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Gemeinschaft Madrid, Spanien
Camping Monte Holiday
- Saison: Ganzjährig
- Hunde erlaubt
- WLAN
Findet Guides, Platzberichte und Ausstattungsideen.
Region
Campingplätze in der Gemeinschaft Madrid: wenige Plätze im Umland, ideal als Basislager für Sierra de Guadarrama, Aranjuez, Alcalá de Henares und El Escorial.
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Gemeinschaft Madrid, Spanien
Überblick
Die Gemeinschaft Madrid liegt mitten auf der kastilischen Hochebene und ist trotz ihrer geringen Größe erstaunlich kontrastreich: Im Nordwesten schiebt sich die Sierra de Guadarrama mit Bergwiesen, Kiefernwäldern und dem 2.428 Meter hohen Peñalara in die Höhe, im Norden schließen sich Mittelmeerwälder und Weideland (Dehesas) an, im Südosten geht die Landschaft in trockene Steppe über. Mittendrin die Hauptstadt selbst – Millionenmetropole und zugleich Ausgangspunkt für alles andere, was die Region zu bieten hat.
Fürs Camping heißt das fast immer: Der Platz steht am Stadtrand, und die Hauptstadt besucht man von dort mit Metro oder Cercanías statt mit dem eigenen Fahrzeug. Die wenigen Plätze der Region liegen entsprechend verstreut im Umland – mal Richtung Sierra im Nordwesten, mal im Osten zum Jarama-Tal, mal auf der Südachse Richtung Aranjuez. Eine breite Campinglandschaft wie an der Küste ist das nicht, sondern eine kleine, punktuelle Auswahl mit Zugang zu den Ausflugszielen rund um die Hauptstadt.
Highlights
Das Klima ist kontinental geprägt: heiße Sommer, kühle bis kalte Winter, dazwischen milder Frühling und Herbst. Für Ausflüge in die Sierra de Guadarrama und die Welterbestädte sind Frühjahr und Herbst angenehmer als der Hochsommer, wenn Madrid selbst und die Meseta drückend heiß werden. Ein Teil der wenigen Plätze der Region bleibt ganzjährig geöffnet, sodass auch außerhalb der warmen Monate Camping möglich ist.
Wer in der Gemeinschaft Madrid campt, sucht sich am besten zuerst das Ziel und dann den passenden Platz: Auf der Nordwestseite Richtung Sierra de Guadarrama liegt man näher an Bergen, Nationalpark und den ruhigeren Dörfern der Sierra Norte; im Osten zum Jarama-Tal ist man flacher und näher an der Stadt; auf der Südachse Richtung Aranjuez öffnet sich der Weg zu Kulturlandschaft und Palastgärten. Die Auswahl ist klein und deckt die Region nicht flächig ab.
Eine allgemeine Autobahn-Vignette gibt es in Spanien nicht. Das Land hat zwei Autobahntypen: die staatlichen Autovías (A) sind kostenlos, die privat betriebenen Autopistas (AP) sind streckenweise mautpflichtig. Viele frühere Mautstrecken sind inzwischen frei, darunter die vielbefahrene Küstenautobahn AP-7 von der französischen Grenze über Barcelona und Tarragona bis Alicante. Auf den Balearen und Kanaren sind alle Straßen mautfrei; diese Inseln erreicht man mit dem Fahrzeug nur per Fähre, und in der Hochsaison sollte man früh buchen. In vielen Städten gelten Umweltzonen (Zona de Bajas Emisiones, ZBE): Madrid ist inzwischen als gesamtes Stadtgebiet rund um die Uhr Umweltzone, und Barcelona verlangt für alle ausländischen Fahrzeuge einschließlich Wohnmobilen eine kostenpflichtige Online-Registrierung vorab, deren Bearbeitung bis zu 15 Werktage dauern kann — man sollte sie also mit rund drei Wochen Vorlauf erledigen. Die deutsche grüne Umweltplakette wird vielerorts als Nachweis anerkannt. Für die Gemeinschaft Madrid ist das die zentrale Planungsinformation: Die Umweltzone gilt seit 2023 durchgehend für das gesamte Stadtgebiet der Hauptstadt einschließlich des Innenrings M-30, nicht nur für einen Innenstadtkern und nicht nur zu bestimmten Zeiten. Wer mit dem Wohnmobil ins Zentrum will, prüft das vorab; die entspanntere Variante ist ohnehin ein Platz am Stadtrand mit Anschluss an Metro oder Cercanías.
Wildcampen („acampada libre") ist in Spanien fast überall nur auf ausgewiesenen Plätzen erlaubt. Ein einheitliches nationales Gesetz gibt es nicht: Die autonomen Gemeinschaften und die Gemeinden regeln das Thema selbst, und in den meisten Regionen ist das freie Aufschlagen außerhalb von Camping- und Stellplätzen untersagt — an Stränden, in Dünen und in Natur- und Nationalparks besonders streng, mit im Sommer verschärften Kontrollen. Bei der Bewertung kommt es darauf an, ob nach außen sichtbar gecampt wird: Reines Schlafen im korrekt geparkten Fahrzeug gilt als Parken, solange alle Räder am Boden stehen und nichts über den Fahrzeugumriss hinausragt; sobald Markise, Stützen, Tisch oder Stühle draußen stehen, gilt es als Camping und ist außerhalb der Plätze nicht erlaubt. Verstöße werden je nach Region mit Bußgeldern von meist rund 60 bis 600 Euro geahndet, in Schutzgebieten deutlich höher. Am einfachsten und sichersten übernachtet man daher auf offiziellen Camping- oder Stellplätzen; in der Hochsaison sind die beliebten Küstenplätze früh belegt, weshalb sich rechtzeitiges Reservieren lohnt.
Campingplätze
7 Plätze · Seite 1 von 1
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Gefiltert wird nur nach geprüften Angaben — Plätze ohne Angabe zu einem Merkmal erscheinen dann nicht.
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FAQ
Nur mit anerkannter Umweltplakette: Die ganze Stadt Madrid ist seit 2023 durchgehend Umweltzone, auch innerhalb des Rings M-30, und ohne gültigen Nachweis ist die Einfahrt nicht erlaubt. Die deutsche grüne Plakette wird dort anerkannt. Entspannter ist ohnehin ein Platz am Stadtrand mit Anschluss an Metro oder Cercanías – von dort ist die Innenstadt in wenigen Minuten ohne eigenes Fahrzeug erreichbar.
Nein. Die Region trägt mit der Sierra de Guadarrama, der ruhigeren Sierra Norte und den Welterbestädten Aranjuez, Alcalá de Henares und El Escorial mehrere eigenständige Ausflugsziele – die Hauptstadt ist nur eines davon.