Region

Campingplätze in der Valencianischen Gemeinschaft

Die Valencianische Gemeinschaft reicht von der stillen Costa del Azahar über Valencia mit der Albufera bis zur milden Costa Blanca — mit langer Campingsaison.

Überblick

Was du über Camping in der Valencianischen Gemeinschaft wissen solltest

Die Valencianische Gemeinschaft ist Ostspaniens Mittelmeerregion — ein schmales Band aus Küste, Stadt und Bergland. Im Norden liegt die eher stille Costa del Azahar mit der Halbinsel-Altstadt von Peñíscola. Im Süden folgt die sonnige, viel besuchte Costa Blanca um Alicante und Benidorm, wo bei Torrevieja rosa schimmernde Salinen liegen. In der Mitte prägt Valencia mit der Albufera das Bild: eine große Süßwasserlagune voller Reisfelder und Vögel, umgeben von der Huerta, einer seit über tausend Jahren bewässerten Garten- und Orangenlandschaft. Dahinter steigt ein grünes Bergland auf, das viele übersehen — die Sierra de Mariola und die Täler um Alcoy, weiter nördlich das raue Els Ports —, dazu Weinorte und Mandelhaine, die im Spätwinter blühen. Neben Spanisch wird hier auch Valencianisch gesprochen.

Das Camping-Leben spielt sich fast ganz an der Küste ab. Am Wasser und in Meernähe reihen sich Ferienplätze für den Sommer neben Anlagen, die auf lange Aufenthalte eingestellt sind — besonders an der Costa Blanca, einem der wichtigsten Überwinterungsziele Europas für Wohnmobilfahrer: milde Winter, viele ganzjährig geöffnete Plätze und ausdrückliche Rabatte für Monatsgäste. Direkte Strandlage ist dabei seltener, als die Küstendichte vermuten lässt. Das Bergland im Rücken ist lohnende Ausflugslandschaft zum Wandern und zu Weinorten, hat aber kaum eigene Plätze — wer hinein will, übernachtet meist an der Küste und fährt hoch.

Highlights

  • Die Costa Blanca im Süden um Alicante und Benidorm — sonnige Badeküste und eines der wichtigsten Überwinterungsziele Europas für Wohnmobilfahrer
  • Die ruhigere Costa del Azahar im Norden mit der Halbinsel-Altstadt von Peñíscola, Benicàssim und dem naturbelassenen Küstenpark Sierra de Irta
  • Valencia mit der Albufera direkt südlich der Stadt: eine große Süßwasserlagune voller Reisfelder und Vögel, umgeben von der bewässerten Huerta
  • Das gebirgige Hinterland zum Wandern: die Sierra de Mariola und die Täler um Alcoy im Süden, das bergige Els Ports im Norden, dazu Weinorte um Utiel-Requena und Mandelblüte im Spätwinter

Beste Reisezeit

Hier lässt sich fast ganzjährig campen. Frühjahr und Herbst sind mild und entspannt — auch die beste Zeit fürs Hinterland, wo im Sommer die Hitze und im Winter die Höhe zu schaffen machen können. Der Hochsommer wird an den Stränden heiß und voll. Die eigentliche Besonderheit ist der Winter an der Costa Blanca: Tagsüber bleibt es oft frühlingshaft mild, viele Plätze haben ganzjährig offen, und für Langzeitgäste sind die kalten Monate dort zur Hauptsaison geworden — wer über Wochen bleiben will, reserviert besser früh.

Camping vor Ort

Das Bild bestimmen Küstenplätze — am Meer oder wenige Kilometer dahinter. An der ruhigeren Costa del Azahar im Norden geht es eher gemächlich zu, an der Costa Blanca im Süden ist Langzeit- und Wintercamping gelebte Realität: Viele Anlagen bleiben das ganze Jahr geöffnet und werben mit Rabatten für längere Aufenthalte. Was die Plätze verbindet, ist die Nähe zum warmen Mittelmeer und ein Saisonfenster, das weit über den Sommer hinausreicht. Das Binnenland mit seinen Sierren und Weinorten bereist man von der Küste aus.

