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Überblick
Was du über Camping im Wallis wissen solltest
Das Wallis ist das große Tal der Rhone, das sich vom Rhonegletscher bis zum Genfersee zieht – ein inneralpines Trockental und eine der sonnigsten, niederschlagsärmsten Gegenden der Schweiz, in der an den Hängen Wein und sogar Kakteen gedeihen. Über dem Talboden stehen die höchsten Berge des Landes mit Matterhorn, Dufourspitze und Dom, und im Osten liegt mit dem Aletschgletscher der größte Gletscher der Alpen, Teil des UNESCO-Welterbes. Vom Talboden ziehen die Seitentäler steil in die Höhe – hinauf nach Zermatt und Saas-Fee an den großen Bergen, dazu ruhigere Täler wie das Val d'Anniviers und das Val d'Hérens. Der Kanton ist zweisprachig: deutsch im Oberwallis, französisch im Unterwallis rund um Sitten und Martigny.
Beim Camping ist das Wallis kein Seenland, sondern ein Tal- und Bergziel. Die meisten Plätze liegen auf dem breiten Rhonetalboden und an den Eingängen der großen Seitentäler, von wo aus man in die Höhe fährt. In den bekannten Bergorten ist die Anreise mit dem Wohnmobil oft begrenzt – Zermatt und Saas-Fee sind autofrei, sodass man unten im Tal steht und mit der Bahn hinauffährt. Die Auswahl ist ordentlich und über das ganze Tal verteilt, von den Weinorten und Thermen im mittleren Wallis bis zu den Gletschertälern im Osten.
Highlights
- Das sonnige Rhonetal: Der breite Talboden zählt zu den trockensten und sonnigsten Gegenden der Schweiz – hier liegt das größte Weinbaugebiet des Landes, und an den Hängen gedeihen sogar Kakteen.
- Zermatt, Saas-Fee und die Viertausender: Mattertal und Saastal führen zu den höchsten Bergen der Schweiz; Zermatt am Fuß des Matterhorns ist autofrei, man campt unten im Tal und fährt mit der Bahn hinauf.
- Der Aletschgletscher: Im Osten des Kantons liegt der größte Gletscher der Alpen, Teil des UNESCO-Welterbes Jungfrau-Aletsch, erreichbar über die Höhendörfer der Aletsch Arena.
- Thermen und stille Täler: In Leukerbad sprudeln große alpine Thermalquellen, und Seitentäler wie das Val d'Anniviers und das Val d'Hérens bieten ruhiges Bergcamping abseits der bekannten Orte.
Beste Reisezeit
Die Hauptsaison ist der Sommer, wenn die Bergbahnen laufen und das Wandern in der Höhe geht. Der sonnige, trockene Talboden macht das Wallis aber zu einer der wärmsten Ecken der Schweiz, sodass Frühling und Herbst auf mittlerer Höhe lange angenehm bleiben – gut für die Weinorte und die Thermen von Leukerbad. In den Hochtälern ist die Saison kürzer und stärker vom Wetter abhängig, während einige Plätze bei den großen Skiorten auch im Winter geöffnet bleiben.
Camping vor Ort
Das Camping im Wallis ordnet sich entlang der Rhone und ihrer Seitentäler. Auf dem Talboden liegen die milden, verkehrsgünstigen Plätze bei Weinorten und Thermalbädern, etwa zwischen Martigny und Brig. Von dort ziehen die Seitentäler zu den großen Bergen hinauf – das Mattertal unter dem Matterhorn und das Saastal, dazu ruhigere Täler wie das Val d'Anniviers. Im Osten reicht der Kanton ans Aletschgebiet mit dem größten Gletscher der Alpen. Was die Lagen verbindet, ist die Höhe über einem sonnigen Trockental: Man steht hier selten am See, fast immer mit den Viertausendern im Blick.
