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Graubünden, Schweiz
Camping Morteratsch
- Saison: Ganzjährig
- Direkt am See
- Hunde erlaubt
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Region
Campingplätze in Graubünden: vom Oberengadin mit St. Moritz über Flims und die Surselva bis Davos, Klosters und die italienischen Südtäler jenseits der Bernina.
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Überblick
Graubünden ist der größte Kanton der Schweiz und der einzige mit drei Amtssprachen — Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch. Er liegt vollständig in den Alpen, mit Chur als Hauptort am Übergang ins Rheintal. Sein bekanntestes Gesicht ist das hoch gelegene Engadin mit St. Moritz, den Oberengadiner Seen und dem einzigen Nationalpark der Schweiz. Gleichrangig daneben stehen Davos, Klosters und das nördliche Prättigau. Im Westen liegt die Surselva mit der Rheinschlucht und den Ferienorten Flims und Laax; von den Viamala-Schluchten am Hinterrhein führen die Pässe schließlich in den italienischsprachigen Süden mit dem Val Bregaglia und dem Val Poschiavo.
Die Plätze verteilen sich über die großen Talschaften und liegen fast durchweg auf Höhe. Am dichtesten steht das Angebot rund um Flims und die Surselva sowie im Oberengadin um St. Moritz. Eine weitere Gruppe liegt im Raum Chur, Lenzerheide, Davos und Arosa. Wasser ist eher die Ausnahme und findet sich am ehesten an den Oberengadiner Seen; sonst ist es echtes Bergcamping mit Bergbahnen, Wander- und Bikewegen direkt vor dem Platz. Ein Teil der Plätze in den Skiorten bleibt das ganze Jahr offen, während die Auswahl in den südlichen Tälern jenseits der Bernina dünn ist.
Highlights
Die breiteste Auswahl hat der Hochsommer: In den Hochtälern wird es spät im Frühjahr grün, und viele Bergplätze öffnen erst, wenn die Pässe schneefrei sind. Juli bis September sind die verlässlichen Wandermonate, der Herbst bringt klare Luft und ruhigere Plätze. Und anders als in vielen Alpengegenden hört die Saison nicht im Oktober auf — in den Skiorten um Davos, St. Moritz, Lenzerheide und Arosa bleibt ein Teil der Plätze für die Wintersaison offen.
Camping heißt in Graubünden fast immer Höhencamping: Der Platz liegt in einem Tal, die Berge sind Kulisse und Tagesziel zugleich. Im Oberengadin steht man auf rund 1.800 Metern an den Seen und unter Dreitausendern, in der Surselva und um Flims geht es waldiger und etwas tiefer zu, mit der Rheinschlucht als Wahrzeichen. Rund um Davos, Klosters und Arosa mischen sich Sommerwandern und Wintersport. Wer die italienische Seite sucht, fährt über die Südpässe ins Val Poschiavo und ins Val Bregaglia, wo es spürbar milder wird. Vieles davon verbindet die Rhätische Bahn, die die Täler auf Meterspur erschließt.
Auf Autobahnen gilt in der Schweiz Vignettenpflicht – für Pkw und Wohnmobile bis 3,5 Tonnen. Es gibt nur die Jahresvignette (keine Kurzzeitvariante), erhältlich als Klebe- oder digitale E-Vignette; sie gilt vom Dezember des Vorjahres bis Ende Januar des übernächsten. Wohnmobile über 3,5 Tonnen zahlen statt der Vignette eine pauschale Schwerverkehrsabgabe, die vor der Einreise online zu entrichten ist. Die Alpenpässe selbst sind kostenlos, im Winter aber oft gesperrt; wer dann eine Alpenquerung braucht, nutzt einen Autoverlad (Autozug) etwa durch den Lötschberg, den Furka oder den Vereina – diese kosten separat. In Graubünden ist der Vereina-Autoverlad ab Klosters die wichtigste Winterverbindung ins Unterengadin, solange der Flüelapass geschlossen ist.
Wildcampen ist in der Schweiz nicht einheitlich geregelt – die Vorschriften unterscheiden sich von Kanton zu Kanton und teils von Gemeinde zu Gemeinde. In Naturschutzgebieten, Wildruhezonen, Jagdbanngebieten und im Schweizerischen Nationalpark ist freies Übernachten ganz verboten. Einzelnes Biwakieren oberhalb der Baumgrenze wird vielerorts geduldet, ist aber kein Freibrief; auf Privatgrund braucht es die Erlaubnis des Eigentümers. Wer freistehen möchte, fragt am besten vorab bei Gemeinde oder Polizei nach. Der einzige Nationalpark der Schweiz liegt in diesem Kanton, zwischen Zernez, dem Ofenpass und Scuol; dort gilt das strengste Schutzregime des Landes — die markierten Wege dürfen nicht verlassen werden, Zelten und Feuer sind verboten.
Campingplätze
39 Plätze · Seite 1 von 2
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FAQ
Ganz klar Bergcamping. Die Plätze liegen in den Talböden auf oft über 1.000 Metern, die Gipfel und Bergbahnen sind das eigentliche Ziel. Wasser ist die Ausnahme und findet sich am ehesten an den Oberengadiner Seen bei Silvaplana und St. Moritz — ein klassisches Seenziel wie im Flachland ist Graubünden nicht.
Ja. In den großen Skiorten — etwa um Davos, St. Moritz, Lenzerheide und Arosa — bleibt ein Teil der Plätze das ganze Jahr geöffnet. Wichtig ist die Anfahrt: Viele Alpenpässe sind im Winter gesperrt, ins Unterengadin kommt man dann über den Vereina-Autoverlad ab Klosters.
Der größere, deutsch- und rätoromanischsprachige Teil mit Engadin, Surselva und Davos hat die meisten Plätze und das dichteste Bergprogramm. Der italienischsprachige Süden jenseits der Bernina — Val Bregaglia und Val Poschiavo — ist milder und ruhiger, die Auswahl an Plätzen dort aber deutlich kleiner.