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Campingplätze in Graubünden

Campingplätze in Graubünden: vom Oberengadin mit St. Moritz über Flims und die Surselva bis Davos, Klosters und die italienischen Südtäler jenseits der Bernina.

Überblick

Was du über Camping in Graubünden wissen solltest

Graubünden ist der größte Kanton der Schweiz und der einzige mit drei Amtssprachen — Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch. Er liegt vollständig in den Alpen, mit Chur als Hauptort am Übergang ins Rheintal. Sein bekanntestes Gesicht ist das hoch gelegene Engadin mit St. Moritz, den Oberengadiner Seen und dem einzigen Nationalpark der Schweiz. Gleichrangig daneben stehen Davos, Klosters und das nördliche Prättigau. Im Westen liegt die Surselva mit der Rheinschlucht und den Ferienorten Flims und Laax; von den Viamala-Schluchten am Hinterrhein führen die Pässe schließlich in den italienischsprachigen Süden mit dem Val Bregaglia und dem Val Poschiavo.

Die Plätze verteilen sich über die großen Talschaften und liegen fast durchweg auf Höhe. Am dichtesten steht das Angebot rund um Flims und die Surselva sowie im Oberengadin um St. Moritz. Eine weitere Gruppe liegt im Raum Chur, Lenzerheide, Davos und Arosa. Wasser ist eher die Ausnahme und findet sich am ehesten an den Oberengadiner Seen; sonst ist es echtes Bergcamping mit Bergbahnen, Wander- und Bikewegen direkt vor dem Platz. Ein Teil der Plätze in den Skiorten bleibt das ganze Jahr offen, während die Auswahl in den südlichen Tälern jenseits der Bernina dünn ist.

Highlights

  • Oberengadin: das Seen-Hochtal um St. Moritz auf rund 1.800 Metern, mit Silvaplana als bekanntem Wind- und Wassersportrevier — der einzige Nationalpark der Schweiz liegt gleich nebenan im Unterengadin.
  • Rheinschlucht (Ruinaulta): der bis zu 300 Meter tiefe Canyon des Vorderrheins in der Surselva, rund um die Ferienorte Flims und Laax — eine der dichtesten Campinggegenden des Kantons.
  • Davos und Klosters: die höchstgelegene Stadt der Alpen und ein Wintersportklassiker; im Winter führt der Vereina-Autoverlad ab Klosters ins Unterengadin, wenn der Flüelapass gesperrt ist.
  • Der italienischsprachige Süden: jenseits der Bernina liegen das Val Bregaglia und das Val Poschiavo, milder und südlicher als der Rest des Kantons; über die Bernina fährt die Rhätische Bahn auf ihrer UNESCO-Welterbestrecke.

Beste Reisezeit

Die breiteste Auswahl hat der Hochsommer: In den Hochtälern wird es spät im Frühjahr grün, und viele Bergplätze öffnen erst, wenn die Pässe schneefrei sind. Juli bis September sind die verlässlichen Wandermonate, der Herbst bringt klare Luft und ruhigere Plätze. Und anders als in vielen Alpengegenden hört die Saison nicht im Oktober auf — in den Skiorten um Davos, St. Moritz, Lenzerheide und Arosa bleibt ein Teil der Plätze für die Wintersaison offen.

Camping vor Ort

Camping heißt in Graubünden fast immer Höhencamping: Der Platz liegt in einem Tal, die Berge sind Kulisse und Tagesziel zugleich. Im Oberengadin steht man auf rund 1.800 Metern an den Seen und unter Dreitausendern, in der Surselva und um Flims geht es waldiger und etwas tiefer zu, mit der Rheinschlucht als Wahrzeichen. Rund um Davos, Klosters und Arosa mischen sich Sommerwandern und Wintersport. Wer die italienische Seite sucht, fährt über die Südpässe ins Val Poschiavo und ins Val Bregaglia, wo es spürbar milder wird. Vieles davon verbindet die Rhätische Bahn, die die Täler auf Meterspur erschließt.

