Felbertauerntunnel sowie Panoramastraßen wie die Großglockner-Hochalpenstraße. Eine Umweltplakette wie in Deutschland brauchen Pkw und Wohnmobile bis 3,5 Tonnen nicht; sie gelten verkehrsrechtlich als Pkw. Auf einzelnen Abschnitten können aus Luftschutzgründen variable Tempolimits gelten.

Regeln & gut zu wissen

Wildcampen ist in Österreich grundsätzlich stark eingeschränkt, und die Regeln unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. In Tirol ist das Campieren außerhalb von Campingplätzen — mit Zelt wie mit Wohnmobil — grundsätzlich verboten, in Kärnten das Zelten und Abstellen in der freien Landschaft ebenfalls, mit teils empfindlichen Strafen. In Nationalparks und Naturschutzgebieten gilt überall ein striktes Verbot. Rast- und Parkplätze darf man nur für eine Ruhepause nutzen, nicht zum Übernachten mit aufgebauten Campingmöbeln. Am einfachsten und sichersten übernachtet man auf offiziellen Plätzen.

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FAQ

Häufige Fragen zu Camping im Burgenland

Für wen passt das Burgenland beim Camping?

Gut für alle, die es flach, warm und sonnig mögen: den Neusiedler See mit Wind und Radwegen, die Vogelwelt im Nationalpark, die Weinorte der Mitte und die Thermen im Süden. Weniger passend, wenn ihr alpines Camping oder hohe Berglagen sucht — Berge in diesem Sinn hat das Burgenland nicht.

See, Wein oder Süden — welcher Teil des Burgenlands passt zu mir?

Rund um den Neusiedler See geht es um Wasser, Wind, Radwege und den Nationalpark im Seewinkel; das ist der lebhafteste Teil. Das Mittelburgenland ist Weinland mit hügeliger Landschaft, das Südburgenland das ruhigere, grüne Thermeneck. Die Auswahl ist am See am größten, die anderen Teile sind aber genauso ein eigenes Ziel.

Darf ich am Neusiedler See und im Seewinkel frei stehen oder übernachten?

Im Nationalpark Neusiedler See–Seewinkel gilt wie in allen österreichischen Nationalparks ein striktes Campier- und Übernachtungsverbot außerhalb offizieller Plätze — das betrifft die Salzlacken und Schilfflächen im Seewinkel. Dazu kommt, dass es am flachen, offenen See oft kräftig weht; wer mit dem Wohnmobil kommt, steht am einfachsten und sichersten auf einem Campingplatz am Wasser statt frei in der Landschaft.