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Campingplätze in Irland

Campingplätze in Irland: die wilde Atlantik-Westküste, die seen- und bergreiche Südwestecke, das flache grüne Inland am Shannon und der mildere Osten um Dublin.

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Überblick

Was du über Camping in Irland wissen solltest

Irland ist die grüne Atlantikinsel, und ihr Drama liegt am Rand: Ein flaches, seen- und flussreiches Landesinneres wird ringsum von Hügeln und Bergen eingefasst, die vor allem an den Küsten aufragen. Im Südwesten steht mit dem Carrauntoohil der höchste Berg des Landes, und hier liegen Seen und Gipfel im Killarney-Nationalpark dicht beieinander. Der Westen ist rau und atlantisch — von hohen Steilklippen über die Trockenmauer-Landschaft von Connemara bis zur zerklüfteten Küste Donegals. Der Osten ist flacher und milder, mit den Wicklow Mountains direkt vor den Toren Dublins. Durch das Landesinnere zieht sich der Shannon, der längste Fluss der Insel, und über allem liegt ein mildes, feuchtes Klima, das für das viele Grün und für rasche Wetterwechsel in jeder Saison sorgt.

Fürs Camping teilt sich Irland in mehrere große Räume. Das bekannteste Bild ist die wilde Atlantik-Westküste, die sich vom Südwesten bis hinauf nach Donegal zieht — hier reihen sich Steilküsten, Buchten und Halbinseln aneinander. Der Südwesten um Killarney ist eine Welt für sich, wo Seen, Nationalpark und die höchsten Berge des Landes nah beieinanderliegen. Ganz anders das Landesinnere: flach, still und wasserreich entlang des Shannon und seiner Seen, wie gemacht für ruhiges Camping abseits der Küste. Und der mildere Osten mit den Wicklow Mountains und der Hauptstadt Dublin ist der Teil, den man von der Fähre kommend am schnellsten erreicht.

Highlights

  • Die wilde Atlantik-Westküste — Steilklippen, Buchten und Halbinseln vom Südwesten bis hinauf nach Donegal
  • Der Südwesten um Killarney — Seen, Nationalpark und die höchsten Berge des Landes dicht beieinander
  • Das grüne Landesinnere — stille Plätze an den Seen und Flussläufen des Shannon, abseits der Küste
  • Der mildere Osten — die Wicklow Mountains vor den Toren der Hauptstadt Dublin, schnell ab der Fähre erreichbar

Beste Reisezeit

Die Campingsaison in Irland ist deutlich sommerlastig: Von etwa Juni bis September haben die meisten Plätze offen, und das sind zugleich die wärmsten und hellsten Wochen der Insel. Schon im Frühjahr steht ein Großteil der Plätze bereit, das Angebot ist dann kaum kleiner als im frühen Herbst. Erst ab Oktober wird die Auswahl merklich dünner, wenn die Saison zu Ende geht, und nur wenige Plätze bleiben das ganze Jahr über geöffnet. Regen gehört allerdings zu jeder Jahreszeit dazu — wetterfeste Ausrüstung ist auf der grünen Insel nie verkehrt.

Camping vor Ort

Beim Camping ist Irland vor allem ein Küsten- und Naturland. Wer am Wasser steht, steht meist am Meer — die lange Atlantikküste im Westen und Südwesten trägt den größten Teil, mit Plätzen über Klippen, an Stränden und in Buchten. Ganz anders fühlt sich das Landesinnere an: ruhige Plätze an den Seen und Flussläufen des Shannon, weit weg vom Küstentrubel. Der Südwesten um Killarney bringt beides fast zusammen, wo Seen, Berge und Meer dicht beieinanderliegen. Was die Plätze überall verbindet, ist das satte Grün und das wechselhafte Wetter — Regen und Sonne oft am selben Tag, und dazwischen das Licht, für das die Insel bekannt ist.

Anreise & Maut

Nach Irland kommt man nur über das Wasser: per Direktfähre aus Frankreich, etwa ab Cherbourg oder Roscoff nach Dublin, Rosslare oder Cork, aus den Niederlanden ab Rotterdam nach Dublin, oder mit kürzerer Überfahrt über das Vereinigte Königreich. Auf der Insel gilt Linksverkehr ab der ersten Meile, und viele Landstraßen sind schmal und von Steinmauern oder Hecken gesäumt. Eine Vignette gibt es nicht, und eine flächendeckende Maut ebenso wenig — nur einzelne Autobahnen, Tunnel und Brücken kosten Gebühr. Ein Sonderfall ist die M50, Dublins Ringautobahn: Sie hat keine Mautstationen, sondern erfasst das Kennzeichen per Kamera, und die Gebühr muss man nachträglich online bezahlen. Wer das übersieht, bekommt später eine Mahnung.

Regeln & gut zu wissen

Wildcampen ist in Irland nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Grundeigentümers erlaubt — einfach in der Natur zu übernachten ist nicht gestattet, wird kontrolliert, und bei Verstößen drohen Bußgelder. Wer sichergehen will, nutzt die offiziellen Camping- und Stellplätze, von denen es genug gibt. Umweltzonen wie in vielen Städten auf dem Festland sind hier kein Thema. Denk beim Fahren an den Linksverkehr und an die schmalen, kurvigen Landstraßen, gerade mit einem breiten Wohnmobil.

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FAQ

Häufige Fragen zu Camping in Irland

Welcher Teil Irlands passt zu mir?

Die wilde Atlantik-Westküste vom Südwesten bis hinauf nach Donegal ist das ikonische Irland mit Klippen, Buchten und Halbinseln. Der Südwesten um Killarney verbindet Seen, Berge und Nationalpark auf engem Raum. Das flache Landesinnere entlang des Shannon ist ruhig und wasserreich, ideal abseits der Küste. Und der mildere Osten mit den Wicklow Mountains und Dublin ist von der Fähre aus am schnellsten erreichbar.

Wie komme ich mit dem Wohnmobil nach Irland?

Nur per Fähre: direkt aus Frankreich, etwa ab Cherbourg oder Roscoff nach Dublin, Rosslare oder Cork, aus den Niederlanden ab Rotterdam nach Dublin, oder mit kürzerer Überfahrt über das Vereinigte Königreich. Auf der Insel gilt dann Linksverkehr, und viele Landstraßen sind schmal und von Steinmauern gesäumt — mit einem breiten Wohnmobil ist Ruhe am Steuer gefragt.

Muss ich in Irland Maut oder eine Vignette zahlen?

Eine Vignette gibt es nicht, und eine allgemeine Maut auch nicht — nur einzelne Autobahnen, Tunnel und Brücken kosten Gebühr. Wichtig ist die M50 rund um Dublin: Sie hat keine Mautstationen, sondern liest das Kennzeichen per Kamera, und die Gebühr muss man nachträglich online bezahlen. Vergisst man das, kommt später eine Mahnung.