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Campingplätze in Spanien

Spanien ist eines der vielfältigsten Reiseländer Europas: sonnige Mittelmeerküsten, der grüne Atlantiknorden, die weite Meseta, Andalusien, Pyrenäen und Inseln.

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Überblick

Was du über Camping in Spanien wissen solltest

Spanien ist eines der größten und landschaftlich vielfältigsten Reiseländer Europas. Im Osten und Süden liegt das trockene, sonnige Mittelmeer, im Norden und Westen der raue Atlantik; dazwischen spannt sich das weite Hochland der Meseta mit heißen Sommern und den alten Kulturstädten Kastiliens. Der grüne Norden am Atlantik ist mild und regenreich, Andalusien im Süden trägt mit der Sierra Nevada den höchsten Berg des Festlands, dazu weiße Dörfer und maurisches Erbe. Im Nordosten steigen die Pyrenäen auf, und weit draußen im Meer liegen die Balearen und die subtropischen Kanaren.

Fürs Camping teilt sich das Land in mehrere große Räume. Am bekanntesten sind die Mittelmeerküsten von der Costa Brava bis zur Costa del Sol mit ihren großen Ferienanlagen am Strand. Daneben stehen der grüne Atlantiknorden mit ruhigeren Natur- und Küstenplätzen und das weite Landesinnere rund um Madrid und die Kastilien. Dazu kommen Andalusien im Süden und die Pyrenäen im Nordosten, während die Balearen und Kanaren eigene Inselwelten fürs Camping sind.

Highlights

  • Die Mittelmeerküsten von der Costa Brava über die Costa Blanca bis zur Costa del Sol — der bekannteste Bade- und Campingraum des Landes
  • Der grüne Norden am Atlantik (España Verde) — mild und regenreich, mit Steilküsten und dem Kantabrischen Gebirge im Rücken
  • Das weite Landesinnere und Andalusien — die Meseta mit ihren Kulturstädten und im Süden die Sierra Nevada, weiße Dörfer und maurisches Erbe
  • Balearen und Kanaren — eigene Inselwelten, die man mit dem Fahrzeug nur per Fähre oder per Flug erreicht

Beste Reisezeit

Spanien hat eine lange Campingsaison. An den Küsten und im Süden ist das Klima so mild, dass viele Plätze das ganze Jahr über offen bleiben und auch der Herbst noch angenehm warm ist. Im Hochsommer werden das Landesinnere und Andalusien allerdings sehr heiß, dort sind Frühjahr und Herbst die schöneren Wochen. Der grüne Norden bleibt auch im Sommer kühler und feuchter und ist dann am angenehmsten.

Camping vor Ort

Spanien deckt sehr verschiedene Camping-Welten ab. An den Mittelmeerküsten und auf den Inseln liegt das klassische Strandcamping, oft in großen Ferienanlagen nah am Wasser. Der grüne Norden, das Hochland und die Pyrenäen sind eher das Revier für Natur-, Berg- und Kulturcamping mit ruhigeren Plätzen. Was alle Räume verbindet, ist ein langes Saisonfenster und die Nähe zu Meer, Bergen oder alten Städten — wobei der Süden und die Küsten mild und sonnig sind, während der Norden auch im Sommer kühler und regenreicher bleibt.

Anreise & Maut

Eine allgemeine Autobahn-Vignette gibt es in Spanien nicht. Das Land hat zwei Autobahntypen: die staatlichen Autovías (A) sind kostenlos, die privat betriebenen Autopistas (AP) sind streckenweise mautpflichtig. Viele frühere Mautstrecken sind inzwischen frei, darunter die vielbefahrene Küstenautobahn AP-7 von der französischen Grenze über Barcelona und Tarragona bis Alicante. Auf den Balearen und Kanaren sind alle Straßen mautfrei; diese Inseln erreicht man mit dem Fahrzeug nur per Fähre, und in der Hochsaison sollte man früh buchen. In vielen Städten gelten Umweltzonen (Zona de Bajas Emisiones, ZBE): Madrid ist inzwischen als gesamtes Stadtgebiet rund um die Uhr Umweltzone, und Barcelona verlangt für alle ausländischen Fahrzeuge einschließlich Wohnmobilen eine kostenpflichtige Online-Registrierung vorab, deren Bearbeitung bis zu 15 Werktage dauern kann — man sollte sie also mit rund drei Wochen Vorlauf erledigen. Die deutsche grüne Umweltplakette wird vielerorts als Nachweis anerkannt.

Regeln & gut zu wissen

Wildcampen („acampada libre") ist in Spanien fast überall nur auf ausgewiesenen Plätzen erlaubt. Ein einheitliches nationales Gesetz gibt es nicht: Die autonomen Gemeinschaften und die Gemeinden regeln das Thema selbst, und in den meisten Regionen ist das freie Aufschlagen außerhalb von Camping- und Stellplätzen untersagt — an Stränden, in Dünen und in Natur- und Nationalparks besonders streng, mit im Sommer verschärften Kontrollen. Bei der Bewertung kommt es darauf an, ob nach außen sichtbar gecampt wird: Reines Schlafen im korrekt geparkten Fahrzeug gilt als Parken, solange alle Räder am Boden stehen und nichts über den Fahrzeugumriss hinausragt; sobald Markise, Stützen, Tisch oder Stühle draußen stehen, gilt es als Camping und ist außerhalb der Plätze nicht erlaubt. Verstöße werden je nach Region mit Bußgeldern von meist rund 60 bis 600 Euro geahndet, in Schutzgebieten deutlich höher. Am einfachsten und sichersten übernachtet man daher auf offiziellen Camping- oder Stellplätzen; in der Hochsaison sind die beliebten Küstenplätze früh belegt, weshalb sich rechtzeitiges Reservieren lohnt.

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Bonterra Park

Valencianische Gemeinschaft, Spanien

  • Saison: Ganzjährig
  • 300 Stellplätze
  • Direkt am Meer
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in Spanien

Wie gehe ich im Hochsommer mit der Hitze im Landesinneren und in Andalusien um?

Auf der Meseta rund um Madrid und die Kastilien sowie in Andalusien klettern die Temperaturen im Juli und August oft weit über 35 Grad, mit heißen, trockenen Nächten. Für Kulturreisen ins Landesinnere oder in die andalusischen Städte plant man diese Räume besser im Frühjahr oder Herbst ein. Wer im Hochsommer unterwegs ist, weicht auf die kühleren Küsten, den grünen Norden oder die höher gelegenen Pyrenäen und die Sierra Nevada aus und achtet auf Plätze mit Schatten.

Muss ich in Spanien Maut oder Umweltzonen einplanen?

Eine allgemeine Vignette gibt es nicht. Die staatlichen Autovías sind kostenlos, einige Autopistas kosten streckenweise Maut, viele frühere Mautstrecken sind aber inzwischen frei. Wichtig sind die Umweltzonen: Madrid ist komplett Umweltzone, und Barcelona verlangt für ausländische Fahrzeuge samt Wohnmobil eine kostenpflichtige Online-Registrierung vorab.

Wie komme ich mit dem Wohnmobil auf die Balearen oder Kanaren?

Nur per Fähre — die Balearen ab dem spanischen Festland, die Kanaren über die lange Überfahrt ab Cádiz oder Huelva. Fahrzeuge werden mitgenommen, aber in der Hochsaison sind die Überfahrten schnell ausgebucht, also früh buchen. Auf beiden Inselgruppen fährt man danach mautfrei.