Anreise & Planung

Eine allgemeine Autobahn-Vignette gibt es in Spanien nicht. Das Land hat zwei Autobahntypen: die staatlichen Autovías (A) sind kostenlos, die privat betriebenen Autopistas (AP) sind streckenweise mautpflichtig. Viele frühere Mautstrecken sind inzwischen frei, darunter die vielbefahrene Küstenautobahn AP-7 von der französischen Grenze über Barcelona und Tarragona bis Alicante. Auf den Balearen und Kanaren sind alle Straßen mautfrei; diese Inseln erreicht man mit dem Fahrzeug nur per Fähre, und in der Hochsaison sollte man früh buchen. In vielen Städten gelten Umweltzonen (Zona de Bajas Emisiones, ZBE): Madrid ist inzwischen als gesamtes Stadtgebiet rund um die Uhr Umweltzone, und Barcelona verlangt für alle ausländischen Fahrzeuge einschließlich Wohnmobilen eine kostenpflichtige Online-Registrierung vorab, deren Bearbeitung bis zu 15 Werktage dauern kann — man sollte sie also mit rund drei Wochen Vorlauf erledigen. Die deutsche grüne Umweltplakette wird vielerorts als Nachweis anerkannt. In der Stadt València wird zudem eine eigene Umweltzone mit Kennzeichenerfassung eingeführt, die auch ausländische Fahrzeuge ohne spanische Umweltplakette betreffen kann — der genaue Einführungs- und Durchsetzungsstand war zuletzt in Bewegung, vor der Stadteinfahrt lohnt ein Blick auf die aktuelle Regelung.

Regeln & gut zu wissen

Wildcampen („acampada libre") ist in Spanien fast überall nur auf ausgewiesenen Plätzen erlaubt. Ein einheitliches nationales Gesetz gibt es nicht: Die autonomen Gemeinschaften und die Gemeinden regeln das Thema selbst, und in den meisten Regionen ist das freie Aufschlagen außerhalb von Camping- und Stellplätzen untersagt — an Stränden, in Dünen und in Natur- und Nationalparks besonders streng, mit im Sommer verschärften Kontrollen. Bei der Bewertung kommt es darauf an, ob nach außen sichtbar gecampt wird: Reines Schlafen im korrekt geparkten Fahrzeug gilt als Parken, solange alle Räder am Boden stehen und nichts über den Fahrzeugumriss hinausragt; sobald Markise, Stützen, Tisch oder Stühle draußen stehen, gilt es als Camping und ist außerhalb der Plätze nicht erlaubt. Verstöße werden je nach Region mit Bußgeldern von meist rund 60 bis 600 Euro geahndet, in Schutzgebieten deutlich höher. Am einfachsten und sichersten übernachtet man daher auf offiziellen Camping- oder Stellplätzen; in der Hochsaison sind die beliebten Küstenplätze früh belegt, weshalb sich rechtzeitiges Reservieren lohnt.

Campingplätze

Alle Campingplätze in der Valencianischen Gemeinschaft

113 Plätze · Seite 1 von 6

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Bonterra Park

Valencianische Gemeinschaft, Spanien

  • Saison: Ganzjährig
  • 300 Stellplätze
  • Direkt am Meer
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Camping Villasol

Valencianische Gemeinschaft, Spanien

  • Saison: Ganzjährig
  • Sanitär
  • Restaurant/Brötchen
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Bodegas Vegalfaro

Valencianische Gemeinschaft, Spanien

  • Lage: Valencianische Gemeinschaft, Spanien
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Buena Vista

Valencianische Gemeinschaft, Spanien

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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in der Valencianischen Gemeinschaft

Kann man an der Costa Blanca überwintern?

Ja, das ist an der Costa Blanca fast ein eigenes Geschäftsmodell. Die Winter sind mild, viele Plätze bleiben ganzjährig geöffnet, und gerade um Benidorm gibt es ausdrückliche Rabatte für Aufenthalte über einen Monat. Für die Wintermonate lohnt frühe Reservierung, weil Langzeitgäste die Plätze über Wochen belegen.

Worin unterscheiden sich die beiden Küsten?

Der Norden, die Costa del Azahar in der Provinz Castellón, ist ruhiger und stellenweise naturbelassen — etwa an der Halbinsel-Altstadt von Peñíscola und im Küstenpark Sierra de Irta. Die Costa Blanca im Süden um Alicante und Benidorm ist sonniger, touristischer und der klassische Überwinterungsraum. Dazwischen liegt Valencia mit der Albufera-Lagune.

Lohnt sich das Hinterland — und kann man dort campen?

Zum Ausflug ja, zum Campen kaum. Das Hinterland — die Sierra de Mariola und die Täler um Alcoy, das nördliche Els Ports, dazu Weinorte und Mandelhaine — ist zum Wandern lohnend, hat aber nur wenige eigene Plätze. Wer es erkunden will, steht meist an der Küste und fährt für Tagestouren hinauf.