Region

Camping East Midlands

Campingplätze in den East Midlands: Peak-District-Rand um Ashbourne, Sherwood Forest, Lincolnshire-Küste bei Skegness und die Kathedralenstädte Lincoln und Southwell.

Überblick

Was du über Camping in den East Midlands wissen solltest

Die East Midlands sind eine englische Region ohne ein einzelnes großes Landschaftsbild – dafür mit mehreren eigenständigen nebeneinander. Im Westen reicht Derbyshire in den Peak District hinein, Großbritanniens ältesten Nationalpark: Auf der East-Midlands-Seite liegt vor allem der zentrale und südliche White Peak mit seinen Kalksteintälern, während der höhere, offenere Dark Peak stärker in den Nachbarregionen wie Yorkshire, Greater Manchester und Cheshire liegt. In der Mitte liegt Nottinghamshire mit Sherwood Forest, dem Rest eines einst riesigen Königsforsts und heute bekannt für die höchste Dichte uralter Bäume in Europa und die Robin-Hood-Legende. Im Osten endet die Region an der Nordsee: die Lincolnshire-Küste um Skegness, Mablethorpe und Ingoldmells ist seit der viktorianischen Zeit klassisches englisches Seebad- und Wohnwagenland. Dazwischen liegen die ruhigen Lincolnshire Wolds, das felsige Charnwood Forest bei Leicester und Rutland Water, Großbritanniens größter Stausee nach Wasserfläche.

Für Camper heißt das: eine Region ohne dominierendes Ziel, aber mit klar unterscheidbaren Ecken. Rund um Ashbourne, Buxton und die Derbyshire Dales liegen Plätze in Tälern und an Hangkanten des Peak District, ausgerichtet aufs Wandern. Bei Sherwood Forest und im Umland von Nottingham dreht sich vieles um alte Eichenwälder, Heideland und Robin Hood. An der Küste bei Skegness und Ingoldmells ist die Auswahl traditionell groß – hier eröffnete Billy Butlin 1936 sein erstes Holiday Camp, und schon in den 1980er-Jahren standen dort über hunderttausend Wohnwagen und Chalets. Lincoln und Southwell mit ihren Kathedralen eignen sich eher als Zwischenstopp mit stehendem Fahrzeug als als Ziel für einen längeren Aufenthalt.

Highlights

  • Sherwood Forest bei Nottingham gilt mit über tausend Eichen älter als 500 Jahre als die Fläche mit der höchsten Konzentration uralter Bäume in Europa – untrennbar mit der Robin-Hood-Legende verbunden.
  • Der Derbyshire-Teil des Peak District, Großbritanniens 1951 als erstes ausgewiesenem Nationalpark, zeigt sich hier vor allem als White Peak: Kalksteintäler und Dörfer rund um Ashbourne und Buxton.
  • Die Lincolnshire-Küste um Skegness, Mablethorpe und Ingoldmells ist seit Billy Butlins erstem Feriencamp von 1936 eines der traditionsreichsten Wohnwagen- und Ferienpark-Gebiete Englands.
  • Rutland Water bei Oakham ist Großbritanniens größter Stausee nach Wasserfläche, mit einem rund 40 Kilometer langen Rad- und Wanderweg rundherum und einem bedeutenden Feuchtgebiets-Naturschutzgebiet.

Beste Reisezeit

Die Saison folgt dem englischen Muster: Viele Plätze haben von Frühling bis in den Oktober geöffnet, ein Teil auch ganzjährig. An der Lincolnshire-Küste um Skegness, Mablethorpe und Ingoldmells wird es in den englischen Schulferien am vollsten – das Gebiet lebt seit fast einem Jahrhundert vom klassischen Familienurlaub am Meer. Im Peak District und um Sherwood Forest verteilt sich die Nachfrage gleichmäßiger über die wärmeren Monate; Frühling und früher Herbst sind dort oft die angenehmeren Wochen zum Wandern.

Camping vor Ort

Die dichtesten Platzcluster liegen am Rand des Peak District um Ashbourne und Buxton, im Umland von Sherwood Forest in Nottinghamshire und an der Lincolnshire-Küste bei Skegness. Am Peak-District-Rand ist es der White Peak mit seinen Kalksteintälern, der die East-Midlands-Seite prägt – kompaktere Lagen in Tälern und an Hangkanten, gut für Wanderungen und kürzere Ausflüge; der höhere, offenere Dark Peak liegt stärker in den Nachbarregionen. Um Sherwood Forest und die Nottinghamshire-Heide bestimmen alte Eichenwälder, Heideland und der Robin-Hood-Bezug das Bild bei flacherem Gelände. An der Lincolnshire-Küste bei Skegness, Mablethorpe und Ingoldmells liegt das dichteste und traditionsreichste Ferienpark-Gebiet der Region, geprägt von der Wohnwagen-Geschichte seit Billy Butlins erstem Holiday Camp 1936 – hier ist die Auswahl am größten und am stärksten auf Familien ausgerichtet. Ruhiger geht es in den Lincolnshire Wolds im Hinterland, im ungewöhnlich felsigen Charnwood Forest bei Leicester und rund um Rutland Water mit seinem Radweg und seinem Feuchtgebiets-Naturschutzgebiet zu.

