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Region Murcia, Spanien
Camping Playa De Mazarrón
- Saison: Ganzjährig
- Direkt am Meer
- Hunde erlaubt
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Region
Mar Menor, Costa Cálida, Cartagena und Sierra Espuña: Camping in der trockenen, sonnenreichen Region Murcia – Salzsee, Weinland, Klima und beste Reisezeit.
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Überblick
Murcia liegt in der trockenen Südostecke Spaniens, umschlossen von Andalusien, Kastilien-La Mancha und der Valencianischen Gemeinschaft – mit rund 300 Sonnentagen im Jahr eine der trockensten Regionen Europas. Prägendstes Landschaftsbild ist das Mar Menor, Spaniens größte Salzwasserlagune, die eine schmale, dicht bebaute Sandnehrung namens La Manga vom offenen Mittelmeer trennt; die Lagune steht durch Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft unter erheblichem ökologischem Druck, weshalb ihr 2022 als erstem Ökosystem Europas eine eigene Rechtspersönlichkeit zuerkannt wurde. Weiter südwestlich an der Costa Cálida wird die Küste offener und stellenweise naturbelassen, etwa im Naturpark Calblanque zwischen Dünen, Salzmarschen und Klippen. Cartagena, die alte Hafenstadt der Region, zeigt mit einem römischen Theater und Museen zur Marine- und Unterwasserarchäologie ein eigenes, maritim-antikes Gesicht.
Landeinwärts wird es trocken und bergig: Sierra Espuña ist ein einst kahlgeschlagenes, seit dem späten 19. Jahrhundert wiederaufgeforstetes Bergmassiv, und im Nordwesten liegt das Weinland um Jumilla, Yecla und Bullas, spezialisiert auf die Rebsorte Monastrell – die DO Jumilla gilt mit rund 56 % der spanischen Monastrell-Anbaufläche als größtes Monastrell-Anbaugebiet weltweit. Die Auswahl an Campingplätzen ist überschaubar und konzentriert sich klar auf die Küste – am dichtesten rund um Mazarrón an der Costa Cálida und rund ums Mar Menor bei La Manga und San Javier, dazu vereinzelt bei Cartagena und im Umland der Hauptstadt. Sierra Espuña und das Weinland sind reale, eigenständige Landschaften der Region – für Camper eher ein Ausflug von der Küste aus als ein eigenes Zielgebiet.
Highlights
Dank der Trockenheit und milden Wintertemperaturen ist Murcia eines der ausgesprochenen Überwinterungsziele für Wohnmobilreisende: An der Costa Cálida, etwa rund um Mazarrón, bleiben viele Plätze ganzjährig offen und sind auf mehrmonatige Wintergäste eingestellt. Frühling und Herbst sind ebenfalls verlässlich warm und deutlich ruhiger als der Hochsommer, wenn es besonders im trockenen Binnenland sehr heiß wird.
Camping in Murcia ist vor allem Küstencamping in zwei Prägungen: dicht und wassersportorientiert am Mar Menor bei La Manga und San Javier, ruhiger und offener an der Costa Cálida um Mazarrón, nahe naturbelasseneren Abschnitten wie dem Naturpark Calblanque bei Cartagena. Cartagena selbst eignet sich als kompakter Ausgangspunkt für das römische Theater und die Marine- und Unterwassermuseen. Sierra Espuña und die Weinorte Jumilla, Yecla und Bullas liegen im trockenen Binnenland – reale Landschaften der Region, aber eher ein Ausflug ab der Küste als ein eigenes Zielgebiet bei dieser kleinen Auswahl.
Eine allgemeine Autobahn-Vignette gibt es in Spanien nicht. Das Land hat zwei Autobahntypen: die staatlichen Autovías (A) sind kostenlos, die privat betriebenen Autopistas (AP) sind streckenweise mautpflichtig. Viele frühere Mautstrecken sind inzwischen frei, darunter die vielbefahrene Küstenautobahn AP-7 von der französischen Grenze über Barcelona und Tarragona bis Alicante. Auf den Balearen und Kanaren sind alle Straßen mautfrei; diese Inseln erreicht man mit dem Fahrzeug nur per Fähre, und in der Hochsaison sollte man früh buchen. In vielen Städten gelten Umweltzonen (Zona de Bajas Emisiones, ZBE): Madrid ist inzwischen als gesamtes Stadtgebiet rund um die Uhr Umweltzone, und Barcelona verlangt für alle ausländischen Fahrzeuge einschließlich Wohnmobilen eine kostenpflichtige Online-Registrierung vorab, deren Bearbeitung bis zu 15 Werktage dauern kann — man sollte sie also mit rund drei Wochen Vorlauf erledigen. Die deutsche grüne Umweltplakette wird vielerorts als Nachweis anerkannt.
Wildcampen („acampada libre") ist in Spanien fast überall nur auf ausgewiesenen Plätzen erlaubt. Ein einheitliches nationales Gesetz gibt es nicht: Die autonomen Gemeinschaften und die Gemeinden regeln das Thema selbst, und in den meisten Regionen ist das freie Aufschlagen außerhalb von Camping- und Stellplätzen untersagt — an Stränden, in Dünen und in Natur- und Nationalparks besonders streng, mit im Sommer verschärften Kontrollen. Bei der Bewertung kommt es darauf an, ob nach außen sichtbar gecampt wird: Reines Schlafen im korrekt geparkten Fahrzeug gilt als Parken, solange alle Räder am Boden stehen und nichts über den Fahrzeugumriss hinausragt; sobald Markise, Stützen, Tisch oder Stühle draußen stehen, gilt es als Camping und ist außerhalb der Plätze nicht erlaubt. Verstöße werden je nach Region mit Bußgeldern von meist rund 60 bis 600 Euro geahndet, in Schutzgebieten deutlich höher. Am einfachsten und sichersten übernachtet man daher auf offiziellen Camping- oder Stellplätzen; in der Hochsaison sind die beliebten Küstenplätze früh belegt, weshalb sich rechtzeitiges Reservieren lohnt. Im Naturpark Calblanque bei Cartagena kommt eine konkrete Sonderregel hinzu: Seit 2010 ist die Zufahrt mit dem eigenen Fahrzeug zu den Stränden in den Sommermonaten eingeschränkt, Shuttlebusse übernehmen den Zugang, um die empfindlichen Dünen- und Salzmarschgebiete zu schützen.
Campingplätze
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FAQ
Ja – die Region gehört zu den trockensten und mildesten Spaniens. An der Costa Cálida bleiben viele Plätze ganzjährig offen und sind auf mehrmonatige Wintergäste eingestellt; im Hochsommer wird es dagegen besonders im Binnenland sehr heiß.
Das Mar Menor ist eine große, wassersportfreundliche Salzwasserlagune, deren Sandnehrung La Manga touristisch dicht bebaut ist. Durch Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft steht die Lagune unter ökologischem Druck und wurde deshalb 2022 als erstes Ökosystem Europas mit eigener Rechtspersönlichkeit ausgestattet.
Ja – Sierra Espuña mit seinen wiederaufgeforsteten Wäldern und die Weinorte Jumilla, Yecla und Bullas sind gut mit dem Fahrzeug von der Küste aus erreichbar. Touristisch sind sie eher Ausflugs- als Camping-Schwerpunkte der Region.