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Balearische Inseln, Spanien
Yelloh ! Village Les Baléares – Son Bou
- Saison: Saisonbetrieb
- Restaurant/Brötchen
- WLAN
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Region
Balearen mit dem Wohnmobil: Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera sind nur per Fähre erreichbar, mit sehr wenigen offiziellen Campingplätzen für Camper.
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Balearische Inseln, Spanien
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Überblick
Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera sind vier sehr unterschiedliche Inseln unter einem gemeinsamen Namen. Mallorca trägt im Nordwesten mit der Serra de Tramuntana eine als Kulturlandschaft anerkannte Weltkulturerbe-Berglandschaft aus jahrhundertealten Terrassen und Trockenmauern. Menorca ist seit 1993 komplett UNESCO-Biosphärenreservat und gilt als die naturbelassenste der vier bewohnten Inseln, umrundet vom rund 185 Kilometer langen Küstenweg Camí de Cavalls. Ibiza ist weltbekannt für sein Nachtleben, trägt aber gemeinsam mit Formentera einen UNESCO-Titel für die Posidonia-Seegraswiesen; Formentera selbst gilt als das kleinere, ruhigere Gegenstück zu Ibiza.
Für Camper mit eigenem Fahrzeug ist das ein anderes Ziel als das spanische Festland: Auf die Inseln kommt man nur per Fähre, und offizielle Campingplätze sind hier eine echte Rarität statt einer breiten Auswahl. Wer mit dem Wohnmobil anreist, plant Überfahrt und Platz gemeinsam und früh im Voraus.
Highlights
Der Badetourismus konzentriert sich auf Mai bis Oktober, dann sind sowohl Fähren als auch die wenigen Plätze am stärksten gefragt. In den Randmonaten der Saison lässt sich beides leichter und kurzfristiger organisieren.
Camping mit eigenem Fahrzeug ist auf den Balearen eine echte Nische, ganz anders als in den campingstarken Küstenregionen des spanischen Festlands. Wer einen der wenigen Inselplätze bucht, sollte das früh tun — eine Region mit vielen Ausweichmöglichkeiten ist das nicht.
Eine allgemeine Autobahn-Vignette gibt es in Spanien nicht. Das Land hat zwei Autobahntypen: die staatlichen Autovías (A) sind kostenlos, die privat betriebenen Autopistas (AP) sind streckenweise mautpflichtig. Viele frühere Mautstrecken sind inzwischen frei, darunter die vielbefahrene Küstenautobahn AP-7 von der französischen Grenze über Barcelona und Tarragona bis Alicante. Auf den Balearen und Kanaren sind alle Straßen mautfrei; diese Inseln erreicht man mit dem Fahrzeug nur per Fähre, und in der Hochsaison sollte man früh buchen. In vielen Städten gelten Umweltzonen (Zona de Bajas Emisiones, ZBE): Madrid ist inzwischen als gesamtes Stadtgebiet rund um die Uhr Umweltzone, und Barcelona verlangt für alle ausländischen Fahrzeuge einschließlich Wohnmobilen eine kostenpflichtige Online-Registrierung vorab, deren Bearbeitung bis zu 15 Werktage dauern kann — man sollte sie also mit rund drei Wochen Vorlauf erledigen. Die deutsche grüne Umweltplakette wird vielerorts als Nachweis anerkannt.
Wildcampen („acampada libre") ist in Spanien fast überall nur auf ausgewiesenen Plätzen erlaubt. Ein einheitliches nationales Gesetz gibt es nicht: Die autonomen Gemeinschaften und die Gemeinden regeln das Thema selbst, und in den meisten Regionen ist das freie Aufschlagen außerhalb von Camping- und Stellplätzen untersagt — an Stränden, in Dünen und in Natur- und Nationalparks besonders streng, mit im Sommer verschärften Kontrollen. Bei der Bewertung kommt es darauf an, ob nach außen sichtbar gecampt wird: Reines Schlafen im korrekt geparkten Fahrzeug gilt als Parken, solange alle Räder am Boden stehen und nichts über den Fahrzeugumriss hinausragt; sobald Markise, Stützen, Tisch oder Stühle draußen stehen, gilt es als Camping und ist außerhalb der Plätze nicht erlaubt. Verstöße werden je nach Region mit Bußgeldern von meist rund 60 bis 600 Euro geahndet, in Schutzgebieten deutlich höher. Am einfachsten und sichersten übernachtet man daher auf offiziellen Camping- oder Stellplätzen; in der Hochsaison sind die beliebten Küstenplätze früh belegt, weshalb sich rechtzeitiges Reservieren lohnt. Auf Formentera geht eine Inselverordnung von 2010 noch darüber hinaus: Sie verbietet das Übernachten in Zelten, Wohnwagen, Wohnmobilen und Campervans ausdrücklich auf der gesamten Insel — unabhängig davon, ob Markise oder Möbel draußen stehen —, mit einem Bußgeld von 300 Euro. Ähnliche kommunale Verordnungen gelten auf Ibiza.
Campingplätze
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Gefiltert wird nur nach geprüften Angaben — Plätze ohne Angabe zu einem Merkmal erscheinen dann nicht.
FAQ
Ja, aber nur per Fähre und mit sehr wenigen offiziellen Campingplätzen zur Auswahl. Überfahrt und Platz sollten gemeinsam und frühzeitig gebucht werden, besonders in der Hochsaison.
Auf Formentera nicht: Eine Inselverordnung verbietet das Übernachten in Wohnmobilen inselweit, unabhängig vom sonst in Spanien üblichen Unterschied zwischen Parken und Camping. Sicher ist man nur auf einem offiziellen Platz.