Anreise & Planung

Zentraler Anreisefakt ist der Linksverkehr - er gilt ab der ersten Meile, und die Scheinwerfer müssen dafür umgestellt oder abgeklebt werden. Tempolimits stehen in mph und liegen für schwere Wohnmobile niedriger als für Pkw. Die Promillegrenze unterscheidet sich nach Landesteil: 0,8 in England und Wales, 0,5 in Schottland. Eine allgemeine Maut oder Vignette gibt es nicht, nur einzelne Strecken kosten - etwa die Mautautobahn M6 Toll bei Birmingham und die Dartford Crossing bei London, die elektronisch bezahlt wird. London ist für Camper doppelt gebührenpflichtig (Congestion Charge plus ULEZ-Umweltzone, Wohnmobile eingeschlossen). Auf die Insel kommt man nur per Fähre oder durch den Eurotunnel. Die kürzesten Wege sind Calais-Dover in rund 90 Minuten und der Shuttlezug unter dem Kanal in etwa 35 Minuten. Wer nach Schottland will, spart mit den Fähren ab den Niederlanden die lange Fahrt quer durch England. Die East Midlands liegen vollständig in England, sodass hier durchgehend die England-Regeln gelten.

Regeln & gut zu wissen

Freies Übernachten wird im Vereinigten Königreich oft falsch verstanden. In England und Wales ist Wildcampen ohne Erlaubnis des Grundeigentümers verboten - die einzige Ausnahme ist leichtes Zelten auf Dartmoor (kleines Zelt, ein bis zwei Nächte, kein Fahrzeug). In Schottland erlaubt der Scottish Outdoor Access Code zwar leichtes Wildzelten für wenige Nächte, aber ausdrücklich nur zu Fuß: Wohnmobile, Campervans und das Schlafen im Auto sind davon nicht gedeckt - der wichtigste und am häufigsten missverstandene Punkt. Am Loch Lomond gelten von März bis September zusätzlich Permit-Zonen. Wer mit dem Fahrzeug übernachtet, ist überall im Land auf ausgewiesene Plätze angewiesen. In den East Midlands, die vollständig in England liegen, gilt durchgehend die England-Regel: ohne Erlaubnis des Grundeigentümers ist Übernachten abseits ausgewiesener Plätze nicht erlaubt, eine Dartmoor-ähnliche Ausnahme gibt es hier nicht.

Campingplätze

Alle Campingplätze in den East Midlands

55 Plätze · Seite 1 von 3

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Ashby Park

East Midlands, Vereinigtes Königreich

  • Saison: Ganzjährig
  • 66 Stellplätze
  • Hunde erlaubt
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East Midlands, Vereinigtes Königreich

  • Restaurant/Brötchen
  • Ver- und Entsorgung
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in den East Midlands

Liegt der ganze Peak District in den East Midlands?

Nein. Der Peak District liegt überwiegend in Derbyshire und damit in den East Midlands, reicht aber auch nach Cheshire, Staffordshire, Greater Manchester sowie Süd- und West Yorkshire hinein. Der zentrale und südliche White Peak mit seinen Kalksteintälern gehört noch klar zu den East Midlands; der höhere, offenere Dark-Peak-Bogen liegt zu größeren Teilen schon in Nachbarregionen.

Wie ist Camping an der Lincolnshire-Küste bei Skegness?

Klassisch englisch: breite Sandstrände, Dünen und eine sehr lange Ferienpark-Tradition, die auf Billy Butlins erstes Holiday Camp von 1936 zurückgeht. In den Schulferien ist hier am meisten los, außerhalb der Saison wird es deutlich ruhiger.

Lohnt sich ein Stopp in Lincoln oder Southwell mit dem Wohnmobil?

Ja, aber eher als Zwischenstopp denn als Hauptziel. Lincoln ist mit Kathedrale und Burg die deutlich größere und bekanntere Kathedralenstadt der Region, Southwell das kleinere Pendant mit seinem für seine Blattschnitzereien bekannten Minster – beide lassen sich gut mit stehendem Fahrzeug besichtigen, bevor es weiter an die Küste oder in den Peak District geht.