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Appenzell Ausserrhoden, Schweiz
Camping Schönengrund
- Saison: Ganzjährig
- 40 Stellplätze
- Hunde erlaubt
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Region
Appenzell Ausserrhoden ist beim Camping sehr klein: ein einziger Platz als ruhige Basis, um das Hügelland und den Alpstein rund um den Säntis zu erwandern.
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Appenzell Ausserrhoden, Schweiz
Überblick
Appenzell Ausserrhoden ist ein kleiner, deutschsprachiger Kanton im Nordosten der Schweiz, ganz vom Kanton St. Gallen umschlossen und seit der Trennung vom katholischen Innerrhoden 1597 reformiert geprägt. Es ist eine sanfte Voralpenlandschaft aus grünen Hügeln und verstreuten Einzelhöfen am Fuß des Alpstein, über dem der Säntis aufragt. Vom lebendigen Herisau im Hinterland über die Terrassendörfer des Vorderlands mit Weitblick übers Rheintal reicht ein überschaubares, aber abwechslungsreiches Land – bekannt für Wandern und für lebendiges Brauchtum.
Beim Camping ist der Kanton allerdings sehr klein: Es gibt hier nur einen einzigen Platz, keine Auswahl über mehrere Teilräume. Dieser eine Standort ist keine Campingregion für sich, sondern eine Basis, um das Appenzellerland und den Alpstein zu erwandern, die Dörfer zu besuchen und das Brauchtum mitzunehmen. See- oder großes Familien-Resort-Camping sucht man hier vergebens – dafür Ruhe im Hügelland.
Highlights
Die Hauptzeit ist die Wandersaison von Frühling bis Herbst, wenn die Hügel grün sind und die Höhenwege im Alpstein frei liegen; im Frühsommer ziehen die Herden auf die Alpen. Der Winter ist ruhig und schneereich – ob der eine Platz dann geöffnet ist, klärt man am besten vorab direkt.
Ein einzelner Platz, kein Netz aus Standorten: Camping heißt hier, einen ruhigen Basisplatz im voralpinen Hügelland zu haben und von dort zu Fuß loszuziehen – in den Alpstein, über die Höhenzüge und in die Appenzeller Dörfer. Das verbindende Motiv ist Wandern und Landschaft, nicht Wasser oder Animation. Wer mehr Auswahl oder eine Seelage möchte, findet sie eher im umliegenden Kanton St. Gallen oder Richtung Bodensee.
Auf Autobahnen gilt in der Schweiz Vignettenpflicht – für Pkw und Wohnmobile bis 3,5 Tonnen. Es gibt nur die Jahresvignette (keine Kurzzeitvariante), erhältlich als Klebe- oder digitale E-Vignette; sie gilt vom Dezember des Vorjahres bis Ende Januar des übernächsten. Wohnmobile über 3,5 Tonnen zahlen statt der Vignette eine pauschale Schwerverkehrsabgabe, die vor der Einreise online zu entrichten ist. Die Alpenpässe selbst sind kostenlos, im Winter aber oft gesperrt; wer dann eine Alpenquerung braucht, nutzt einen Autoverlad (Autozug) etwa durch den Lötschberg, den Furka oder den Vereina – diese kosten separat.
Wildcampen ist in der Schweiz nicht einheitlich geregelt – die Vorschriften unterscheiden sich von Kanton zu Kanton und teils von Gemeinde zu Gemeinde. In Naturschutzgebieten, Wildruhezonen, Jagdbanngebieten und im Schweizerischen Nationalpark ist freies Übernachten ganz verboten. Einzelnes Biwakieren oberhalb der Baumgrenze wird vielerorts geduldet, ist aber kein Freibrief; auf Privatgrund braucht es die Erlaubnis des Eigentümers. Wer freistehen möchte, fragt am besten vorab bei Gemeinde oder Polizei nach.
Campingplätze
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Appenzell Ausserrhoden, Schweiz
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FAQ
Wenn man wandern will, ja – als ruhige Basis. Die Auswahl ist mit einem einzigen Platz aber sehr klein; einen Vergleich mehrerer Plätze oder verschiedene Lagen gibt es hier nicht. Für See- oder Resort-Camping ist der Kanton nicht das Ziel.
Vor allem wandern: Touren am Fuß des Säntis und im Alpstein, Höhenwege über die grünen Hügel und ruhige Themenwege im Vorderland. Dazu die Appenzeller Dörfer, Alpkäsereien und Brauchtum wie das Silvesterchlausen in Urnäsch.
Weder klassisch das eine noch das andere. Appenzell Ausserrhoden ist voralpines Hügelland: kein Badesee-Ziel und keine Hochgebirgsregion, sondern sanfte Wanderlandschaft am Rand des Alpsteins. Den höchsten Berg, den Säntis, erreicht man von der Nachbarschaft aus per Bergbahn.