Region

Campingplätze in der Normandie

Die Normandie zwischen Kreidefelsen, Seine-Tal, Bocage und Cotentin: wo die Campingplätze liegen, wann die Saison passt und was am Mont-Saint-Michel gilt.

Campingplätze

Alle Campingplätze in der Normandie

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Camping Le Picard

Normandie, Frankreich

  • Saison: Ganzjährig
  • Restaurant/Brötchen
  • Ver- und Entsorgung
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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in der Normandie

Gehört der Mont-Saint-Michel zur Normandie oder zur Bretagne — und wie kommt man mit dem Wohnmobil hin?

Zur Normandie: Der Fels ist eine eigene Gemeinde im Département Manche, und die Grenze zur Bretagne verläuft heute rund vier Kilometer weiter westlich, unabhängig vom Lauf des Couesnon — die bretonische Redensart vom „verrückten Couesnon" ändert daran nichts. Gefahren wird nur bis zum Festland: Wohnmobile unter acht Metern parken auf dem Platz P8 rund 2,7 Kilometer vor dem Mont, höchstens 24 Stunden, ohne Wasser, Strom oder Sanitär. Übernachten ist dort nicht erlaubt; das Tourismusbüro verweist dafür auf Campingplätze und Stellplätze in der Umgebung. Der kostenlose Pendelbus „Le Passeur" ist im Parkpreis enthalten, laufen kann man die Strecke über die Stelzenbrücke auch.

Lohnt sich die Normandie, wenn wir nicht wegen der Landungsstrände kommen?

Ja — sonst verpasst man sogar den größeren Teil. Die Alabasterküste bei Étretat ist eine völlig andere Landschaft als der flache Bessin, und der Cotentin mit Dünen, Kaps und Marschen wieder eine andere. Landeinwärts kommen das Seine-Tal mit Rouen und Monets Garten in Giverny dazu, das Pays d'Auge mit Bocage, Käse und Cidre und mit der Suisse normande am Ornetal sogar eine kleine Kletter- und Kanuecke. Auch die Region selbst stellt auf ihrem Tourismusportal Étretat, Honfleur, Deauville und den Mont-Saint-Michel gleichrangig neben das D-Day-Thema.

Warum liegen an der Alabasterküste so wenige Plätze direkt am Wasser?

Weil dort schlicht kein Platz dafür ist. Die Küste zwischen Le Havre und Le Tréport ist auf rund 120 Kilometern eine fast geschlossene Kreidewand von teils über hundert Metern Höhe; darüber liegt das Plateau des Pays de Caux, und ans Meer kommt man nur an den valleuses, den schmalen Trockentälern, die sich zum Wasser öffnen. Orte wie Étretat, Yport oder Fécamp sitzen genau in solchen Einschnitten. Für die Platzwahl heißt das: auf Steigung und Fußweg zum Strand achten statt auf die Luftlinie.