Anreise & Planung

Auf Autobahnen gilt in der Schweiz Vignettenpflicht – für Pkw und Wohnmobile bis 3,5 Tonnen. Es gibt nur die Jahresvignette (keine Kurzzeitvariante), erhältlich als Klebe- oder digitale E-Vignette; sie gilt vom Dezember des Vorjahres bis Ende Januar des übernächsten. Wohnmobile über 3,5 Tonnen zahlen statt der Vignette eine pauschale Schwerverkehrsabgabe, die vor der Einreise online zu entrichten ist. Die Alpenpässe selbst sind kostenlos, im Winter aber oft gesperrt; wer dann eine Alpenquerung braucht, nutzt einen Autoverlad (Autozug) etwa durch den Lötschberg, den Furka oder den Vereina – diese kosten separat. In Graubünden ist der Vereina-Autoverlad ab Klosters die wichtigste Winterverbindung ins Unterengadin, solange der Flüelapass geschlossen ist.

Regeln & gut zu wissen

Wildcampen ist in der Schweiz nicht einheitlich geregelt – die Vorschriften unterscheiden sich von Kanton zu Kanton und teils von Gemeinde zu Gemeinde. In Naturschutzgebieten, Wildruhezonen, Jagdbanngebieten und im Schweizerischen Nationalpark ist freies Übernachten ganz verboten. Einzelnes Biwakieren oberhalb der Baumgrenze wird vielerorts geduldet, ist aber kein Freibrief; auf Privatgrund braucht es die Erlaubnis des Eigentümers. Wer freistehen möchte, fragt am besten vorab bei Gemeinde oder Polizei nach. Der einzige Nationalpark der Schweiz liegt in diesem Kanton, zwischen Zernez, dem Ofenpass und Scuol; dort gilt das strengste Schutzregime des Landes — die markierten Wege dürfen nicht verlassen werden, Zelten und Feuer sind verboten.

Campingplätze

Alle Campingplätze in Graubünden

39 Plätze · Seite 1 von 2

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Camping Mulina

Graubünden, Schweiz

  • Saison: Saisonbetrieb
  • Direkt am See
  • Sanitär
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Camping Sur En

Graubünden, Schweiz

  • Saison: Saisonbetrieb
  • Restaurant/Brötchen
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Arina

Graubünden, Schweiz

  • Saison: Saisonbetrieb
  • Sanitär
  • Strom
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Camp Au

Graubünden, Schweiz

  • Saison: Saisonbetrieb
  • Sanitär
  • WLAN
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Campadi Trun

Graubünden, Schweiz

  • Saison: Saisonbetrieb
  • Sanitär
  • Restaurant/Brötchen
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Camping Carrera

Graubünden, Schweiz

  • Saison: Saisonbetrieb
  • 56 Stellplätze
  • Hunde erlaubt
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Camping Cavresc

Graubünden, Schweiz

  • Saison: Saisonbetrieb
  • Sanitär
  • Restaurant/Brötchen
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Camping Chapella

Graubünden, Schweiz

  • Saison: Saisonbetrieb
  • Sanitär
  • Restaurant/Brötchen
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Camping Cul

Graubünden, Schweiz

  • Saison: Saisonbetrieb
  • 250 Stellplätze
  • Hunde erlaubt
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Camping Maloja

Graubünden, Schweiz

  • Saison: Saisonbetrieb
  • Restaurant/Brötchen
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in Graubünden

Ist Camping in Graubünden eher See- oder Bergcamping?

Ganz klar Bergcamping. Die Plätze liegen in den Talböden auf oft über 1.000 Metern, die Gipfel und Bergbahnen sind das eigentliche Ziel. Wasser ist die Ausnahme und findet sich am ehesten an den Oberengadiner Seen bei Silvaplana und St. Moritz — ein klassisches Seenziel wie im Flachland ist Graubünden nicht.

Kann man in Graubünden im Winter campen?

Ja. In den großen Skiorten — etwa um Davos, St. Moritz, Lenzerheide und Arosa — bleibt ein Teil der Plätze das ganze Jahr geöffnet. Wichtig ist die Anfahrt: Viele Alpenpässe sind im Winter gesperrt, ins Unterengadin kommt man dann über den Vereina-Autoverlad ab Klosters.

Norden oder italienischer Süden — welcher Teil passt zu mir?

Der größere, deutsch- und rätoromanischsprachige Teil mit Engadin, Surselva und Davos hat die meisten Plätze und das dichteste Bergprogramm. Der italienischsprachige Süden jenseits der Bernina — Val Bregaglia und Val Poschiavo — ist milder und ruhiger, die Auswahl an Plätzen dort aber deutlich kleiner.