Anreise & Planung
Auf Autobahnen gilt in der Schweiz Vignettenpflicht – für Pkw und Wohnmobile bis 3,5 Tonnen. Es gibt nur die Jahresvignette (keine Kurzzeitvariante), erhältlich als Klebe- oder digitale E-Vignette; sie gilt vom Dezember des Vorjahres bis Ende Januar des übernächsten. Wohnmobile über 3,5 Tonnen zahlen statt der Vignette eine pauschale Schwerverkehrsabgabe, die vor der Einreise online zu entrichten ist. Die Alpenpässe selbst sind kostenlos, im Winter aber oft gesperrt; wer dann eine Alpenquerung braucht, nutzt einen Autoverlad (Autozug) etwa durch den Lötschberg, den Furka oder den Vereina – diese kosten separat. Von Norden ist der Lötschberg-Autoverlad zwischen Kandersteg und Goppenstein die schnellste ganzjährige Verbindung ins Wallis; nach Italien führen der gebührenpflichtige Tunnel am Grossen Sankt Bernhard bei Martigny und der Simplon-Autoverlad ab Brig.
Regeln & gut zu wissen
Wildcampen ist in der Schweiz nicht einheitlich geregelt – die Vorschriften unterscheiden sich von Kanton zu Kanton und teils von Gemeinde zu Gemeinde. In Naturschutzgebieten, Wildruhezonen, Jagdbanngebieten und im Schweizerischen Nationalpark ist freies Übernachten ganz verboten. Einzelnes Biwakieren oberhalb der Baumgrenze wird vielerorts geduldet, ist aber kein Freibrief; auf Privatgrund braucht es die Erlaubnis des Eigentümers. Wer freistehen möchte, fragt am besten vorab bei Gemeinde oder Polizei nach.
Campingplätze
Alle Campingplätze im Wallis
38 Plätze · Seite 1 von 2
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Berg- und Naturcamping Grächbiel AG
Wallis, Schweiz
- Saison: Saisonbetrieb
- 40 Stellplätze
- Hunde erlaubt
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Camping & Schwimmbad Mühleye
Wallis, Schweiz
- Saison: Saisonbetrieb
- 190 Stellplätze
- Hunde erlaubt
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KI-GrafikCampingplätze im Wallis in der App sammeln
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Camping de la Cascade de Pissevache
Wallis, Schweiz
- Saison: Saisonbetrieb
- Hunde erlaubt
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Camping Forêt du Bois Noir
Wallis, Schweiz
- Saison: Saisonbetrieb
- 105 Stellplätze
- Hunde erlaubt
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FAQ
Häufige Fragen zu Camping im Wallis
Ist das Wallis eher Berg- oder Seencamping?
Klar Berg und Tal statt See: Das Wallis ist ein trockenes Hochgebirgstal, Plätze direkt am Wasser sind die Ausnahme. Die meisten liegen auf dem Rhonetalboden oder an den Eingängen der Seitentäler, mit den großen Bergen ringsum. Wer Seecamping sucht, ist hier falsch; wer Sonne, Wein, Thermen und Viertausender will, richtig.
Kann ich mit dem Wohnmobil bis nach Zermatt fahren?
Nicht ganz hinauf. Zermatt ist autofrei – man parkt in Täsch und fährt die letzte Strecke mit der Bahn; auch Saas-Fee lässt keine Autos ins Dorf. Sinnvoll ist deshalb ein Standplatz unten im Tal, von dem aus man die Bergorte mit Bahn oder Bus besucht.
Wie komme ich am besten ins Wallis?
Von Westen fährt man dem Rhonetal entlang vom Genfersee herauf. Von Norden ist der Lötschberg-Autoverlad ab Kandersteg die schnellste, ganzjährige Verbindung; im Sommer sind zusätzlich die Alpenpässe offen. Nach Italien geht es über den Simplonpass oder den gebührenpflichtigen Tunnel am Grossen Sankt Bernhard.